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Programmheft Bundesfestival junger Film

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Ein Kaleidoskop der spannendsten, lustigsten und dramatischsten Kurzfilme des Jahres. Aus 541 Einreichungen wurden über 100 Kurzfilme, Drehbücher und Musikvideos ausgewählt. Dazu gibt es alles, was zu einem guten Kinoabend gehört: Open-Air Leinwand, Popcorn, Rotwein, unsere Festivalmeile und vieles, vieles mehr. St. Ingbert Weitere Infos unter https://www.junger-film.de

Filmblock 9: Willkommen in der Familie Keimzelle von Benjamin Junghans Benjamin Junghans, geboren 1993 bei Leipzig, begann am United World College of India zu schreiben und zu inszenieren. Er studierte Deutsche Literatur und Geschichte in Berlin. Seit 2016 studiert Benjamin Junghans Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Regie: Benjamin Junghans Cast: Christine Zart, Michael Marwitz, Luzia Oppermann Produktion: Johann Meis, Maite Bengsch Drehbuch: Benjamin Junghans Bildgestaltung: Max Rauer Sound: Johann Meis, Jan Mielke Ausstattung: Jonas Baumann Editing: Maximilian Färber Musik: Benjamin Junghans Ein Mensch, der immer an uns geglaubt hat: Manfred Siber Der Vater, ein zunehmend paranoider Überwachungstechniker, erfindet im täglichen Nichts der Überwachungsbänder das Katastrophenszenario einer Historiendoku. Die Tochter hat ihr Studium abgebrochen, nicht aber die Nabelschau und vereinsamt im Angesicht sozialer Medien. Die Mutter erträgt die ewige Wiederkehr ihres Alltags nicht. Beim Jobcenter berät man sie, Beraterin beim Jobcenter zu werden. Das System begründet sich nur noch in sich selbst. Wenn morgen der nächste Krieg ausbricht und endlich alles anders wird, was wären wir erleichtert. Aber auf die Untergangsrhetorik folgt nicht notwendigerweise der Untergang. Wir können uns der Logik verweigern. Dann wird nicht alles sinnlos gewesen sein. “ Das Wiedererstarken nationalistischer Ideologien und die beinahe restlose Durchdringung der Menschen durch neoliberale Selbstoptimierungszwänge sind keine rational erklärbaren Tendenzen mehr. Sie lassen sich nur noch psychoanalytisch als eine kollektive Todessehnsucht begreifen. Die Individuen fühlen sich so ohnmächtig, dass sie eine große Katastrophe herbeisehnen, die sie aus ihren eingefahrenen Leben befreit. Der technische Fortschritt macht das Leben sehr bequem, aber wir sind es nicht mehr gewohnt, Verantwortung zu übernehmen. 102

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