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saar-scene November 11/15

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Mundstuhl „Backstageallüren überlassen wir Nena“ Die hessischen Lachkrampfgaranten Mundstuhl feiern 50 jähriges Jubiläum und das gleich dreimal in unserer Region. Zum Auftakt der Tour hatten wir die Möglichkeit mit Lars und Ande zu reden. Gewohnt gut gelaunt und spontan haben sie Rede und Antwort gestanden und wieder einmal bewiesen, dass Comedy für die beiden eine Berufung ist. Die Schlagzeile „ 50 Jahre Mundstuhl“ irritiert ein wenig, so alt seid Ihr doch noch gar nicht? Lars: Mundstuhl gibt es jetzt seit 20 Jahren. Aber 20 Jahre klingt irgendwie doof. Wir sind ja sowas wie Menschenfänger. 50 Jahre hört sich daher viel besser an und dann kommen vielleicht auch Leute zu unserer Show, die sonst nichts mit Mundstuhl am Hut haben. Ande: Wenn man dann hochrechnet, dass pro Show nur 3 bis 4 Leute mehr kommen, da kann man von der Gage auch mal Essen gehen, oder all in ein verlängertes Wochenende nach Malle fahren. Wenn man so viele Jahre diese verschiedenen Charaktere auf der Bühne präsentiert, wird man nicht irgendwann schizophren? Lars: Nein, wir ruhen in uns selbst. Ande: Klar bedarf es einer gewissen Schizophrenie, um so was überhaupt auf der Bühne zu präsentieren. Es macht natürlich sehr viel Spaß in Rollen zu schlüpfen und Dinge sagen zu können, die man sonst so niemals sagen dürfte. Ihr seid so viele Jahre gemeinsam unterwegs und kennt vom anderen die Schokoseiten und die Unarten auf Tour. Erzählt doch mal. Lars: Pupsen. Das ist die Schokoladenseite von Ande. Dann lässt man schön die Fenster zu, dass man auch in den vollen Genuss kommt. Andes Unart ist, dass er schon morgens mit Saufen anfängt und mittags um drei schon sternhagelvoll besoffen ist (Lacht). Ande: Haha, ja hol mich dann mit Kokain auch immer wieder runter. Lars: Was mir auch total auf den Keks geht: Ande taucht auch immer mit diesen transsexuellen Mädchen mit Adamsapfel backstage auf. Gibt es sonstige Backstageallüren? Ande: Nein, sowas haben wir nicht. Wir möchten nur ein gutes Stück Schinken, ein gutes Stück Käse, einen Kasten Softdrinks, einen Kasten Bier. Man ist ja auch enttäuscht, wenn Spezialwünsche nicht erfüllt werden. Dann muss man sich aufregen. Lars: Das ist auch total doof für den Veranstalter, der dann kommen und sagen muss: „Entschuldigung, liebe Nena, es tut mir leid liebe Nena. Das Mondwasser haben wir nicht bekommen, liebe Nena. Wir haben auch keine aus Südamerika importierte Zuckerrohrblätter bekommen, entschuldige bitte liebe Nena.“ Und die Nena muss dann komplett ausrasten. Wir sparen uns das einfach, das kann die Nena machen. Wo seht Ihr Euch in 20 Jahren? Lars: Wir haben grade drüber gesprochen, dass wir auch dann immer noch mit 80 Jahren auf der Bühne stehen möchten. Wir möchten ins Guinness Buch der Rekorde. Text: Tine Sattler Bild: Veranstalter TUFA Trier, Freitag, 20. November, 20 Uhr Kammgarn Kaiserslautern, Freitag 22. Januar 2016 und Samstag 23. Januar 2016, 20 Uhr www.mundstuhl.de www.tufa-trier.de www.kammgarn.de

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