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saar-scene November 11/11

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28 Zone Skinzone SVBWAY

28 Zone Skinzone SVBWAY TO SALLY Schwarz in Schwarz Mit seiner härteren Gangart knüpft die neue Svbway to Sally- Scheibe „Schwarz In Schwarz“ (Siehe auch Seite 19) an die metal- und gothicgeprägten Releases „Engelskrieger“ und „Nord Nord Ost“ an. Für Svbway to Sally ist „Schwarz In Schwarz“ der Soundtrack zu einem imaginären Film, den die Musiker sich vorgaben - voller Anspielungen auf ihr Oeuvre und die Geschichte der Band, die sich hier selbst zitiert, in komplexen Songstrukturen austobt und ihre Ansätze neu auf den Punkt bringt. Songwriter und Gitarrist Bodenski bringt im Interview noch mehr auf den Punkt. Ihr habt gerade eure traditionelle Weihnachtstour gestartet. Wie bereitet ihr euch auf eine Konzertreise vor – außer viel zu proben natürlich? In der Regel beginnen wir schon sechs Wochen vor der Tour mit einem harten Fitnessprogramm. Wir schrauben in kleinen Schritten das Schlafbedürfnis auf 5-6 Stunden herunter. Ein weiteres Mittel sich vorzubereiten sind längere Aufenthalte auf Großbaustellen, um sich an den Lärmpegel zu gewöhnen. Die ganz Harten von uns leisten noch freiwillige Arbeit im Kindergarten, um an der sozialen Kompetenz zu arbeiten. Wie kam es eigentlich zu der Tradition, während der Vorweihnachtszeit auf Tour zu gehen? Als wir damit in den 90er Jahren anfingen, war es ein wenig gegen den Trend. Die meisten Bands trauten sich vor allem wegen der Wetterunsicherheit ab Dezember nicht mehr auf die Straße. Außerdem waren früher die Musiker noch etwas bequemer. Die meisten wollten spätestens ab dem 24.12. unter dem Familienweihnachtsbaum sitzen und nicht noch einmal in den Tourbus steigen. Da dachten wir uns, dass es eine gute Gelegenheit wäre, in diese Lücke zu stoßen. Ihr habt eine Aktion der Phonoindustrie unterstützt: „Die Plattenladenwoche“. Um was ging es dabei? Es gibt diese erdrückende Macht der großen Elektronikmärkte, die mit ihrem gewaltigen Werbeetat und ihren Preisaktionen praktisch den Markt beherrschen. Früher war der Plattenladen um die Ecke ein Treffpunkt, wo man sich über neue Musik informieren konnte und von Musikfans beraten wurde. Das gibt es noch immer und deshalb unterstützen wir das. Auf dem aktuellen Album „Schwarz in Schwarz“ geht es nach der Akustikphase „Nackt“ wieder etwas härter zu. Zart oder hart – Was macht mehr Spaß? Die Antwort ist vorhersehbar: Beides natürlich. Die Nacktprogramme zeichnen sich durch sehr intensives miteinander Musizieren aus. Man ist sehr nah am Publikum, die Stimmung dieser Konzerte ist sensibler. Mit „Schwarz In Schwarz“ können wir es wieder krachen lassen. Das ist doch der eigentliche Grund, warum man Rockmusiker geworden ist: Die Bühne in die Luft jagen und die Erde beben lassen! Das neue Album ist der Soundtrack zu einem imaginären Film. Worum geht es in diesem „Film“? Wir versuchen damit zu sagen, dass wir unsere Musik um die Texte herum bauen. Es ist uns wichtig, Geschichten zu erzählen und Stimmungen zu erzeugen. Diese Geschichten und Stimmungen werden dann in Musik gekleidet, das ist so ähnlich, wie Filmmusik komponieren. Unser Film „Schwarz In Schwarz“ ist, wie der Name schon sagt, eher düster. Ein Endzeitdrama mit Hofnungsplittern. Wenn der Film tatsächlich gedreht werden würde. Wer sollte Regie führen und welche Schauspieler sollten mitspielen? Also Regie könnte ja Peter Jackson übernehmen – natürlich mindestens mit dem Etat vom Kleinen Hobbit – aber die Hauptrollen würden wir schon selber spielen wollen. In den erotischen Szenen engagieren wir natürlich Körperdouble. Ihr dürft einen Zettel ans Christkind schreiben. Was wünscht ihr euch zu Weihnachten? Das, was sich jeder Mensch wünscht: Glück und Gesundheit. Und dass am 21.12.2012 die Welt nicht untergeht. Interview: Markus Brixius · Bild: Band www.subwaytosally.com Garage Saarbrücken, Dienstag 13. Dezember, ab 19 Uhr

saVOiR ViVRe Kulinarische highlights zum Jahresende 29 gastRo Im November gibt es jeden Mittwoch und Samstagabend leckere Muschelvariationen. Die Speisekarte wird an diesen Tagen erweitert um Miesmuscheln in Tomaten- oder Safransauce, Miesmuscheln klassich (provencale). Am Donnerstag, den 10. November und am Freitag den 11. November steht jeweils ab 18 Uhr das traditionelle Martinsgansessen auf dem Programm. Serviert wird ein knuspriger, frischer Gänsebraten mit gefülltem Bratapfel, glacierten Maronen, Apfelrotkraut und Kartoffelklössen für 25,50 Euro pro Person. Es wird empfohlen rechtzeitig einen Tisch zu reservieren, da an diesen Abenden selbstverständlich nur die frischesten Produkte serviert werden. Text: Markus Brixius · Bilder: Cora Staab

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