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POPSCENE September 09/2019

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LIEBE UND ARBEIT

LIEBE UND ARBEIT ANGEHÖRIGE SEXUELLER MINDERHEITEN HABEN ES NACH WIE VOR SCHWER IM BERUF Die Gleichbehandlungs-Richtlinie der EU aus dem Jahr 2000 verbietet ausdrücklich Benachteiligungen im Job wegen der sexuellen Orientierung. Doch um die Umsetzung steht es schlecht. Forscher der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) haben dies dokumentiert. Laut ihrer Analyse sind Diskriminierung und Mobbing gegen Mitglieder der LGBT-Gemeinschaft – also Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender – in Europa immer noch weit verbreitet. Politik und Sozialpartner, alsoy Gewerkschaften und Arbeitgeber, sehen sie in der Pflicht, entschiedener gegen solche Missstände vorzugehen. Das ist auch für uns als älteste Gewerkschaft in Deutschland eine Mammutaufgabe. Auch in „bunten“ Branchen, wie dem Gastgewerbe. Die Experten zitieren Ergebnisse des Eurobarometers aus dem Jahr 2015 zu Einstellungen gegenüber LGBT-Kollegen. Beschäftigte in den nord- und westeuropäischen Mitgliedsländern äußern sich überwiegend wohlwollend. Mehr als die Hälfte der Befragten in Rumänien, Bulgarien, Litauen und der Slowakei hätte aber ein Problem mit homo- oder bisexuellen Kollegen. Bei Transgendern fällt die Ablehnung noch heftiger aus. Das Ausmaß der Diskriminierung ist nach Einschätzung der Eurofound-Wissenschaftler auch insofern besorgniserregend, als fast ein Drittel der LGBT-Beschäftigten in der EU die sexuelle Identität gegenüber den Kollegen verbirgt. Gegen ein Coming-out am Arbeitsplatz entscheiden sich in den Niederlanden und Dänemark zwölf Prozent, in Rumänien und Litauen aber 58 Prozent. Studien haben gezeigt, dass Geheimhaltung sich negativ auf die Arbeitszufriedenheit und das Engagement der Beschäftigten auswirkt, so die Autoren. Wir müssen in Deutschland noch stärker in Form von Beratung, Konferenzen und Workshops gegen die anhaltende Diskriminierung vorgehen. Unser Dachverband, der DGB, nimmt am CSD teil, außerdem gibt es gewerkschaftliche Initiativen auf Branchenebene wie beispielsweise den Bundesarbeitskreis „Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle“ bei ver. di oder die „IGay BAU“. Im Saarland werden wir demnächst die Zielgruppe „NGgay“, für die Zielgruppe der Gastro- Beschäftigten und Menschen aus der Lebensmittelindustrie und – Handwerk ins Leben rufen. Es bleibt viel zu tun, aber wir werden erfolgreich sein- entsprechend unserem Motto „NGG- Nur Gemeinsam Geht´s! Text: Mark Baumeister

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