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saar-scene April 04/13

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4 TITEL LORD OF THE LOST

4 TITEL LORD OF THE LOST … lassen die Hexen tanzen

Lord Of The Lost ist eine gern gesehene Festival- Band. Nicht nur, weil die Jungs so umwerfend cool aussehen bei dem, was sie tun, sondern auch weil ihre Musik live einschlägt wie eine Bombe. Frontman Chris Harms sprach mit uns. Eure Songs „Last Words“ oder „Prisson“ weisen Death Metal-Elemente auf, andere wie „Dry the Rain“ higegen sind sehr eingängig, massentauglich. Wie wichtig ist es Lord Of The Lost, sich musikalisch auszuprobieren, sich in andere Richtungen zu entwickeln? Ich denke, jeder eingefleischte Death-Metal-Fan wird sich unverstanden fühlen, wenn Lord Of The Lost in einen Topf mit echten Death-Metal-Bands geworfen würde, ich sehe das etwas lockerer, da ich niemals in Genre-Grenzen denke und mir auch die so häufig in den Vordergrund gerückte „Trueness“ der jeweiligen Szenen, sowie die Szenen an sich vollkommen egal sind. Wir achten auch nicht explizit darauf, musikalisch vielfältig zu sein, wir sind es einfach, da wir musikalisch einfach sehr flächendeckend interessiert sind. Insofern ist unsere Vielseitigkeit ein Prozess, den wir gar nicht vermeiden können. Chris, könntest Du Dir vorstellen, als Sänger mit Bands anderer Musikrichtungen zusammenzuarbeiten? Ja. Ich habe immer in diversen Projekten gleichzeitig gearbeitet, in der Vergangenheit unter anderem in einer Glamrockband (The Pleasures) und einer Electroformation (UnterArt). Momentan baue ich gerade zwei Nebenprojekte auf, in den Bereichen Metalcore sowie Singer/Songwriter, im Falle des letzteren sogar deutschsprachig. Ihr habt mit Ulrike Goldmann von Blutengel ein großartiges Duett abgeliefert. Mit welcher Sängerin würdest Du außerdem gerne mal ein Stück aufnehmen? Lana Del Rey. Was gefällt Euch am besten am Musikerleben? Wir haben unser Hobby zum Beruf gemacht, also etwas, das wir ohnehin leidenschaftlich gern machen, insofern haben wir den besten Beruf der Welt. Was gefällt Euch weniger am Musikerleben? Wir haben jetzt kein Hobby mehr. Wie viel Zeit investiert Ihr vor den Auftritten, um so cool auszusehen? Oder ist das alles Natur? Das ist alles Natur. Wir sind mit den schwarzen Hautverfärbungen im Bereich des Torsos zur Welt gekommen, das Make-up hat sich in unserer Frühjugend durch einen überdurchschnittlich häufigen und inflationären Genuss von Düster- und Glambands scheinbar evolutionär in unseren Gesichtern manifestiert. So eine Art stilistische Stammzellenkur. Sind Eure Bühnenoutfits zusammengekauft oder wurden sie von einem Designer entworfen? Sowohl als auch. Vieles finden wir in den üblichen Modekaufhäusern, von billig bis teuer, vorzugsweise in der Damenabteilung, einiges designen wir selbst oder ändern es nach unserem Belieben ab, wir haben aber auch bereits mit Designern zusammengearbeitet. Interview: Kristina Scherer ZUM VIDEO „DRY THE RAIN“ Hexentanz Festival, Stausee Losheim, 26.-28. April www.lordofthelost.de

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