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saar-scene Juli 07/12

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8 moDel maDneSS Jennifer

8 moDel maDneSS Jennifer SCherer Coverfotografin Juli

Wann und wie hat Dich die Fotografie gepackt? Das war so mit 18 oder 19 Jahren, da habe ich mit einer Freundin immer lustige Shootings in meinem Zimmer gemacht. Alles mit Stoffen abgehangen und noch mit einer kleinen Kamera fotografiert. Die Negative hab ich immer noch und es ist sehr lustig die Heute anzuschauen! Hast Du eine Ausbildung gemacht? Ja ich habe eine klassische Ausbildung zur Fotografin gemacht. 3 Jahre Ausbildung in einem Fotostudio und die Berufsschule ist in Trier. Worauf achtest Du beim Fotografieren? Am wichtigsten ist die Lichtsetzung, welche Bildwirkung soll das Foto im Endeffekt haben? Das ist die Hauptfrage vor Beginn des Shootings. Danach richtet sich dann das meiste. Licht, Make Up, Posing, spätere Bildbearbeitung. Es muss einfach alles zusammenpassen. Wann ist für Dich ein Foto perfekt? Perfekt ist es eigentlich wenn es das wiederspiegelt um was es geht. Bei Beautyfotos ist es einfach ein perfektes Gesicht ohne Makel mit tollem Make Up, bei Hochzeitsfotos soll man das Glück und die Freude des Paares sehen und bei Kinderund Babyfotos die Lebendigkeit und das freche Grinsen. Dazu dann noch eine gute Lichtsetzung und das Handwerkliche muss auch stimmen, also eine gute Mischung aus Technik, Einfühlungsvermögen und Schnelligkeit damit man den richtigen Moment erwischt. Das Zeitalter von digitaler Bildbearbeitung und digitalen Kameras bietet viele Möglichkeiten, ist aber für professionelle Fotografen in Hinblick auf Konkurrenz im Amateurbereich sicher auch ein Problem. Welche Erfahrungen hast Du gemacht? Es ist bisschen schade, dass der Beruf heute oftmals nur noch als „easy-Spaß-es-kann-jeder“ gesehen wird und das läuft dann auf Kosten der Berufsfotografen. Viele Hobbyfotografen bieten Shootings für kleines Geld an, hauen dann die kompletten Fotos unbearbeitet auf CD raus und das drückt halt die Preise extrem. Die Leute verstehen/wissen nicht, wieviel Arbeit in der Nachbearbeitung der Fotos steckt und dass diese gut 60% des Fotos und der Arbeit ausmacht. Du bietest von klassischen Hochzeitsfotos bis zu außergewöhnlichen Shootings viele verschiedene Disziplinen an. Was machst Du am liebsten? Ich liebe vor allem die Pin-Up Fotografie, ich mag die 50er, die Kleider, die Frisuren, einfach alles und auch Fotos im Stil der Burlesque mit viel Glamour. Dies in den Fotos einzufangen macht mir einfach Spass. Kinder/Babyfotografie ist auch toll, da ist immer Aktion im Studio, es ist laut und unberechenbar. :) Seit 2010 betreibst Du in Tholey - Scheuern ein eigenes Fotostudio. Wie kam es zu dem Entschluss, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen? Der Entschluss war relativ spontan, ich hab die Räumlichkeiten gesehen und meine vorherige Stelle war nicht so der Hit. Meine Familie hat mich immer unterstützt und dazu ermutigt, das war gerade im schwierigen ersten Jahr sehr wichtig. Jetzt kann ich mich kreativ ausleben und freue mich auf jedes Shooting. Welchen Promi würdest Du gerne fotografieren und wie würdest Du ihn/sie in Szene setzen? Johnny Depp in einer Kulisse von Tim Burton Dita von Teese im Moulin Rouge mit Straussenfedernfächer. Interview: Markus Brixius · Bild: Jennifer Scherer Jennifer Scherer im Netz: www.nouvafotografie.de

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