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saar-scene September 09/14

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6 titel Blues

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Dem Blues verbunden Die Bluesrock-Newcomer Blues Pills rekrutieren sich aus zwei amerikanischen halbbrüdern, einem französischen Gitarristen und einer schwedischen Sängerin. Nach drei EPs haben sie just ihr famoses Debütwerk „Blues Pills“ veröffentlicht, das auf Anhieb auf Platz vier der Deutschen Albums Charts landete. Der 19-jährige Gitarrist Dorian Sorriaux stand uns Rede und Antwort. Auf Fotos tragt Ihr stets Kleidung aus den 60er und 70er Jahren. Ist das Eure Alltagskleidung oder etwas Image-Politur? Nun, diese Dekaden haben uns geprägt: die Musik wie auch die Mentalität der Leute und letztlich auch deren Mode. Wir tragen die Sachen tatsächlich jeden tag. Natürlich kommen für Fotoshootings oder Konzerte noch das eine oder andere Accessoire hinzu. Aber das war es dann auch schon. Ihr habt den Blues im Bandnamen und hörbar auch im Blut. Wie kam es, dass Du ausgerechnet eine Vorliebe für diese Musik entwickelt hast? All die Musik, die wir mögen, hat ihre Wurzeln im Blues. Von daher was es ein logischer Schritt, selbst Blues zu machen. Wir lieben das Gefühl, das der Blues vermittelt. Welche Vorbilder hast Du als Gitarrist? An erster Stelle muss ich da Billy Gibbons von ZZ top nennen. Als Kind habe ich zu ihm aufgesehen und war regelrecht verrückt nach ihm. Wegen ihm wollte ich schließlich Gitarrist werden. Dann wären da noch Rory Gallagher, Peter Green von Fleetwood Mac, Paul Kossoff von Free und Jimi hendrix. Mit zehn Jahren nahm mich mein Vater zu ersten Blues-Konzerten in unserer Gegend mit, was mich ebenfalls sehr prägte und inspirierte. Du bist erst 19 Jahre. Als Du ein Kind warst hatten Deine Freunde sicherlich ganz andere Musik gehört. Warst Du mit Deiner Blues-Vorliebe ein Außenseiter? Geht so. ich habe tatsächlich einige gleichaltrige Freunde, die sich für ähnliche Musik interessieren. insofern stand ich nicht ganz alleine da. Aber klar: Viele andere Kids hörten zumeist hiphop. Ihr wart schon mit Metal- und Stoner Rock- Bands auf Tournee, tretet aber auch auf Blues- Festivals auf. Ist es Eurer großes Plus, dass Ihr zwischen zwei Stühlen sitzt? Ich denke schon. Das öffnet uns viele Türen – gerade was die Medien anbelangt. Da wird gleichermaßen in Metal- wie in Blues- und Rock-Magazinen über uns berichtet. So können wir ein größtmögliches Publikum erreichen. Übrigens: Zuletzt waren wir mit Johnny Winter in Australien auf tournee. Es waren die letzten beiden Konzerte, die er vor seinem tode absolvierte. Auch er ist als mein großes Vorbild zu nennen. text: Peter Parker Foto: Nuclear Blast Records „Blues Festival“ , Kammgarn, Kaiserslautern, am 11. Oktober www.bluespills.com www.kammgarn.de

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