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Theatermagazin - Nationaltheater Mannheim Mai 2022

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Die Märzausgabe des Theater Magazins des Nationaltheaters Mannheim. Weitere Infos und Programm: https://www.nationaltheater-mannheim.de/

Mit Heimat und Gefühl

Mit Heimat und Gefühl Ab sofort im Handel! Eine Auswahl der Verkaufsstellen finden Sie unter www.mykiosk.com ubibene.de Leben in der Metropolregion Rhein-Neckar

KARTENTELEFON 0621 1680 150 PREMIEREN UND EXTRAS 9 Mein Statement Marcel Mann ist Special Guest bei der Regenbogen-Benefizgala »Über vierzig Jahre ist es her, dass Aids ins Bewusstsein der Allgemeinheit trat. Vieles hat sich verändert – dank der Medizin und der Öffentlichkeitsarbeit unglaublich vieler engagierter Menschen, die mit unerschöpflicher Solidarität für mehr Sichtbarkeit kämpften und immer noch kämpfen. HIV-positiv zu sein ist kein Schrecken mehr, es ist eine Diagnose. Man kann damit leben. Mit Ausgrenzung und gefährlichem Zweidrittelwissen aber nicht. Ich bin sehr glücklich und stolz, ein Teil der Regenbogen- Benefizgala zu sein und mit Humor – dem Mittel meiner Wahl – Aufmerksamkeit für dieses mir sehr wichtige Thema zu schaffen. Humor ist die Fähigkeit, im Gegenwind zu segeln. Und gerade in Momenten, in denen wir glauben zu ertrinken, kann sie sehr nützlich sein.« REGENBOGEN-BENEFIZGALA Di, 17.05.2022, Opernhaus Leseprobe »Eine kurze Chronik des künftigen China« von Hausautor Pat To Yan © Robert Maschke Fragen an das Mannheimer Stadtensemble 1. Worum geht es in Eurem neuen Stück »Brennstoff«? Wir beschäftigen uns mit einem unrühmlichen Jahrestag der Mannheimer Geschichte: den rassistischen Angriffen und der tagelangen Belagerung einer Unterkunft für Geflüchtete in Schönau vor 30 Jahren, im Mai 1992. Kaum jemand weiß in Mannheim davon, nichts erinnert vor Ort an die Geschehnisse. 2. Was steckt hinter dem Titel? Der Titel »Brennstoff« ist doppeldeutig: zum einen ist das Thema für uns auch heute brandaktuell, zum anderen verweist der Titel darauf, dass dieser Angriff in einer Reihe von rassistischen Anschlägen steht, bei denen tatsächlich Häuser angezündet wurden und es Todesopfer gab – Solingen, Mölln, Rostock-Lichtenhagen … dass es in Mannheim nicht gebrannt hat, erscheint wie bloßer Zufall. Das unheimliche Mädchen: Früher bin ich in Musicals aufgetreten. Ich dachte, mit einer guten Vorstellung kann ich die Welt verbessern – wenn das Publikum lacht oder unsere Shows genießt, dann sind mehr Menschen zufrieden auf dieser Welt. Zumindest für einen Moment sind ihr Leben und unser Leben weniger unerträglich, dachte ich. Eines Tages hieß es, die Wände des Zuschauerraums werden eingerissen. Wir sollten vor größerem Publikum auftreten, und ohne Wände könnten mehr Menschen unsere Shows sehen. Ich fand die Idee wirklich gut, so könnte ich noch mehr Menschen zufrieden machen, »Hongkong – wie weiter?« wird gefördert durch die Martin- Roth Initiative. Ermöglicht wird der Aufenthalt des Hausautors durch die freundliche Unterstützung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e.V. zumindest für einen Moment. Aber ich hatte es mir anders vorgestellt. Ich konnte die Söhne und Töchter derer, die von Staatsschergen umgebracht worden waren, nicht zum Lachen bringen, ich konnte die Gefangenen, die seit zehn Jahren rund um die Uhr in einem kleinen dunklen Käfig gehalten werden, nicht zum Lachen bringen und dazu, mit ihrem Leben zufrieden zu sein. Manche finden, ich nehme das zu ernst. Es sind ja nicht wir, die nicht mehr lachen können. Aber für mich sind Musicals nicht mehr möglich. Das Musical ironisiert meine Hoffnung. Ich konnte nicht mehr in Musicals auftreten. HONGKONG – WIE WEITER? Lesung und Diskussionsrunde mit Pat To Yan zur politischen Lage in Hongkong Sa, 03.05.2022, Studio Werkhaus 3. Wie arbeitet Ihr zu dem Thema? Neben Interviews mit Zeitzeug*innen und Expert*innen fragen wir auch: In welcher Verantwortung stehen wir, uns diesen Themen zu widmen und uns in der Gegenwart zu positionieren? Auch heute suchen Menschen hier Zuflucht – wem wird mit Solidarität begegnet, wem nicht? Und auch heute werden noch Häuser angezündet … BRENNSTOFF Premiere Do, 26.05.2022, Studio Werkhaus Dazu notiert: Auch im »Haymatministerium« widmen wir uns zusammen mit unseren Gästen und ko-kuratiert von Dr. Onur Suzan Nobrega den rassistischen Ausschreitungen auf eine Geflüchtetenunterkunft in Mannheim-Schönau vor dreißig Jahren im Frühjahr 1992 und der Frage nach kollektiver Erinnerung. DAS HAYMATMINISTERIUM Sa, 21.05.2022, Lobby Werkhaus

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