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POPSCENE Oktober 10/21

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GENUSS TOLLE KNOLLE

GENUSS TOLLE KNOLLE WARUM DIE KARTOFFEL EIN ECHTES SUPERFOOD IST 24 Was wäre die saarländische Küche ohne die Kartoffel? Natürlich gibt es hierzulande auch leckere Gerichte ohne das Knollengemüse und ein guter Fleischkäsweck ist ebenso nicht zu verachten. Doch auf Dibbelabbes, Schales, Lyonerpfanne, Geheirade, Gefüllte, Hoorische, Schneebällchen und Grumbeeresupp müssten wir verzichten. Und auch viele weitere Speisen – Pommes, Püree, Salzkartoffeln, Chips, Rösti – belegen: Ein Leben ohne Kartoffeln ist möglich, aber nicht erstrebenswert. Im Saarland werden Kartoffeln nicht nur gerne gegessen, sondern auch angebaut. Dass sich die Fläche, auf der sie wachsen, in acht Jahren von 160 auf 122 Hektar reduziert hat, ist für Slow Food Saarland allerdings Anlass zu Besorgnis. Deshalb macht sich die Vereinigung seit Kurzem zusammen mit vielen regionalen Partnern für die heimische Kartoffel stark. „Sie ist als wohlschmeckender Lieferant von Eiweißen, Mineralien und Kohlehydraten enorm wertvoll. Mit Fug und Recht könnten wir sie als Superfood bezeichnen“, betont Slow Food. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät ebenso dazu, Kartoffeln auf den Speiseplan zu setzen. Wer dabei Kalorien sparen möchte, sollte sie als Pell- oder Salzkartoffeln zubereiten. Die tolle Knolle gilt als Sattmacher, wodurch Heißhungerattacken vermieden werden können. Sie enthält Nährstoffe, die die Blutzuckerwerte und die Verdauung verbessern können sowie Antioxidantien, die die Zellen schützen. Doch am meisten beeindruckt die Vielseitigkeit von Kartoffeln. Wer keine Lust auf Dibbelabbes und andere Traditionsgerichte hat, findet Tausende andere Rezepte im Internet. Suchwort-Vorschläge für Experimentierfreudige: Kartoffelmarmelade, Kartoffelkäse, Kartoffelwurst, Kartoffelpralinen, Kartoffeltorte, … Und die Kartoffel kann noch mehr: Ihre Schale bringt Spiegel und Oberflächen aus Edelstahl zum Glänzen, wenn man sie mit der Innenseite der Schalen einreibt und anschließend mit einem weichen Tuch poliert. Als Beautyhelfer bei Augenringen und Mitessern hat sich Kartoffelsaft bewährt: Einfach pur mit einem Wattebausch auftupfen. Mit einem Brei aus rohen Kartoffeln lassen sich nach kurzer Einwirkzeit Hornhaut an den Füßen und Rost an Gegenständen entfernen. Selbst fürs Kochwasser von Kartoffeln gibt es praktische Tipps: Ungesalzen ist es ein Fleckenmittel, in dem Textilien eingeweicht werden können, bevor sie in die Waschmaschine kommen. Das Wasser von Salzkartoffeln verhilft Kunststoffoberflächen zu neuem Glanz. Übrigens: Die Kartoffel ist eines der wenigen Lebensmittel, die „dreckig“ eingekauft werden sollten. Die Erde, die an der Schale haftet, verlängert die Haltbarkeit der Knolle. Text: Katharina Rolshausen | Bild: pexels.de GENUSS

GENUSS WEIN ERLEBNIS HOTEL MAIMÜHLE KREATIVE MOSELKÜCHE 25 Edyta und Frederik Theis sind nicht nur ein charmantes Paar, sondern auch Gastgeber aus Leidenschaft. Gemeinsam leiten sie das Wein Erlebnis Hotel Maimühle in Perl. Es ist ein ganz besonderer Ort: Umgeben von Weinbergen, im Moseltal, direkt an der Grenze zu Luxemburg gelegen und mit langer Tradition. Vor rund 140 Jahren wurde aus der alten Mühle ein Gasthaus. Der damalige Wirt, Johann Theis, ist der Urgroßvater von Frederik Theis, der den Betrieb seit 2009 leitet. Er hat nicht nur die Familientradition weitergeführt, sondern auch das Unternehmen modernisiert und ausgebaut. Unter anderem entstanden in den vergangenen Jahren eine große Rebenterrasse, eine stilvolle Vinothek sowie komfortable Hotelzimmer im modernen Landeshaus-Stil. Vor Kurzem wurde mit der Umgestaltung des Bistros im Kelterhaus begonnen. Die heutige Maimühle ist ein Wohlfühlort für Genießer aus der Region. Die gelernte Konditorin Edyta Theis leitet den Service und verwöhnt die Gäste mit kreativen Desserts, Kuchen und Torten. Frederik Theis ist für alles Organisatorische zuständig und kümmert sich um die Weinauswahl. Der Sommelier kennt jeden der rund 100 Weine, die die Karte zu bieten hat. Gäste der Maimühle schätzen die Qualität der Küche. Die Mühlenwirtschaft hat sich dem Slow- Food-Gedanken verschrieben und verarbeitet ausschließlich natürliche, unverfälschte sowie handwerklich erzeugte Lebensmittel ohne künstliche Aromastoffe oder Geschmacksverstärker. Regionalität wird ebenso großgeschrieben, weshalb die Maimühle Mitglied der „Genuss Region Saarland“ und von „Ebbes von Hei!“ ist. Viele Produkte stammen von Bauern, Produzenten und Lieferanten aus der Region. Der hohe Anspruch gilt in allen Bereichen, ob beim Quick Lunch mittags (täglich) oder am Freitag- und Samstagabend, wenn es Menüs und a-la-carte-Gerichte gibt. Die Speisekarte verführt mit Gratinierter Räucherforelle, Filet vom Eifelrind, Wildschwein-Cordon-Bleu, Kräuterpfannkuchen, Lothringer Mirabellensorbet und vielen weiteren Köstlichkeiten. Beliebt sind die Erlebnisangebote der Maimühle wie zum Beispiel Weinwanderungen und Planwagenfahrten, die für Gruppen individuell organisiert werden. Wer möchte, kann sich auch einen Korb oder Rucksack für ein Picknick packen lassen – entweder für den Ausflug im Dreiländereck oder für ein romantisches Genusserlebnis im historischen Markusturm, der sich idyllisch aus den Schengener Weinbergen erhebt. Der Ort ist auch ideal für Weinverkostungen im kleinen Kreis. Text: Katharina Rolshausen | Bild: Maimühle MAIMUEHLE.DE GENUSS

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