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saar-scene Dazember 12/16

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4 TITEL THE NOTWIST DER

4 TITEL THE NOTWIST DER SPASS DANACH The Notwist veröffentlichten Mitte Oktober das Livealbum „Superheroes, Ghost-Villains & Stuff“, dessen Songs am 16.12.2015 im Leipziger UT Connewitz aufgenommen wurden. Dieser Tage gehen die Weilheimer wieder auf Tournee. saar-scene sprach mit Gründungsmitglied Markus Acher (Gesang, Gitarre). Markus, wie nah kann ein Livealbum an einem Konzert dran sein? Wie genau kann es das, was auf einem Konzert passiert, wiederspiegeln? Das ist genau die Frage, die sich uns gestellt hat. Beziehungsweise die Frage, ob ein Livealbum an sich überhaupt ein so tolles Format ist. Ich finde es ja schwierig und kaufe mir nicht so gerne Liveplatten. Wir haben lange gezögert. Aber es war tatsächlich so, dass sich die Stücke teilweise so verändert haben und es auch immer noch tun, dass die Studioversion so wenig dem Stand der Stücke jetzt entspricht, dass wir es doch gemacht haben. Ich glaube, dass ein Livealbum nie das Konzert oder das Erlebnis ersetzt; es kann aber zumindest versuchen, den akustischen Teil einzufangen. Wir wollten möglichst die Energie, die Intensität und das bisschen Krachige und das Explodierende, was ein Konzert haben kann, beim Abmischen hinbekommen. Für mich ist es schwierig, sich das anzuhören, weil wir die Lieder ja ständig spielen. (lacht) Ich habe es zwangsläufig getan, und das Album ist ganz gut geworden. Olaf Opal, der auch unsere Studioalben abmischt, hat sehr, sehr gut eingefangen, was ein Notwist-Konzert ausmacht. Olaf ist in den vielen Jahren seiner Zusammenarbeit mit euch sicherlich eine Art Bandmitglied geworden? Ja, auf jeden Fall. Das kann man sagen.

Ist es als Perfektionisten, die ihr seid, nicht unglaublich schwer, immer das bestmögliche Konzert zu spielen und das perfekte Material für ein Livealbum zu finden? Ähm… Also… Wir versuchen in erster Linie immer… Wie soll ich es ausdrücken? (Pause) Nein, es ist eigentlich gar nicht so schwer. (lacht) Zur Zeit ist die Band irgendwie total super und motiviert. Wir haben einen Weg gefunden, wie wir auf der Bühne und während des Spielens sehr gut kommunizieren. Es ist ähnlich wie in einem normalen Gespräch auch: Wir reden nicht aneinander vorbei. Es will nicht jeder etwas anderes. Wir haben jetzt die Erfahrung und durch das viele Spielen herausgefunden, was am besten funktioniert und wo man sich bei den anderen einklinken kann. Alle in der Band, auch die Neuen wie der Cico Beck, der für Martin Gretschmann dazugekommen ist, hören gut zu und reagieren sehr gut auf die anderen. Von daher ist es weniger anstrengend und macht extrem viel Spaß. Jede Kleinigkeit kann etwas Neues in Gang setzen und über mehrere Konzerte oder einen längeren Zeitraum hinweg wieder etwas Kleines ändern. Diese Prozesse halten das Ganze spannend und lassen es nicht zu einer Routine werden. Im Moment ist es toll. Wir müssen halt immer neue Stücke schreiben. Das ist der eigentlich schwierigere und langwierigere Prozess. Das war es aber schon immer. Das Livespielen ist der Spaß, der danach kommt. Text: Peter Parker: Bild: Patrick Morarescu Atelier, Luxemburg, Dienstag, 13. Dezember 2016, 19 Uhr www.atelier.lu, www.notwist.com

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