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Programmheft Bundesfestival junger Film

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Ein Kaleidoskop der spannendsten, lustigsten und dramatischsten Kurzfilme des Jahres. Aus 541 Einreichungen wurden über 100 Kurzfilme, Drehbücher und Musikvideos ausgewählt. Dazu gibt es alles, was zu einem guten Kinoabend gehört: Open-Air Leinwand, Popcorn, Rotwein, unsere Festivalmeile und vieles, vieles mehr. St. Ingbert Weitere Infos unter https://www.junger-film.de

Filmblock 2: Ein Blick durchs Fenster Nö! von Christian Kaufmann Christian Kaufmann wurde 1993 in Bonn geboren und studierte Mediendesign in Köln. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er im Bereich Animation bei einer Designagentur in Köln für diverse TV-Produktionen. 2016 begann er an der Filmakademie Baden-Württemberg sein Studium im Bereich Animationsfilm. Regie: Christian Kaufmann Produktion: Esther Busch, Nicola Pantzke Sound: Johann Meis Editing: Quirin Grimm Musik: Bukahara In dem animierten Kurzfilm Nö! kommt ein Wanderer zu einer Klippe, die abgeschieden an der rauen Küste liegt. Hier beginnt er, seine neue Heimat zu errichten, doch Wind und Wetter schlagen ihn bei seinem Vorhaben immer wieder zurück und scheinen ihm ein lautes „Nö!“ entgegen zu rufen. Angetrieben durch seinen hartnäckigen Optimismus nimmt der Wanderer jedoch immer wieder den Kampf gegen die widrigen Umstände auf. Ein Film über das Scheitern und darüber, dass man den Spieß auch umdrehen kann. “ Der Film Nö!, der im zweiten Jahr an der Filmakademie Baden-Württemberg im Fach „Filmgestaltung 2 - Animation“ entstanden ist, setzt sich mit dem Scheitern auseinander, aber eben auch der Kraft, die ein solches Scheitern freisetzen kann. Es war mir wichtig, in dem Film eine Haltung in den Mittelpunkt zu rücken, die ganz klar formuliert, dass am Ende das Gute und das Gelingen steht. 46

Filmblock 2: Ein Blick durchs Fenster ZOE von Leif Brönnle Leif Brönnle (geb. 1995) gründete nach seiner Schauspielausbildung an der „ISSA“ (München) zusammen mit Fabian Wildgrube Ratatøsk Productions. Sein Kurzfilmdebut „Ratten“ wurde im November 2015 gedreht und seitdem hat Leif mehrere Drehbücher entwickelt, darunter auch seinen neuesten Kurzfilm ZOE. Eine makellose junge Frau ohne Erinnerungen erwacht eingesperrt in einem tristen Betonraum. Als sie desorientiert versucht, einen Überblick über ihre Lage zu bekommen, wird zu ihr über einen Lautsprecher Kontakt aufgenommen. Dabei wird sie lediglich mit der Zahl 17 angesprochen. Die Stimme gehört zu Dr. Georg Lem, einem konzessionslosen Wissenschaftler der Firma AC-Technologies, welcher mithilfe seines Assistenten Jakob Fischer eine Reihe von Tests an ihr durchführen soll. Die Versuche laufen dabei stets nach dem gleichen Schema ab: 17 muss innerhalb eines gesetzten Zeitlimits einen roten Button drücken. Was sich zunächst nach einer simplen Aufgabe anhört, wird nach und nach zu einer regelrechten psychischen Tortur, die ihren Höhepunkt findet, als 17 im letzten Test über Leben und Tod zweier Unschuldiger bestimmen muss. Im Laufe der Tests beginnt Jakob Sympathie für 17 zu empfinden und er gibt ihr den Namen Zoe. Mit steigender Grausamkeit der Aufgaben entwickelt er aber Skrupel gegenüber den Methoden seines Kollegen, weshalb er schließlich die Testreihe abbrechen will, was Georg aber vereiteln kann. Regie: Leif Brönnle Cast: Anfisa Hill, Philip Birnstiel, Helmut Schorlemmer Produktion: Fabian Wildgrube, Leif Brönnle, Tobias Voglhuber Drehbuch: Leif Brönnle Bildgestaltung: Fabian Wildgrube Musik: Marc Förste “ ZOE ist ein Kurzfilm, dessen Grundidee auf Philippa Foots „trolley problem“ basiert und sich mit dem menschlichen Verhalten in moralischen Extremsituationen befasst. Dabei steht jedoch nicht nur das ethische Dilemma im Vordergrund, sondern viel mehr die noch weiter gefasste Frage, was das Menschsein im Kern eigentlich ausmacht. Der Kurzfilm beleuchtet diese Frage stark in Bezug auf moderne, digitale Zeiten, in der ein humanes Handeln bei bspw. selbstfahrenden Autos und aufkommender künstlicher Intelligenz ein hochaktuelles Thema ist. 47

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