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vor 4 Jahren

saar-scene März 06/13

  • Text
  • Kammgarn
  • Musik
  • Rockhal
  • Veranstalter
  • Brixius
  • Erschienen
  • Blutengel
  • Bands
  • April
  • Album
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4 TITEL BLUTENGEL

4 TITEL BLUTENGEL Kavalier der alten Schule Die deutsche Electro-Formation Blutengel ist seit ihrer Gründung im Jahr 2001 nicht mehr aus der Musikszene wegzudenken, seit 2002 feiert sie große kommerzielle Erfolge. Mastermind Chris Pohl stand saar-scene Rede und Antwort.

Was wird uns am 10. März in Losheim erwarten? Wir werden auf dieser Tour sehr viele neue Elemente am Start haben. Wir sind ja eine Elektroband und haben bisher den Schwerpunkt auf die Show gelegt. Diesmal werden echte Musiker dabei sein, die uns mit Geigen, Piano und Schlagwerk begleiten. Du bist nicht nur Mastermind bei Blutengel, sondern ebenfalls bei anderen Projekten, etwa Miss Construction. Welches sind deine größten Leidenschaften neben der Musik? Wenn ich die Zeit finde, spiele ich sehr gerne Computerspiele. Vorwiegend Rollenspiele und MMOs. Dort kann ich mich richtig reinfallen lassen und werde von der Arbeit abgelenkt. Gerade bei meinem Beruf ist es sehr wichtig, auch mal richtig abzuschalten. Wie wichtig sind die einzelnen Projekte zur Verwirklichung deiner Ideen? Jedes hat seine Berechtigung. Harte und auch mal ironische Sachen kann ich mit Miss Construction umsetzen. Blutengel ist dann doch eher persönlich und etwas düsterer. Allerdings habe ich viele neue Ideen, die dann vielleicht in einem ganz anderen Projekt zur Verwirklichung kommen. Wie sah deine erste Berührung mit der Musik aus? Meine Eltern schenkten mir ein Casio Mini Keyboard. Ich sollte wohl etwas Musikalisches machen und tatsächlich gefiel es mir. Ich begann, meine Lieblingssongs nachzuspielen und irgendwann dann auch eigene Melodien zu erfinden. Inwiefern hat sich die schwarze Szene deiner Ansicht nach in den letzten 10 Jahren verändert? Sie ist auf der einen Seite offener geworden, auf der anderen Seite aber auch wieder engstirniger. Viele Bands „entfliehen“ der Szene durch große kommerzielle Erfolge. Andere werden aufgrund dieser Tatsache verstoßen. Erfolg ist nicht immer gerne gesehen in der Szene, da viele Leute „ihre“ Band lieber nur mit wenigen teilen... Du kommst sehr gut an bei den weiblichen Fans. Kannst du unseren männlichen Lesern ein paar Tipps geben, wie sie die Herzdame im Sturm erobern? Das kann ich nicht wirklich. Auf jeden Fall sollte man sehr auf sein Äußeres achten, sich pflegen und über gute Manieren verfügen. Ich bin z.B. ein Kavalier der alten Schule und das scheint auch gut anzukommen. Auch 2013 werdet ihr wieder auf Festivals vertreten sein, u.a. dem M‘era Luna. Was magst du lieber: Konzerte oder Festivals? Ich mag eigentlich eigene Konzerte lieber, da die Leute hier nur wegen mir kommen. Das gibt mir ein familiäres Gefühl. Festivals sind eher eine Herausforderung. Man steht in direkter Konkurrenz zu anderen Bands und möchte sich beweisen. Das hat aber auch was. Wo siehst du dich privat und beruflich in 10 Jahren? Privat möchte ich mit meiner Freundin zusammen in ein größeres Haus ziehen. Beruflich hoffe ich, noch aktiv Musik zu machen. Sollte das nicht gelingen, werde ich in den Bereich Produktion wechseln. Interview: Kristina Scherer - Bild: Veranstalter 10. März, Eisenbahnhalle Losheim, 20:00 Uhr www.blutengel.de

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