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saar-scene September 09/13

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4 titel Die Partei D a s

4 titel Die Partei D a s p o l i t i s c h e Sommerinterview Mit Alex Senzig von der Partei Die Partei

Jüngst wurde ja vor dem Bundeswahlleiter im zweiten Anlauf die Zulassung zu einer Bundestagswahl erreicht. Ausgerechnet der saarländische Landesverband stellt zu dieser Wahl keine Kandidaten. Fällt das Saarland jetzt nicht hinten runter? Eingangs möchte ich hier klarstellen, dass die Nichtzulassung der Partei DIE PARTEI zur Bundestagswahl 2009 ein eklatantes Vergehen am deutschen Rechtsstaat darstellt. Außerdem möchte ich nochmal dringlichst darauf hinweisen, dass der letzte Wahlleiter, der derart undemokratisch mit kleinen und anderen Parteien umgesprungen ist, 1946 von einem alliierten Erschießungskommando hingerichtet wurde. Über das Gesagte hinaus brauchen Sie sich keine Sorgen um das Saarland zu machen. Seien Sie gewiss, dass ich mir nach Machtergreifung im Bundestag auch ganz ohne Listenplatz einen Posten erschachern werde und erstmal fein aus dem Schneider bin. Somit ist zumindest ein Saarländer finanziell gerettet. Ein Wahlziel ist es ja die Steuern in Deutschland noch komplizierter zu machen, damit keiner mehr irgendwelche Schlupflöcher findet. Wie soll das gegenfinanziert werden? In der Regel werden diese Vergehen nur verfolgt, solange sie vom Prekariat - oder wie wir sagen: „den unteren 80 Millionen“ - begangen werden. Lassen Sie sich also zu Hause ihr Wohnzimmer vom befreundeten Handwerker am Fiskus vorbei tapezieren, wird der deutsche Staat auch weiterhin gnadenlos und mit voller Strenge zuschlagen. Die so gewonnenen Einnahmen fließen dann alle in einen geheimem „Uli-Hoeness-Fond“, aus dem dann die ein oder andere von Politikern, Spitzensportlern und Prominenten verursachte steuerliche Unregelmäßigkeit ausgeglichen wird. Wo haben Sie während der Sommerpause residiert? Seit ein paar Jahren pflege ich meine Sommerpause zusammen mit unserem Landesgeschäftsführer Flück Heckmann in Mallorca zu verbringen. Zumeist packt mich aber auch dort der politische Ehrgeiz und ich nutze vor Ort jede Gelegenheit um mich mit Deutschlands zukünftiger Führungselite - nämlich dem aktuellen Abijahrgang - gründlichst auseinanderzusetzen. Mein politisches Vorbild hierbei ist Silvio Berlusconi. Was genau ist ein „Supergrundrecht“ und welche „Supergrundrechte“ gibt es denn so? Das „Supergrundrecht“ ist eine weitere inhaltslose Erfindung der noch regierenden Parteien, das natürlich gar nicht existiert. Dies erkennt man leicht an dem Zusatz „Super“. Eine weitere inhaltslose Erfindung aus dieser Reihe ist beispielsweise das Wort „Superminister“. Wenn es für „Die Partei“ knapp wird, würden Sie sich auch beispielsweise von den Linken tolerieren lassen? Da dieses Szenario ab Erreichung der absoluten Mehrheit vernachlässigbar ist, haben wir uns mit dieser Frage noch nicht beschäftigt. Spontan spreche ich mich dafür aus, dass Die PARTEI jeden annehmen wird, der sich ihr als Steigbügelhalter anbiedert. Eine kleine Ausnahme bildet hierbei allerdings die FDP. Von Spaßparteien möchten wir uns entschieden abgrenzen. Noch eine Frage zur Landespolitik. Wie finden Sie die so? Leider kann ich diese Frage nicht adäquat beantworten, da ich für die Facebook-Seiten der meisten saarländischen Parteien blockiert wurde. Nicht unerwähnt soll hier allerdings der historische Wahlerfolg unseres Landesgeneralsekretärs Hans-Peter Riotte auf Kommunalebene bleiben. Riotte gelang es jüngst bei der Abstimmung für die Wahl zum Bürgermeister der Kreisstadt Saarlouis sechs seiner neun Mitbewerber auszustechen und somit den Posten des stellv. stellv. Bürgermeister einzusacken. Interview: Markus Brixius Bild: Cora Staab

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