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Video im E-Paper KULTURGUT OST SPANNENDE PLÄNE FÜR DEN SAARBRÜCKER OSTHAFEN 12 TITEL

597.500,00 Euro: Für genau diesen Betrag verkauft die Stadt Saarbrücken die Liegenschaft „Rhenania-Gebäude“. Wer das Ensemble aus Lagerhochhaus Rhenania, Bürogebäude und Silotürme schlussendlich bekommt, will der Stadtrat am 8. Februar 2022 entscheiden. Die neuen Besitzer müssen nicht nur nachweislich finanzkräftig sein, sondern auch ein gutes Konzept vorlegen. Wie zum Beispiel das Künstlerkollektiv Sektor Heimat e.V. und die Saarbrücker Greencells Group, der bereits das benachbarte Silo gehört. Vor Kurzem haben sie ihren gemeinsamen Konzeptentwurf für das „Kulturgut Ost“ vorgestellt. Das erklärte Ziel: Der neue Osthafen soll Heimat für Kultur und Kreativität werden. Kulturelle und kommerzielle Nutzung sollen dabei Hand in Hand gehen. Unter anderem will die Greencells Group, ein weltweit erfolgreicher Anbieter für Solarkraftwerke, ihren Firmensitz in die oberen Stockwerke des Rhenania-Gebäudes verlegen. Im unteren und mittleren Teil des Hochhauses sollen Räume für Kunst, Handwerk, soziale Projekte und Co-Working entstehen, die auch von Hochschulen genutzt werden können. Für den benachbarten Flachbau, dem ehemaligen Bürogebäude, ist eine multifunktionale Konzert- und Theaterhalle angedacht. Spannend sind die Pläne für die Dachflächen: Hier sollen gastronomische Konzepte mit regionalen Partnern umgesetzt werden. Strom wird mithilfe eines solaraktiven Daches sowie Solarpaneele generiert. Die Anbindung an die Stadt mit Bus und Wassertaxi sowie ein Parkhaus und Park&Ride-Möglichkeiten wurden ebenso im Konzept bedacht wie die neue Gestaltung des Außenbereichs. Zudem schlagen die Akteure vor, die Ausgrabungsstätte Römerkastell, die „Wiege Saarbrückens“, aufzuwerten. Spektakulär ist der „Hyper-Cube“, eine modulare Seebühne, begehbare Virtual Reality Erfahrung und zugleich Projektionsfläche für digitale Projekte – inmitten des Hafenbeckens. Im weiteren Folge könnte eine Fußgängerbrücke das „Kultugut Ost“ mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet verbinden. 13 „In der finalen Ausbaustufe können wir uns vieles vorstellen“ heißt es in der achtminütigen Animation, die auf YouTube zu finden ist. Dem Konzept liege ein smarter Ansatz zugrunde: „Bestehendes wird umgenutzt, kreative und wirtschaftliche Kräfte werden interdisziplinär gebündelt.“ Der neue Osthafen soll eine überregionale Anziehungskraft entfalten und zum Mittelpunkt der neuen City Ost werden. Mit ihrem Konzept haben Sektor Heimat e.V. und die Greencells Group für Aufsehen gesorgt und Schwung in das Bieterverfahren gebracht. Bis zum 19. November 2021 können Konzepte beim Liegenschaftsamt der Landeshauptstadt Saarbrücken eingereicht werden. Text: Katharina Rolshausen | Bild: Greencells TITEL ZUM KONZEPTENTWURF

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