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Popscene September 09/22

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THE CONTRACTOR

THE CONTRACTOR ERWARTBARES UND ÜBERRASCHENDES THE RESPONDER IM STRUDEL GEFANGEN FILM-TIPP Man könnte „The Contractor“ als einen typischen Action-Thriller mit erwartbarem Plot abtun, aber so einfach ist das nicht. Der schwedische Regisseur Tarik Saleh (u.a. „Westworld“ und „Ray Donovan“) erzählt die Geschichte des verletzten Elitesoldaten James Harper (Chris Pine). Der will zurück in den Dienst, wird jedoch ohne Pension und medizinische Versorgung entlassen. Aufgrund finanzieller Engpässe heuert er dank seines einstigen Vorgesetzten Mike (Ben Foster) bei dem privaten Auftraggeber Rusty Haynes (Kiefer Sutherland) an. Ihr erster Auftrag: in Berlin Daten eines vermeintlichen Bioterroristen entwenden. Es dürfte klar sein, dass der als einfach verkaufte Auftrag kein solcher ist. Was nun passiert, ist teils vorhersehbar, teils überraschend. Insbesondere das schlechte Gewissen Harpers spielt ab einem gewissen Zeitpunkt eine große Rolle in diesem stark besetzten Film. Warum allerdings die Deutschen nicht von Deutschen gespielt oder Nina Hoss in der deutschen Fassung nicht sich selbst spricht, das ist schon urkomisch. „The Contractor“ (LEONINE Studios) Text: Kai Florian Becker | Bild: LEONINE Studios 44 SERIEN-TIPP Die Polizei in Liverpool ist überlastet. Polizist Chris Carson (Martin Freeman) ist es ebenfalls. Er wurde degradiert und muss nachts Streife fahren. Seine Psyche ist angeknackst, in seiner Ehe kriselt es und er hat sich kaum unter Kontrolle. Jetzt soll er auch noch für einen Jugendfreund, den Dealer Car Sweeney (Ian Hart), die drogenabhängige Casey (Emily Fairn) ausfindig machen. Der Druck wächst stetig und er trifft eine folgenschwere Entscheidung. Hinzu kommt seine neue Partnerin, die junge unerfahrene Rachel Hargreaves (Adelayo Adedayo). Während Freeman sonst mit Humor brillieren darf („Sherlock“, „Fargo“, „Hobbit“), muss er sich in Tony Schumachers (Ex-Polizist) sechsteiliger Dramaserie auf den des Einzelkämpfers konzentrieren, der sich wünscht, ein guter Mensch zu sein. „The Responder“ ist keine leichte Kost; hier gib es wenig bis gar nichts zu lachen. Man wird Zeuge, wie Carson immer tiefer in den Strudel hineingezogen wird und dennoch dagegen anzukämpfen versucht. Manche Szene ist herzzerreißend. „The Responder: Staffel 1“ (Polyband) Text: Kai Florian Becker | Bild: BBC TIPPS

DAS LETZTE GRAB EIN FALL FÜR CARLA WINTER DAS STRAHLEN DES HERRN HELIOS EIN FALL FÜR SKARABÄUS LAMPE BUCH-TIPP Brisante Themen sind das Metier des Bielefelder Autoren Lukas Erler. Bereits sein Debüt „Ölspur“, erschienen 2010 und für den Glauser-Preis nominiert, war eine Bewältigungsstrategie, um das Drama um den Untergang des Tankers Prestige vor der Küste Spaniens und die damit verbundene Umweltkatastrophe zu verarbeiten. In aktuellen Thriller „Das letzte Grab“ des Logopäden, der in Marburg Soziologie, Philosophie und Sozialgeschichte studiert hat, wird es politisch: Die Frankfurter Rechtsanwältin Carla Winter führt ein angenehmes Leben: wohlhabende Mandanten, ein Haus am Stadtrand und ab und zu ein gutaussehender Lover. Doch dann erfährt sie, dass ihr Exmann in der Türkei bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Als sie heimkommt, ist ihr Haus verwüstet. Im Schlafzimmerschrank findet sie die brutal zugerichtete Leiche ihres Geliebten. Schnell wird klar: Carlas Exmann hatte Verbindungen zum internationalen Raubkunstschmuggel - und ihr selbst ist ein Killer auf den Fersen, der sie quer über den Erdball jagt. Tropen, 288 Seiten, Paperback ISBN 978-3608501698 Text: Tanja Karmann | Cover: Tropen 45 BUCH-TIPP Meike Stoverock studierte Biologie mit Schwerpunkt Evolutionsökologie, promovierte im Bereich Epidemiologie und war in der Literaturszene bislang als Fachbuchautorin („Female Choice. Vom Anfang und Ende der männlichen Zivilisation“) bekannt. Nun hat sie sich aber in ein anderes Genre vorgewagt und schon die ersten Seiten beweisen, dass das gut war: Stoverock entführt in eine phantasievolle und putzige Welt, in der Tiere die Hauptrolle spielen: Der Hase Skarabäus Lampe ist ein genialer Detektiv, analytischer Kopf und Insektenforscher, was auch seinen Zögling Teddy, zu entsprechenden Studien an Bremsen und Fliegen zwingt. Dabei würde der Straßenkater viel lieber spannende Fälle lösen. Dazu bekommt er Gelegenheit, als in Überstadt ein grausames Verbrechen geschieht: Der Löwe Helios, Direktor eines Wanderzirkus, wird ermordet. Die Umstände seines Todes sind so seltsam und die städtische Polizei stößt an ihre Grenzen, so dass Skarabäus sich gemeinsam mit Teddy und dem ehemaligen Kindermädchen Helene Pick anschickt, Licht ins Dunkel zwischen Zirkuszelt und Schaustellerwagen zu bringen. Hobbit Presse, 272 Seiten, gebunden ISBN 978-3608986662 10,99 Euro Text: Tanja Karmann | Cover: Hobbit Presse TIPPS

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