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saar-scene Februar 01/10

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Interview Interview mit

Interview Interview mit Jennifer Rostock „Wo habt ihr eigentlich euren Namen her?“ „W o habt ihr eigentlich euren Namen her?“- ist so ziemlich die blödeste Frage, die man der Band Jennifer Rostock in einem Interview stellen kann. Die Antwort auf diese Frage ist nämlich mit ein klein wenig Recherche ganz leicht selbst heraus zu finden. Aber ist es wirklich die blödeste Frage? Geht es nicht vielleicht noch blöder? Jennifer Weist, die wunderbare Frontfrau der Band, stellte sich mutig den selten dämlichen Fragen der saar-scene Redaktion. Du bist tätowiert, gepierct, trinkst Wein aus der Flasche und verwendest einen frechen, in Abschnitten vulgären Jugendjargon. Bist Du ein gutes Vorbild für junge, brave Mädchen? Das geht ja gut los. Ja, Ja, Ja, manchmal, Nein. Das schlimmste bier gibt es in paderborn Wie reagieren Leute, die Dich nicht als Sängerin kennen auf Dein Outfit? Was rätst Du jungen Girls, die versuchen einen individuellen Stil für sich zu finden? Man sollte einfach tragen was einem gefällt und worin man sich wohlfühlt. Ein individueller Stil kommt mit der Zeit und nicht mit irgendwelchen Trends. Einfach alles ausprobieren und sich auch mal trauen was anderes zu tragen als alle anderen, wenn es einem selber gefällt. Hast Du ein Lieblingstattoo? Was stellt es dar und was bedeutet es für Dich? Ich mag alle meine Tätowierungen. Sie sind für mich alleine auch wenn sie für jeden mehr als offensichtlich sind. Aber genau deswegen behalte ich die Antwort auf deine Frage auch für mich. Euer Stil wurde mal (von der taz) als Hauptstadt-Rock bezeichnet. Was genau ist eigentlich Hauptstadt-Rock? Kann man den nur spielen, wenn man in Berlin wohnt oder zählt auch eine Landeshauptstadt? Wie bezeichnet ihr selbst euren Stil? Ersteres wissen wir auch nicht. Kam ja nicht von uns, daher keinen Schimmer. Aber wir kommen aus Berlin und benutzen Gitarren, das stimmt soweit. Wir bezeichnen uns in erster Linie als laut. Du bist mit Jennifer Rostock aktuell mal wieder auf Tour. In welchem Bundesland gibt es das beste Bier Deutschlands? Ich kann Dir sagen wo es das Schlimmste gibt. Das ist leider Paderborn. Nichts gegen die Stadt, aber die Plörre kann echt keiner trinken. Wir haben Euch trotzdem lieb! Und sehen von einer Klage ab! Im März macht die Band einen Pitstop im Saarland, der letzte Auftritt dieser Tour in Deutschland. Ihr habt euch das Saarland mit Absicht als Höhepunkt der Deutschlandrundfahrt aufgehoben, stimmts? Ähhhhh....hm....also ja klar. Im Prinzip isses doch egal wo das letzte Konzert ist, hauptsache es is geil! Interview: Markus Brixius Bild: Federiko Testa www.jennifer-rostock.de 28. März, 20 Uhr Garage, Saarbrücken Gewinne: Jeweils 3x2 Tickets Teilnahmebedingunen unter www.saar-scene.de >> gewinne 4 Magazin-Saarscene-01-02.indd 4 26.01.10 00:01

Teilnahmebedingunen Interview Gewinne: Jeweils 5x1 Fanpaket unter www.saar-scene.de >> gewinne The BossHoss im Interview Country-Punks on the road The Boss Hoss sind die Punks unter den Country-Liebhabern. Die Berliner würzen ihre Country-Songs vornehmlich mit viel Tempo und Rock’n’Roll. Wie es ist, mehrere Wochen am Stück auf Tournee zu sein, das erklärte Sänger Alec “Boss Burns” Völkel im Interview mit saar-scene. Wie fühlt sich Dein Körper nach Wochen “on the road” an? “Eigentlich so wie die letzten vier Jahre. (lacht) Man muss natürlich ein bisschen auf sich achten. Wenn man mal einen freien Tag hat, empfiehlt es sich, nicht so doll am Rad zu drehen. Wir sind allerdings so wie wir sind: nicht die bravsten Kumpels. Sobald wir miteinander rumhängen und es dunkel wird, gehen die Bierflaschen auf.” nicht jede beziehung hällt dem Tourleben stand Bei weit über hundert Konzerten pro Jahr, wie hält man da Kontakt zu seiner Familie und seinen Freunden? “Schwierig. Die Band nimmt mittlerweile einen Großteil meines Freundeskreises ein. Der Umgang mit der eigenen Familie, der Frau bzw. der Freundin, ist nicht einfach. Zum Glück ist unser Erfolg nicht über Nacht gekommen, sondern hat sich über die Jahre stetig entwickelt. Dennoch: Nicht jede Beziehung hält dem Tourleben stand. Die Zeit zu Hause musst du immer intensiv nutzen – was auch gefordert wird. Wenn mein Sohn mich einige Wochen so gut wie nicht gesehen hat, ist er ausgehungert und extrem froh, wenn ich mal wieder länger da bin. Da muss ich dann ran.” Zurück zu Euren Anfängen: Wie kam die Idee zustande, Songs im Country-Stil zu covern? “Das entwickelte sich aus einer Bierlaune heraus. Sascha (Vollmer alias Boss Hoss) und ich arbeiteten vor neun Jahren als Grafikdesigner bei einer Werbeagentur. Wir waren schon lange in Bands aktiv. Zusätzlich noch eine gemeinsame Band zu gründen, kam aus Zeitgründen nicht in Frage. Also saßen wir zu zweit bei ihm auf dem Dachboden, tranken Bier und nahmen aus Spaß Songs auf. Irgendwann hatten wir die 5 Idee, Country zu machen - obwohl wir diese Musik bis auf Songs von Hank Williams und Johnny Cash für recht schnarchig hielten. Insbesondere das, was man in Deutschland gemeinhin unter Country versteht - Stichwort: Truck Stop. Unser Country sollte von vornherein mehr Tempo und Rock’n’Roll haben. Anfangs war die Band ein reines Feierabendspaß-Ding. Wir brannten CDs und verteilten diese an Freunde. Nach den ersten Partyauftritten wurde es zum Selbstläufer. Plötzlich hatten wir einen Manager und drei Monate später, im September 2004, einen Plattenvertrag mit Universal Music. Das war schon irgendwie absurd: Nach zig Jahren als Musiker nahmen wir zum ersten Mal ein Projekt auf die leichte Schulter und im Nu hatten wir einen Vertrag.” Text: Peter Parker Bilder: Universal Music Garage Saarbrücken, Donnerstag 25. März, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr - www.thebosshoss.com www. - .de 5 Magazin-Saarscene-01-02.indd 5 26.01.10 00:01

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