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POPSCENE September 09/2020

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ROGER O‘DONNELL

ROGER O‘DONNELL Meditativ MUSIK-TIPP 1987 stieg Roger O’Donnell, heute 55 Jahre alt, bei The Cure ein und ist seitdem deren Keyboarder. Seit knapp zehn Jahren schreibt er auch eigene Songs und seit einigen Jahren veröffentlicht er auch immer wieder solo Musik. Unter anderem auch mit der Cellistin Julia Kent, was 2015 zu dem Album „Love And Other Tragedies“ führte. Für „2 Ravens“ schloss er sich mit der Sängerin Jennifer Pague, bekannt von Vita And The Woolf, zusammen. Eigentlich hatte O’Donnell ein reines Instrumentalalbum geplant, doch nun singt Pague in der Hälfte der acht Songs, während er Piano spielt. Zudem ist im ersten Teil des Albums ein Cello-Trio und im zweiten Teil ein Streicherquartett zu hören. Die Songs sind weitestgehend meditativ (siehe das instrumentale Titelstück), haben aber auch ihre aufwühlenden Momente wie in der Mitte von „The Hearts Fall“. Wer die Musik von Max Richter oder Jóhann Jóhannsson mag, sollte hier genauer hinhören. Roger O‘Donnell „2 Ravens“ (Universal) Text: Kai Florian Becker | Bild: Caroline International 38 THUNDERMOTHER All Girl Hardrock aus Schweden MUSIK-TIPP Bereits in den frühen 1980er Jahren war ich ein großer Fan von All Girl Bands. Gleichermaßen vom Soul der Girl Groups der 1960er Jahre (u.a. The Supremes, The Shirelles) sowie den Sixties-/Garage-, Punk-, und Heavy Metal-Formationen der 1970er/1980er (The Go-Go´s, The Pandoras, Girlschool) und 1990er Jahre (The Donnas, L7). Viele dieser Einflüsse finden sich bei Thundermother wieder, gemeinsamer Nenner: Rock´n Roll. Mit „Heat Wave“ präsentiert das von Gründerin/ Gitarristin Filippa Nässil 2017 neu formierte Quartett sein viertes Album. Für die insgesamt 13 Stücke zwischen „Loud And Alive“ über „Heat Wave“ und „Sleep“ bis hin zu „Bad Habits“ haben alle vier Bandmitglieder an den Lyrics und Arrangements gleichberechtigt mitgewirkt. Und der in Kopenhagen von Produzent Soren Anderson kreativ veredelte Mix aus Pop, Blues, Punk und Hard Rock/ Heavy Metal braucht anglo-amerikanische Vergleiche nicht zu scheuen. Und direkt im Anschluss an die Veröffentlichung Ende Juli gehen Thundermother auf eine Deutschland-Tournee, Covid-19 bedingt auf einem umgebauten Feuerwehrtruck. Thundermother „Heat Wave“ (FM Records/Soulfood) Text: Frank Keil | Bild: PR TIPPS

PAUL WELLER Nostalgischer Britpop MUSIK-TIPP Paul Weller, der ´Modfather´, der in den 1980er und 1990er Jahren die britische Musikszene mit seinen Bands The Jam und The Style Council maßgeblich prägte, legt mit „On Sunset“ sein insgesamt 15. Studioalbum vor. Weller, der auch als eine Art Gründungsvater des englischen Britpop gilt, beweist damit nachhaltig sein Singer-/Songwriter-Talent. Auch wenn die Tracklist zwischen „Mirror Ball“ und „Rockets“ nur 10 Stücke umfasst, ist in diesem Fall weniger mehr. Wellers neues Album wurde mit Hilfe von Jan Kybert, Charles Rees und ihm selbst in Surrey aufgenommen und produziert. Beat- und Soul-Musik haben Weller bereits als Jugendlichen inspiriert, heute gilt er als Ikone, der stilistische Grenzüberschreitungen längst nicht mehr scheut. Trotzdem nähert er sich mit „On Sunset“ dem Sound von The Style Council wieder an. Eine Art Reise in die Vergangenheit, die der siebenfache Vater unternimmt. Nachholtermine für die ausgefallenen deutschen Tourdaten im Mai gibt es allerdings leider noch nicht. Paul Weller „On Sunset“ (Polydor Records/Universal Music) Text: Frank Keil | Bild: PR 39 LIEDFETT Liedermaching Untergrund MUSIK-TIPP Unter diesem Motto haben die vier Hamburger Künstler von Liedfett bisher ihre musikalische Einordnung selber vorgenommen. Die deutschsprachige Akustik-Pop-Punk-Band wurde bereits 2007 als Trio in Hamburg von Sänger Daniel Michel, Gitarrist Lucas Uecker und Philipp Pöhner (Cajón) gegründet. Mit Bassist Victor Flowers wurden Liefett später komplettiert. Mit „Durchbruch“ legen die Hanseaten ihr neues Album mit insgesamt 10 Stücken vor. Sicher kann man Liedfett mit den Titeln zwischen „Komm Mal Wieder Runter“ und „Sag Mir“ nach wie vor dem Genere Singer/Songwriter zuordnen, die Abwechslung im Sound bringen vor allem die Ausflüge in Richtung Punk und Rock. Auch die zusätzliche Gitarre von Fred Slacker und Cellist Constantin Pritz sorgen für ein mehr an Volumen. Gewohnt wortgewandt geht die Band zur Sache und hat u.a. neben dem Opener mit Stücken wie „Alle Wissen Bescheid“, „Zeit“ und „3G“ weitere hitverdächtige Titel parat, zu denen es auch jeweils ein sehenswertes Video gibt. Liedfett „Durchbruch“ (ferryhouse productions) Text: Frank Keil | Bild: PR TIPPS

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