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saar-scene März 03/14

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16 TITEL BROILERS

16 TITEL BROILERS „NOIR“ UND DER LANGE WEG NACH OBEN

Seit 2011 mussten die Fans der Broilers auf ein neues Album warten. Im Februar erschien nun mit „NOIR“ endlich der Nachfolger zu ihrem letzten Hit-Album „Santa Muerte“, mit dem der Band bereits der Sprung auf Platz 3 der deutschen Charts gelang und das gerade Goldstatus erreicht hat. Auch die aktuelle Tour zum Album entwickelt sich zum Renner. Tastenmann Chris Kubcak stand für uns zum Interview bereit. So schwarz wie der Titel klingt das neue Album „Noir“ doch gar nicht. Was hat es mit dem Titel auf sich? Meistens ist der Titel vor dem Album da. Wenn die letzte Platte fertig ist, haben wir oft schon einen Titel im Kopf für das nächste Album. Und dieser Titel ist dann auch das Leitmotiv für das Projekt. Bei „Noir“ war das so ähnlich, wobei wir uns anfangs nicht ganz sicher waren. Wir haben viel gesucht und probiert und sind am Ende dann doch immer wieder bei „Noir“ gelandet. Aber generell finden wir schon, dass die Inhalte eine düstere Stimmung vermitteln. Stolze 16 Titel zählt die Scheibe. Wie lange hat man euch dafür im Studio eingesperrt? Wir waren nicht durchgängig im Studio, aber vom ersten Studio-Tag an bis zum letzten waren es schon anderthalb Jahre. Über die Zeit sind die Songs entstanden und gewachsen. Es gab natürlich auch verschiedene Aufnahme-Sessions und wir haben viel ausprobiert und wieder weggeschmissen. Ihr spielt auf dieser Tour überwiegend in sehr großen Hallen. Die ersten Konzerte sind jetzt schon ausverkauft. Was habt ihr diesmal besonders richtig gemacht? Das ist eine gute Frage. Zuerst einmal haben wir bewusst überhaupt nichts richtig gemacht. Es hat sich in den letzten Jahren schon so in die Richtung entwickelt, wie es jetzt gekommen ist. Schon vor dem Album „Vanitas“ war es so, dass es immer stückchenweise vorwärts ging und die Clubs größer wurden. Wir hatten nie den ganz großen Sprung von null auf hundert gehabt, sondern haben uns stetig weiter entwickelt. Kürzlich hat euch BILD unter der Überschrift „Deutschlands Tabu-Bands“ mit Gruppen wie den Böhsen Onkelz und Frei.Wild gleichgestellt. Ist euch da nicht der Arsch geplatzt? Das war natürlich eine echt miese Nummer. In dem Artikel stand ja nicht viel über uns. Aber die Aufmachung war schon sehr reißerisch. Es gefällt uns nicht, wenn so ein verzerrtes Bild gezeichnet wird. Wir wollen auch nicht in diese Deutschrock-Ecke gedrückt werden. Das ist für so eine Szene, die im Vakuum der Abstinenz der Onkelz aufgekommen ist. Die haben sich ja jetzt wieder vereinigt. Mal sehen, was in dieser Szene jetzt passiert. Aber wir haben uns gegen den Artikel natürlich direkt gewehrt, was dazu geführt hat, dass am gleichen Tag unser Bild und unser Name aus dem Artikel verschwunden sind. In diesem Jahr feiern die „Broilers“ das 20. Bühnenjubiläum. Wie feiert ihr das Wiegenfest und sind irgendwelche Specials geplant? Also natürlich fahren wir gerade auf die größte Tour in der Bandgeschichte. Wir haben unser neues Album, auf das wir uns sehr freuen. Als richtiges Highlight werden wir am 20. Dezember im ISS Dom unser Jubiläumskonzert vor über 11.000 Leuten spielen. Das ist die Eishockeyhalle vom DEG in Düsseldorf. Das Konzert nähert sich auch gerade dem Ausverkauf. Eine Fanfrage von „Frau Holle“ via Facebook: Was machen die Broilers, wenn‘s ihnen so richtig dreckig geht? Songs schreiben! Die meisten Songs entstehen tatsächlich in diesen Phasen, in denen es uns oder Sammy schlecht geht. Dann sind wir am kreativsten. Sammy sagte auch mal sehr schön „Wenn ich gute Laune habe, habe ich auch keinen Bock mich an den Tisch zu setzen und Songs zu schreiben. Da will ich raus gehen und Bier trinken. Interview: Markus Brixius Bild: Robert Eikelpoth ZUM ALBUM TRAILER E-Werk Saarbrücken, Samstag, 15. März www.broilers.de

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