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POPSCENE Oktober 10/21

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LESELUST CARSTEN SCHMITT

LESELUST CARSTEN SCHMITT AUTOR UND PREISTRÄGER AUS SAARBRÜCKEN 42 LESELUST

Carsten Schmitt veröffentlichte bereits in den 90ern eigene Geschichten und arbeite u.a. beim Magazin NAUTILUS und beim CTHULHU-Rollenspiel mit. Nach längerer Abstinenz nahm er in den letzten Jahren das Schreiben wieder auf – und wurde dafür kürzlich mit einem Literaturpreis belohnt. Du hast gerade den Deutschen Science-Fiction-Preis in der Kategorie „Kurzgeschichte“ gewonnen. Wie heißt Deine Geschichte und worum geht es? Die Erzählung heißt „Wagners“ Stimme und ist in der Anthologie WIE KÜNSTLICH IST INTELLI- GENZ? DES PLAN9-Verlags erschienen. Es geht um's Älterwerden und Demenz, um Familie und Verletzungen, ums Erinnern und Vergessen – ach ja, und um Künstliche Intelligenz. Hast du einen persönlichen Bezug zum Thema Alzheimer? Wenn Du „Alzheimer“ als Überbegriff für Demenz verstehst, ja. Erste Berührung mit dem Thema hatte ich im Zivildienst. Da war ich jung und das war trotz allem weit weg. Jetzt komme ich in das Alter, wo diese Dinge nicht mehr nur „anderen Leuten“ passieren, sondern auch das eigene Umfeld betreffen. Ist es Deine erste Science-Fiction-Story? Nein, ich habe in den 90ern schon eine Handvoll SF-Storys geschrieben. Ganz aktuell zu nennen wäre „Lethe’s Share“, die im Herbst in der Anthologie THE KNOT WOUND ROUND YOUR FINGER beim kanadischen Kleinverlag Bellpress Books erscheinen wird. Es ist meine erste englische Originalveröffentlichung (d. h. die Geschichte gibt es noch gar nicht auf deutsch), worauf ich ein bisschen stolz bin. Bei einer Lesung hast Du mal gesagt, die phantastische Literatur sei „Eskapismus im besten Sinne“, was meinst Du damit? Sie kann Flucht sein, wenn einem diese Realität zu viel wird, und das ist völlig legitim. Aber auch Ausbruch, wenn sie uns erlaubt, die angeblichen Gewissheiten der Welt zu hinterfragen. Das hat die Phantastik der „realistischen“ Literatur voraus. In der Anthologie „Der unmögliche Mord“ hast Du eine Geschichte veröffentlicht, die in einem alternativen historischen Saarbrücken spielt. Wie kam es zu der Idee? Im Wald, als ich mir überlegte, ob mein Heimatort mit den kleinen Dörfern darum als Fantasy- Setting taugen würde. Warum gibt's nur Urban Fantasy, aber keine Rural Fantasy? Bei einem anderen Spaziergang auf dem Saarbrücker Halberg sah ich dann den „Mottel-Stein“ und so kam eins zum andern. Interview: Tanja Karmann | Bild: privat CARSTENSCHMITT.COM Alles Rund um die Welt der Bücher hörst du auf RADIO.POPSCENE.CLUB und PODCAST.POPSCENE.CLUB MIT GIBT'S WAS AUFS AUGE LIVE STREAMING EVENT-MITSCHNITTE 360° AUFNAHMEN PARTNER DER VERANSTALTER IN DER REGION POPSCENE.CLUB | 0681 95803921

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