Der POPSCENE E-Paper Kiosk


Swipe dich durch unsere kostenlosen E-Guides und erlebe Deine Region! Neben POPSCENE findest du hier interessante Broschüren, Leseproben, Magazine aus den Bereichen Tourismus, Kultur, Unterhaltung - multimedial, angereichert mit Fotos, fesselnden Videos und unterhaltsamen Audioclips, für einen faszinierenden Überblick über unsere Region.

Aktuell im POPSCENE E-Paper Kiosk

Aufrufe
vor 4 Jahren

Rasselbande Ausgabe 2017

  • Text
  • Kinder
  • Schwangerschaft
  • Geburt
  • Eltern
  • Kindes
  • Menschen
  • Kindern
  • Lebensmonat
  • Mutter
  • Silke
  • Rasselbande
  • Saarland
Der Begleiter durch Schwangerschaft, Geburt und Kleinkindzeit.

WAS IST EIGENTLICH? Ein

WAS IST EIGENTLICH? Ein Geburtshaus In einem Geburtshaus werden Schwangere und Paare während der Schwangerschaft, der Geburt und der ersten Zeit mit Baby von Hebammen begleitet. Es grenzt sich damit bewusst von Kliniken ab und will Frauen dabei unterstützen, selbstbestimmt mit ihrer Schwangerschaft, der Geburt und ihrem Neugeborenen umzugehen. Meist kann nur ambulant entbunden werden, was bedeutet, dass Mutter und Kind nach wenigen Stunden in das eigene Zuhause entlassen werden. Die Vor- und Nachsorge wird durch die Hebamme gewährleistet. Eine Hausgeburt Eine Hausgeburt findet im eigenen Zuhause statt. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war das die vorherrschende Geburtsform. Eine Hausgeburt wird in der Regel von einer verantwortlichen Hebamme begleitet. Eine ambulante Geburt Bei einer ambulanten Geburt gehen Mutter und Kind wenige Stunden nach der Entbindung ins eigene Zuhause. Sie kann nicht nur im Geburtshaus, sondern auch in der Klinik stattfinden. Bei Problemen vor oder während der Geburt muss jedoch mit einem stationären Aufenthalt gerechnet werden. Eine Klinikgeburt / Perinatalzentrum In Deutschland kommen etwa 98 % aller Kinder im Krankenhaus zur Welt. Schwangere können in jedem Krankenhaus entbinden, welches über eine geburtshilfliche Abteilung verfügt. Großen Krankenhäusern und Universitätskliniken ist meist eine Kinderklinik angeschlossen, die auch über eine Neu- und Frühgeborenenintensivstation verfügt (sogenannte Perinatalzentren). Sie sind eine gute Wahl für Frauen mit Hochrisikoschwangerschaften. Entbindungskliniken bieten große medizinische Sicherheit für Mutter und Kind - in Notfällen kann beiden schnell geholfen werden, entweder mit einem Notkaiserschnitt, Saugglocke oder Entbindungszange. Bildnachweise: Seite 1,2, 4, 5, 9, 15, 18: Silke Brenner | Seite 2, 3, 4, 7, 14: privat | Seite 13 Bild: Der kleine große Drache Nikolas von Laura, 5 Jahre | Seite 19: dein-sternenkind.eu

ARABELLA STRASSNER Meine ganz persönliche Entscheidungsfreiheit Wenn ich heutzutage selbstbestimmt über Bereiche meines Lebens frei entscheiden kann, frage ich mich, wieso dies ausgerechnet bei Schwangerschaft und Geburt nicht so ohne weiteres möglich ist. In Erscheinung tritt das Phänomen, z.B. wenn eine Frau sagt, dass sie sich zugunsten des Kindes bewusst nicht allen pränatalen Untersuchungen unterzogen hat und es noch dazu außerklinisch zur Welt bringen will – dann steht die Umwelt Kopf und ihr wird ins Gewissen geredet. Ein Urvertrauen in die Natur scheint verloren gegangen. Nun ja – die Natur hat auch ihre zwei Seiten: Rau und ungerecht, aber auch sanft und heilend kann sie sein. Wie auch immer, sie ist nicht kalkulierbar und lässt sich auch nicht in Zeitpläne pressen. Doch wir leben in einer Gesellschaft, in der Planbarkeit eine große Rolle spielt. In meinen Augen bedeutet Emanzipation eben auch: Wir sollen selbstbestimmt unsere Schwangerschaft, Geburt und Beziehung zum Kind leben dürfen und darüber sprechen! Die Bundeselterninitiative Mother Hood e. V. setzt sich ein für • Das Recht auf eine stressfreie und gesunde Schwangerschaft, • Eine sichere und selbstbestimmte Geburt mit der freien Wahl des Geburtsortes • Ein gesundes Aufwachsen der Kinder im 1. Lebensjahr Arabella Strassner, Landeskoordinatorin im Saarland, www.mother-hood.de

E-Paper Kiosk "Erlebe Deine Region"

POPSCENE - Das total umsonste Popkulturmagazin

POPSCENE News