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saar-scene Oktober 10/16

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32 SERIEN-SPECIAL FILM-

32 SERIEN-SPECIAL FILM- & SERIEN-SPECIAL VOM WILDEN WESTEN ÜBER NEAPEL NACH OXFORD Zuletzt stellten wir bereits zwei Western vor, nun folgt ein weiterer: „Forsaken“ (Universal Pictures). Donald und Kiefer Sutherland sind - wie im realen Leben - Vater und Sohn. Der Sohn kehrt nach dem Krieg zurück, um seine Vergangenheit hinter sich zu lassen, nachdem er der Gewalt abgeschworen hatte. Doch zuhause trifft er auf seinen mürrischen, gläubigen Vater, seine mittlerweile verheiratete Ex-Geliebte (Demi Moore) und einen Geschäftsmann (Brian Cox), der mit Hilfe seiner Erpresserbande das Land der Farmer aufkaufen will. Es kommt, wie es kommen muss. Was die Krux mit diesem Western von Jon Cassar ist. Es passiert nichts Überraschendes. Das Beste sind die Dialoge zwischen Vater und Sohn. Nun zu Robert Carlyle, der in „The Legend Of Barney Thomson“ (Universal Pictures) den nörgelnden Friseur Barney Thomson spielt. Dass er von seinem Chef rausgeworfen wird, das allein ist für ihn schon eine Katastrophe. Aber dann hat er seinen Chef auch noch aus Versehen ermordet. Jetzt beginnt der Stress erst: Leiche wegschaffen und entsorgen, stutzige Polizisten, die ihn für einen Serienmörder halten, auf Abstand halten, und eine meckernde Mutter, die dauerqualmt und -säuft und ein düsteres Geheimnis verbirgt (brillant: Emma Thompson). Die in den 50er Jahren in Glasgow angesiedelte schwarze Komödie, bei der der Schotte Carlyle selbst Regie führte, sollte sich jeder im Original (mit oder ohne Untertitel) ansehen, der ein Faible für die schottische Sprache hat. Aber so oder so ist „The Legend Of Barney Thomson“ ein vergnüglicher Film, der leider nur auf DVD erhältlich ist. Zu jener Zeit spielt übrigens auch „Hail, Caesar!“ (Universal Pictures) von Joel und Ethan Coen. Der naive Filmstar Baird Whitlock (George Clooney) wird am Set des Sandalenfilms „Hail, Cesar!“, in dem er den römischen Tribun Autolochs Antonius gibt, von einer Gruppe kommunistischer Drehbuchautoren entführt. Eddie Mannix (Josh Brolin), der Mann für alle Fälle beim Filmstudio, soll ihn aufspüren und zugleich die aufdringlichen Klatschreporterinnen Thora und Thessaly Thacker (jeweils Tilda Swinton) auf Abstand halten. Der starbesetzte Film der Coen-Brüder (mit Scarlett Johannsen als taffer Filmdiva und Channing Tantum als Musical-Star) ist herrlich abgedreht und eine gewitzte Parodie auf das glorreiche Hollywood der 50er-Jahre. Text: Peter Parker Bilder: Universal Pictures Germany, Warner Home Video, Polyband, Edel:Motion

33 KINO-SPECIAL Nun zu aktuellen Serien: Den Anfang macht der US-Sender HBO mit „Vinyl“ (Warner Home Video). Trotz der prominenten Macher - u.a. Martin Scorsese und Mick Jagger - erfüllte sie nicht die Erwartungen der HBO- Oberen, so dass sie nach nur einer Staffel abgesetzt wurde. Eigentlich schade. „Vinyl“ ist gut, gewährt die Serie doch einen Einblick ins Musikgeschäft - zumindest in das der Siebziger Jahre: Richie Finestra, gespielt von „Boardwalk Empire“-Bösewicht Bobby Cannavale (Gyp Rosetti), versucht sein Label American Century zu retten, das vor der Übernahme durch die deutsche Firma Polygram steht. Im Verlauf der zehn Folgen tauchen einige Größen jener Zeit auf: etwa Led Zeppelin bzw. Robert Plant (Zebedee Row) und Andy Warhol (John Cameron Mitchell). Großartig ist die zweite Staffel der italienischen Mafia-Serie „Gomorrha“ (Polyband). Sie steht der ersten in nichts nach und ist ebenso gnadenlos kalt und brutal. Basierend auf dem Buch von Roberto Saviano wird in der neuen Staffel die Geschichte der einst einflussreichen Mafia-Familie um Don Pietro Savastano (Fortunato Cerlino) erzählt, nachdem diesem die Flucht aus dem Gefängnis gelungen war. Er muss ins Ausland fliehen, will aber sein Imperium aufrecht erhalten. Doch da schießen sein Sohn Gennaro (Salvatore Esposito) und sein ehemaliger Vertrauer Ciro (Marco D’Amore) quer. Wem die „Sopranos“ zu lustig und zu sehr Hollywood waren, sollte „Gomorrha“ schauen. Zu lachen gibt es hier rein gar nichts. Hier wird die Schonungslosigkeit und das Unglamouröse des Mafia-Daseins in zwölf Folgen perfekt visualisiert. In der siebten Staffel von „Lewis – Der Oxford-Krimi“ (ZDF/ Edel:Motion) ist die Welt in Oxford auch nicht wirklich heil, aber auch nicht so düster und unappetitlich wie im Neapel von Saviano. In den drei neuen Folgen - „Stimmen Aus Dem Jenseits“, „Wer Die Toten Stört“ und „Forschungsopfer“ - haben es Detective Inspector Robert Lewis (Kevin Whately) und Detective Seargant James Hathaway (Laurence Fox) wieder mit recht obskuren Fällen zu tun. So wird gleich in der ersten Episode ein Mann getötet, der vorgibt, mit den Toten sprechen zu können. Das Schöne an „Lewis“ ist, dass die Geschichten angenehm gemächlich erzählt werden. Hinzu kommen die brillanten Dialoge, die Gewitztheit von Hathaway und die wunderschönen Stadtbilder Oxfords. Die siebte Staffel verteilt sich auf drei DVDs. Als Bonus gibt es auf einer vierten DVD noch die Folge „Eine Messe Für Alle Toten“ der Vorgängerserie „Inspector Morse“ zu sehen. VERLOSUNG: Wir verlosen unter dem Stichwort „Hail, Coens!“ ein Coen-Blu-ray-Set bestehend aus „Hail, Caesar!“, „True Grit“, „The Big Lebowksi“, „O Brother, Where Art Thou?“ und „Barton Fink“. Einfach bis 15.10. eine E-Mail an gewinne@saar-scene.de.

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