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saar-scene Juni 06/15

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8 Model

8 Model Madness

Hau zu Beginn des Intervies gleich mal einen spontanen, erkenntniskritischen Powersatz raus! Wenn’s rägend, isch’s nass. Du studierst in Saarbrücken. Wie bekommst Du eigentlich das alles unter einen Hut? So kompliziert und stressig, wie’s klingt, ist das gar nicht. Nachdem ich mich ausgeschIafen hab, steige ich so gegen 11:30 Uhr in mein Auto ein, fahre nach Saarbrücken zur Uni, besuche die Veranstaltungen, und fahre wieder heim. Mehr als Sprit und ein wenig Ortskenntnisse braucht man dazu nicht. Gehst Du gerne tanzen? In der Tat! Ich liebe es zu tanzen, wenn mir entweder niemand dabei zuschaut oder ich stark alkoholisiert bin. Fall B tritt in der Regel an Rosenmontag ein – der einzige Tag im Jahr, an dem in meinem Heimatort Reinumm die Luzie abgeht. Was hast Du dir für den Sommer vorgenommen? Oha! Tom Jones, ich koooomme! Der alte, singende Käsegriller präsentiert demnächst seine größten Hits in der Alten Oper in Frankfurt. Das lasse ich mir natürlich nicht entgehen. Und auf’s Electro Magnetic geh ich im Juli. Und dann hatte ich auch noch vor, nach Kalifornien zu fliegen und in meinen Hippie-Kleidern durch San Francisco zu irren. Dazu wollte ich „Pitschi Pitschi Popo“ von Alexander Marcus singen. Ob dies im Sommer noch klappt, weiß ich nicht genau. Aber wie würde Herr Seiler sagen? – Schaun mer mal! Bist Du eher Stadtmensch oder fühlst Du dich auf Lande wohl? Grundsätzlich bin ich e Dorfmäde. Ich find’s toll, nach der Stallarbeit mit meinem feschen Damenrad durch das wunderschönste Bliestal der Welt zu radeln und Freunde und Verwandte zu besuchen. Aber manchmal bin ich auch froh, wenn ich die Mistgabel beiseite legen und in unbekannte große Städte reisen kann. Ach, was war das schön, als ich damals im Rahmen eines Schüleraustauschs die Toilette in einem Hotel in Chicago aus Unachtsamkeit verstopft hatte und der Hotelfachmann dann mit der Wasserstaubsaugergerät ins Zimmer kam. So was passiert im Dorf halt eher selten. Schade eigentlich. Worüber kannst Du lachen? Fred Labosch, Präsi aus de Palz, Nihil Baxter, Dr. Klenk, Herr Röhrich, Cock Robin, Sebastian Baschi Bascha Rick Rubenbauer Sand. Hast Du schon mal einen Promi getroffen? Auf mich werden jetzt wohl viele neidisch sein, denn ich habe in der Tat im letzten Jahr Harry Wijnvoord getroffen und mich mit ihm auf dem roten Teppich des Neunkircher Saarpark- Centers ablichten lassen. Sorry. Was machst Du üblicherweise an einem Sonntag? Och, manchmal so, manchmal so. Manchmal fahre ich mit Bekannten nach Bitsch und fotografiere sie hinter einem Kanonenrohr oben an der Zitadelle, manchmal mache ich mit Mama zur Feier des Tages eine Flasche Crémant auf und wir stoßen mit dem Spruch „Der frühe Vogel fängt den Wurm – Halleluja“ an, und manchmal gucke ich mir sonntags Fußballspiele der umliegenden Vereine an und erfreue mich an den qualifizierten Aussagen derer, die sich über den Schiri ärgern. Du hast jetzt Gelegenheit unseren Lesern noch etwas zu sagen... Alles fließt – auch die personale Persistenz. Und wenn ich eines in meinem zarten Alter von 26 Jahren gelernt hab, was ich euch mit auf den Weg geben möchte, ist es folgendes: Für eine Mehrweg-Bierflasche mit Bügelverschluss gibt‘s 15 Cent Pfand zurück. Interview: Markus Brixius Bild: Sebastian Blatt, Mietstudio Saarbrücken

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