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Programmheft Bundesfestival junger Film

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Ein Kaleidoskop der spannendsten, lustigsten und dramatischsten Kurzfilme des Jahres. Aus 541 Einreichungen wurden über 100 Kurzfilme, Drehbücher und Musikvideos ausgewählt. Dazu gibt es alles, was zu einem guten Kinoabend gehört: Open-Air Leinwand, Popcorn, Rotwein, unsere Festivalmeile und vieles, vieles mehr. St. Ingbert Weitere Infos unter https://www.junger-film.de

Filmblock 5: Beziehungs-weise Tranquility von Alexander Müller Alexander Müller, 24, kommt aus dem schönen Rothenburg ob der Tauber und zog 2015 nach München, um seiner Leidenschaft des Erzählens in einem Regiestudium nachzugehen. Tranquility ist sein dritter studentischer Kurzfilm und er bereitet sich gerade auf seinen Abschlussfilm „Sie und die Anderen“ vor. Regie: Alexander Müller Cast: Milan Gather, Janina Picard Produktion: Lisa Ena Ottenschläger, Lea Nöhring Uhlmann, Alexander Müller Drehbuch: Alexander Müller Bildgestaltung: Christian Eberwein Sound: Jessica Kalkhofer Ausstattung: Lisa Ena Ottenschläger Editing: Alexander Müller Musik: George Cosby Lennart lebt in einer Welt, in der jeder seine Gedanken nach Belieben löschen kann. Eines Morgens liegt er im Bett und spielt alte Erinnerungen an die Frau seiner Träume, Hannah, ab. Er hadert mit sich: Soll er sie löschen und mit dem Kapitel abschließen oder findet er noch einen Funken Hoffnung in der so kritischen Erinnerung? Lennart muss sich entscheiden. Tranquility ist eine Geschichte über das Loslassen, aber auch darüber, wie das Schwelgen in Erinnerungen einen nochmal dazu bringen kann, Probleme zu überdenken. “ Tranquility war eigentlich ein ziemlich spontanes Übungsprojekt. Der Fokus auf eine Beziehung war für mich eindeutig, da der Schmerz eines Verlustes und die oft daraus resultierende apathische Phase eine große Wirkung in solch einem Szenario entfalten kann. Wir sind mit dem Hauptcharakter in seinen Räumen eingesperrt, draußen schüttet es aus Eimern und wir bekommen direkt das Gefühl, das Bett, in dem Lennart liegt, auch nicht verlassen zu wollen. Mein Ziel war es, eine intime Atmosphäre zu schaffen, um mich voll und ganz auf die Charaktere konzentrieren zu können, aber auch dem Zuschauer die Frage zu stellen: Was würdest du tun, wenn du deine Gedanken beliebig löschen könntest? 74

Filmblock 5: Beziehungs-weise Wintersonnenwende von Simon Schneckenburger Geboren 1990, aufgewachsen im Schwarzwald. Mit 22 Studium in Offenburg, seitdem auf der Suche nach Geschichten zwischen Schönheit und Entsetzen. 2017 den Deutschen Nachwuchsfilmpreis gewonnen. Seit 2018 studiert er Szenische Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Zwei Geschwister treffen sich an einem Ort ihrer Kindheit. Der Bruder hat dem Hof des kranken Vaters bereits den Rücken gekehrt, während die jüngere Schwester noch immer dort lebt und alleine für dessen Pflege verantwortlich ist. Im Verlauf des Gesprächs zeichnet sich das schwierige und schmerzliche Verhältnis der Geschwister zum eigenen Vater ab, das auch ihre Beziehung zueinander überschattet. Wintersonnenwende erzählt die Geschichte einer Befreiung und zeichnet das Bild einer starken jungen Frau, die am Ende einen Punkt erreicht, an dem ein möglicher Neuanfang steht. Regie: Simon Schneckenburger Cast: Mia Lüscher, Sebastian Zemann Produktion: Fabian Linder Drehbuch: Simon Schneckenburger Bildgestaltung: Marcus Hafner Sound: Torsten Thon Editing: Alexander Schröder Musik: Timo Klabunde Ein Mensch, der immer an uns geglaubt hat: Viele gute Menschen “ Meine Protagonistin befindet sich an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Ihre größte Angst ist es, so zu werden wie ihr gewalttätiger Vater, für den sie neben Wut und Hass aber auch so etwas wie Liebe verspürt. Ihr letzter Antrieb, aus den familiären Strukturen auszubrechen, ist ihre Sehnsucht nach Freiheit. Darf es Genugtuung verschaffen, den eigenen Vater leiden zu sehen? Und was ist, wenn der Tod eines Menschen die Emanzipation eines anderen bedeutet? Am Ende steht ein weites Bild und ein mutiger Blick, der eine persönliche Wende markiert. Der Winter ist noch nicht vorbei, aber das Licht nimmt von nun an wieder stetig zu, mit jedem einzelnen Tag geht die Sonne ein wenig früher auf. 75

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