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saar-scene Juli 07/11

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4 TitelZone Heather Nova

4 TitelZone Heather Nova 300 Days At Sea Heather Nova ist seit den 90ern die Lichtgestalt der weiblichen Singer/ Songwriter Liga. Ihr gefühlvoller Gesang, die besondere Verbindung von melodiösem Pop-Rock und zerbrechlich anmutender Lyrik – und vor allem ihre natürliche Bühnenpräsenz begeistern Musikkritiker und Fans bis heute. Kein Wunder, dass ihr mittlerweile achtes Studioalbum „300 Days At Sea“ mit großer Spannung erwartet wird. Wodurch wurden Sie zum Schreiben Ihres neuen Albums inspiriert? Ein Ereignis gab diesmal den Ausschlag zum Schreiben der Songs des neuen Albums. Ein Typ kam zu mir und sagte, dass er den Kompass des Boots hatte, auf dem ich aufgewachsen war. Zehn Jahre bevor er zu mir kam war das Schiff gesunken. Er wollte mir den Kompass geben und ich war von meiner emotionalen Reaktion überrascht. Viele Erinnerungen an meine Kindheit kamen wieder hoch und die Symbolik des Kompasses traf mich. Der Kompass hatte uns über die Weltmeere gebracht und plötzlich kam er zu meiner Familie zurück. Damit begann ein Jahr, in dem ich Songs schrieb und dabei in Erinnerungen an meine Kindheit abtauchte. Gleichzeitig setzte ich mich mit dem Hier und Jetzt auseinander, und dabei dachte ich über die Zukunft meines Sohnes nach. Ich beschäftigte mich auch mit der Frage, wie es zur jetzigen Zeit ist, auf diesem Planeten zu sein. Alle möglichen Dinge spielten eine Rolle, auch sehr persönliche, von denen ein paar Songs des neuen Albums handeln. In diesem Jahr, in dem ich die Songs schrieb, fiel mir auf, dass das Songwriting etwas davon hat, auf dem Meer unterwegs zu sein. Man ist ganz alleine da draußen und manchmal findet man dabei zur Ruhe, aber es können auch Gefühlsstürme losbrechen. Man weiß dabei nie, wann man das Land erreicht. Aber dann schreibt man ein paar Songs und fühlt sich plötzlich so, als ob man das Land erreicht hat. Das Meer ist also auch eine Metapher. Wie hat Sie das Aufwachsen auf einem Boot geprägt? Ich lernte Freiheit kennen, während ich auf einem Boot heranwuchs. Wenn man immerzu die Möglichkeit hat, den Horizont zu betrachten, weiß man, dass sich da draußen irgendetwas befindet, was die Sinne für die Möglichkeiten im Leben offenbart. Meine Eltern lebten ein ungewöhnliches Leben. Sie bauten ein Boot, packten ihre Familie darauf und legten ab. Ich schätze, dass ich deswegen früh wusste, dass man einem Traum folgen darf, und, dass man Möglichkeiten ausprobieren kann, selbst wenn sie verrückt erscheinen. Ich bekam mit, dass man Regeln nicht folgen muss. Das Leben an Bord glich einer Kombination aus wunderschönen, friedlichen Momenten und manch großer Ängste. Das Meer kann eine Bestie sein, vor der ich großen Respekt habe, nachdem wir ein paar schreckliche Stürme ausgehalten hatten. Es gab viele Höhen und Tiefen. Manchmal war man im Bootsinneren gefangen, wenn man in einen Sturm geriet. Dann sah man für Tage kein Land mehr. Ich träumte dann oft vom Haus meiner Großmutter, wo man Eis essen konnte und wo ein Feuer im Kamin brannte. Ich war halt auf einem Boot ohne moderne Annehmlichkeiten. Wir lebten sehr einfach und hatten nicht mal einen Kühlschrank. Und dann gab es wieder Zeiten, in denen wir in einer Bucht vor Anker lagen, wo es nur klares, türkisfarbenes Wasser gab, in das Pelikane von Hügeln herab flogen. Dann wusste man, dass man sich im Paradies befand, weil es keinen schöneren Ort auf der Welt gab. Es war ein Leben voller Kontraste. Hat Ihr Sohn schon eine eigene Meinung zur Musik seiner Mutter? Oh ja, er gibt ständig Kommentare zu meiner Musik ab und hinterfragt sie. Er ist sehr eigensinnig. Manchmal sagt er: „Ich denke, die Drums sollten an dieser Stelle anders klingen.“ (lacht) Er hat ständig was zu meckern. Es passiert, dass er fragt: „Willst du das wirklich zum Ausgehen anziehen?“ (lacht) Es ist lustig. Interview & Bild: Merle Lotz www.heathernova.com Garage Saarbrücken, 29. Juli ab 19 Uhr

Nauwieser Fest 2011 Es ist wieder so weit. Das coolste alternative Stadtfest der Welt geht wieder drei Tage lang an den Start. Wir haben für euch das komplette Programm an der Hauptbühne am Max Ophüls Platz. 5 TitelZone Freitag, 29.07.11 19.00 Uhr: Fractical Illusion Melodischer Punkrock von der Saar. www.fi-rock.de 20.00 Uhr: Thee Cherylinas Beatmusik www.myspace.com/cherylinas 21.15 Uhr: Spy vs. Spy Sample-Soaked-Secret-Agent-Surf-Punk. www.spyvsspy.org 22.30 Uhr: Buster Shuffle Ska, Pop und Rock’n’Roll, vorgetragen mit dem typischen Cockney-Akzent. www.bustershuffle.co.uk Samstag, 30.07.11 19.00 Uhr: Baby Lou False Metal und Punkrock-Tradition lagen selten so dicht beieinander. www.myspace.com/babyloumusic Sonntag, 31.07.11 15.30 Uhr: Hexeschuss Irishfolk aus dem Mandelbachtal. www.hexeschuss.de 18.00 Uhr: Song Or Suicide Ebenso junger wie begabter Singer / Songwriter aus dem Saarland. www.myspace.com/songorsuicidexofficial 19.00 Uhr: Glazed Finish Indierock in hochdosierter Form. www.glazedfinish.de 20.15 Uhr: Ghost Of A Chance Songwritertum zwischen Alternative Country, Folk & Blues. www.myspace.com/aghostofachance 21.30 Uhr: Tim Neuhaus & The Cabinet Tim Neuhaus zählt mit zum Besten was Deutschland an Singern/Songwritern zu bieten hat. www.tim-neuhaus.de Text: saar-scene/Veranstalter Bilder: Veranstalter 20.15 Uhr: The Fogs Indie-, Rock‘n‘Roll- und Blueskapelle mit süßer Sängerin. www.myspace.com/the.fogs 21.15 Uhr: Bronson Norris Wilde Mixtur aus Pop-Punk und Alternative Rock mit einem klitzekleinen Schuss Indie. www.bronson-norris.de 22.30 Uhr: Gary Knackiger Indie Rock mit Schauspieler Robert Stadlober und Rasmus Engler von der Band Herrenmagazin. www.myspace.com/onkelgary

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