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saar-scene Februar 01/10

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Das geht gar nicht Alle

Das geht gar nicht Alle Hopp - nix wie druff ! Von Bernd das Brot, Tripper und Co. Jede humorlose Gulaschbratze, die das ganze Jahr nicht einmal ein freundliches „Hallo“ rausgedrückt bekommt, ist jetzt in der Paarungszeit angekommen Die verflixte, fünfte Jahreszeit bringt alljährlich besoffene Cowboys, Indianer, Teletubbies, Baumeister Bobs und Transen - Krankenschwestern auf unsere Straßen. Aber was sich anhört, als wären die „Village People“ in der Zukunft angekommen und würden Promotion für ihre neue Platte“ Never trust a Hippie“ machen, ist in Wirklichkeit viel, viel schlimmer. Es ist Fasching! ….aaaaaahhhh Horror…ich weiß. Es ist die Zeit geprägt von Hässlichkeit, Weiberschlägereien, verlorenen Zähnen, Leberwerten und Geschlechtsverkehr mit älteren Frauen. Was sich ja erstmal gar nicht so schlecht anhört. Aber was ich hasse, ist das „Falsche“. Tja, und wie ein jeder weiß, wer ficken will muss freundlich sein. Da wird sich dann mal richtig ins Zeug gelegt. Halbe Flasche billig Schampus auf Ex, Schlafanzughose auf links gedreht, das ganze noch monsterkreativ mit Hosenträgern beschmückt, dem 9-jährigen Sohnemann ein „Bernd das Brot“ Shirt in XS aus dem Schrank geklaut, rote Nase gemalt - obwohl das zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht mehr nötig ist und fertig ist der von mir abgrundtief gehasste Fasebotze. Oha, ganz wichtig! Schnell noch den kleinen Freund begutachtet, gewaschen, eingecremt und parfümiert. Wer weiß, vielleicht wird er heute noch gebraucht. Grins, Hechel, Schnauf. Clownschuhe an, und ab geht’s zur fetten Faschingsdisse in die Grundschulsporthalle. Dort angekommen wird beim Kippen von drei bis fünf Jägermeistern erstmal die Frauenlage gecheckt. Ein Objekt der Begierde angepeilt und ausgewählt, geht alles ganz schnell. Jetzt kann nichts mehr schief gehen, nur noch schnell zwei MUT-Mirabellenschnäpse, auf der Toilette noch ein Angstpipi, wovon ein kleiner, peinlicher Teil in die Schlafhose wandert und natürlich ohne sich die Hände zu waschen, geht es in Richtung „Göttin der Wollust“. Einen Meter weit von dem erotischsten Erlebnis ever entfernt, setzt auf der Bühne das furchteinflößende und viel zu übersteuerte Showprogramm ein. „Genowwend ihr Leid, Die Mussigg hat e Marsch gemacht, Der hat geschebbert unn gekracht, Drei Fasching-Skeptiker Jörn (oben) und ein unbekannter Jeck (unten) haben beide Spaß Trommele, zwäh Trumbetaa´ unn finf, sechs Ziehharmonika. Ta, Taa! Ta, Taa! Ha,ha,ha… Alle lachen, außer die Gulaschfratze, denn 30cm von der Göttin entfernt, stört ihn dann doch der Super Mario Schnurrbart. So passiert es Jahr für Jahr. Und genau deshalb, glaube ich auch das „Helau“ von „Hölle“ kommt. Naja, ich will euch den Spaß nicht komplett nehmen. Aber freut euch auch dieses Jahr auf ein abwechslungsreiches Faschingprogramm mit: Syphilis, Tripper, Herpes, H1N1-Virus und Co. Ganz in dem Sinne… wolle ma` se` rein lasse ? Besser nitt! Euer Jörn. Magazin-Saarscene-01-02.indd 30 26.01.10 00:04

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