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4 titel marteria Das Denken in Strukturen Mitte September erschien das Minialbum „Lila Wolken“, das die drei befreundeten (Wahl-)Berliner Miss Platnum, Marteria und Yasha aufgenommen haben. saar-scene sprach aus diesem Anlass mit dem Rapper Marten Laciny, der sich mal Marteria, mal Marsimoto nennt und jetzt auf „Lila Wolken“ auch mal Pop macht. www.marteria.com Bereits erschienen: Miss Platnum, Marteria, Yasha „Lila Wolken“ (Four Music/Sony Music) Zum Video „Lila Wolken“

Wie kam es, dass du dich ausgerechnet mit Miss Platnum und Yasha zusammengeschlossen hast? Nun, beide haben ja schon bei mir in der Band gesungen. Wir sind sehr eng miteinander verbunden. Sie zählen zu meinem Freundeskreis. Wir sind eine Familie, ein Umfeld. Da lag es auf der Hand, einmal was zusammen zu machen. Da wir gerade alle drei an unseren Soloalben arbeiten, dachten wir, diese EP wäre genau das Richtige, um die Wartezeit zu überbrücken und zugleich Yasha etwas zu promoten und zu zeigen, dass Miss Platnum auch was auf Deutsch machen kann. Sind deine Texte eigentlich stets autobiografisch, oder greifst du auch Geschichten aus deinem Umfeld auf? „Bruce Wayne“, ein Track der EP, ist ein sehr persönlicher Song, weil er die letzten zwei, drei Jahre meines Lebens aufarbeitet und alles thematisiert, was ich in dieser Zeit erlebt habe. Hier ist mir die Message sehr wichtig. Insgesamt bin ich der Meinung, dass ich nur authentisch sein kann, wenn ich autobiografische Texte schreibe. Ich kann mich nicht in tausend andere Gedanken hineinversetzen. Dafür habe ich zum einen nicht die Zeit, zum anderen ist es ein schwieriges Unterfangen. Meiner Meinung nach kann man als Künstler nur authentisch sein, wenn man über etwas schreibt, das einen berührt oder das man am eigenen Leib erfahren hat. Du veröffentlichst fortwährend Musik: als Marteria oder Marsimoto oder trittst als Gast bei anderen auf. Wenn man dir bei Facebook folgt, könnte man meinen, du seist ein Partymensch. Dennoch kommst du stets deinen Pflichten nach. Wie gelingt dir das? Naja, Partymensch wäre übertrieben. Man ist jung und es gehört dazu. Man muss mit anderen abhängen und sollte dabei Spaß haben. Diesen Sommer habe ich ca. 25 Festivals gespielt. Das ist ein wahnsinniger Trip. Wenn ich das nicht genießen würde und nach jeder Show sofort ins Hotel springen würde, hätte ich sicherlich den falschen Job gewählt. Es ist natürlich anstrengend, aber das ist normal. Das sind viele Jobs. Daher muss man seine Energie bündeln und abschalten, in dem man eine Zeit lang nichts trinkt und sehr viel Sport treibt. So kann man das überstehen und so steigt einem das alles nicht in den Kopf. Wichtig ist, dass es sich aber nie anfühlt wie ein Job. Wenn das doch je passieren würde, hätten wir, meine Crew und ich, ein großes Problem. Interview: Peter Parker · Bild: Paul Ripke

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