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U.D.O. ROCKMUSIK GEGEN

U.D.O. ROCKMUSIK GEGEN DEKADENZ

Mit „Decadent“ bringt die Band U.D.O. rund um Frontmann Udo Dirkschneider am 23.1.2015 ein neues Album auf den Markt, das ganz klar Stellung bezieht gegen die Dekadenz in der Welt. Auch im Interview hält Udo Dirkschneider mit seiner Kritik zu diesem Thema nicht hinterm Berg. Im Januar kommt euer neues Album „Decadent“ raus, was war das Besondere an diesem Album? Zum einen Spielen auf diesem Album beide Gitarristen,der neue und der alte und noch dazu wurde dieses Album von der gesamten Band komponiert. Das Album heißt „Decadent“, wo beginnt für Dich persönlich Dekadenz? Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, und das fängt damit an, wenn man sieht, wie viel manche Leute einfach aus dem Kühlschrank wegwerfen. Führt man sich mal vor Augen, dass es auf der Welt Menschen gibt, die sterben,weil sie nichts zu essen haben, dann ist das dekadent, einfach Lebensmittel wegzuwerfen. Also, kann jeder für sich im Kleinen etwas gegen Dekadenz tun? Ja klar, man muss nicht sofort alles wegwerfen, nur weil das Verfallsdatum abgelaufen ist. Die Idee zum Albumtitel kam aufgrund einer Reportage, die ich über dieses Thema gesehen habe. Meines Erachtens gibt es auf der Welt genug zu Essen für alle, es ist nur ungerecht verteilt. Auf dem Albumcover ist eine ziemlich hässliche Fratze zu sehen. In der Sonnenbrille der Person auf dem Cover spiegeln sich zwei weitere Personen.Wer ist das? Das sind zwei Kinder mit aufgerissenen Augen und darunter steht „Hunger World“, hungrige Welt. Da sind noch mehr Kleinigkeiten auf dem Cover, z.B. die Tapete im Hintergrund hat dieses Zeichen, was auf den Dollarscheinen drauf ist. Du hast kürzlich die Kindernothilfe in Berlin besucht, was tust oder hast Du als Vater getan, Deine Kinder für dieses Thema zu sensibilisieren? Man sollte versuchen, den Kindern schon beizubringen, mit ihren Sachen sorgfältiger umzugehen. Wir haben immer Spielsachen, die meine Kinder nicht mehr benötigt haben zusammengepackt und Kindern geschenkt, denen es nicht so gut geht wie uns. Zwischen Luxus und Dekadenz liegt nur ein kleiner Schritt, aber es leistet sich doch irgendwie jeder einen kleinen Luxus. Welchen Luxus leistest Du Dir, mit dem Du guten Gewissens leben kannst? Ich lebe auf Ibiza, das ist mein Luxus, da hab ich alles was ich brauche, allerdings keine große Villa oder ein teures Auto. Das brauche ich alles nicht. Der andere große Luxus ist, dass ich in einem Business arbeiten darf, wovon andere träumen. Ihr spielt nächstes Jahr u.a. auch auf Festivals, wie z.B. als Headliner auf dem „Beast of Rock“ in Schweden.Wie haltet ihr euch auf Tour fit? Viel Schlafen, das hilft und nicht jeden Tag Party machen. Interview: Christina Sattler Bild: Martin Hausler Donnerstag, 19. März, ab 18.30 Uhr Eisenbahnhalle Losheim www.udo-online.com

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