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POPSCENE Oktober 10/2019

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Erscheint am 04.Oktober Erscheint am 11. Oktober ANGEL OLSEN KORN MAFFAI SEDLMEIR Stimmstarke Singer-Songwriterin Auf Entdeckungsreise Neues Kidnap Music-Signing Wehret dem Altern MUSIK-TIPP Drei Jahre sind seit „My Woman“ vergangen. Jetzt ist die stimmstarke Singer-Songwriterin Angel Olsen mit ihrem vierten Album „All Mirrors“ zurück. Anfangs wollte sie die Songs in zwei Versionen veröffentlichen: erst in minimalistischer und mit Produzent Michael Harris solo aufgenommener Form und dann mit Produzent John Congleton, den Arrangeuren Jherek Bischoff und Ben Babbitt sowie einem 14-köpfigen Orchester. Letztlich ließ sie von den Soloversionen ab und konzentrierte sich auf die ausufernden Versionen der Lieder, da diese eher dem Naturell ihrer Kompositionen entsprechen. Und so ist „All Mirrors“ ein Destillat aus Synthiepop, Streichern, cineastischen Klängen, Electro- und Indiepop, der stellenweise düster und schwermütig geraten ist („Impasse“). Olsen kann sich getrost in eine Reihe mit Anna Calvi, PJ Harvey und Chelsea Wolfe, um nur einige der aktuell besten Singer-Songwriterinnen zu nennen, stellen. Angel Olsen „All Mirrors“ (Cargo Records) Text: Peter Parker | Bild: Jagjaguwar MUSIK-TIPP Nach „We Are Not Your Kind“ von den Nu Metal-Schwergewichten Slipknot hat das beim Major Warner Music integrierte Label Roadrunner Records bereits den nächsten Kracher am Start: „The Nothing“, das neue Album von Korn. Die 13, von Grammy Award-Gewinner Nick Raskulinecz produzierten Tracks klingen so gar nicht nach alten Herren, sondern sind energiegeladen, abwechslungsreich und kreativ. Sänger Jonathan Davis erklärt den Albumtitel wie folgt: „Tief im Inneren unserer Erde lebt eine gewaltige Kraft. Die wenigsten wissen von den Ausmaßen und der Bedeutung dieses Ortes, an dem Gut und Böse, Glückseligkeit und Qual, Verlust und Gewinn und Hoffnung und Verzweiflung als Einheit existieren und in jedem Augenblick unseres Lebens an uns ziehen. (...) Es ist der Ort, an dem schwarze und weiße Energien sich um unsere Seelen legen, unsere Emotionen, Entscheidungen, Perspektiven und schlussendlich unsere Existenz als solche formen“. Diesen Ort kann jeder mit „The Nothing“, einem Album mit der idealen Balance aus Härte und Melodien (siehe „Finally Free“), inspizieren. Korn „The Nothing“ (Warner Music) Text: Peter Parker | Bild: Roadrunner MUSIK-TIPP Mike Illig (Gesang, Gitarre), Daniel Schmitt (Bass), beide auch bei der Stoner/Post- Grunge-Band Cannahann, haben im letzten Jahr mit Simon Züchner (Gitarre) und Jan Kretschmer (Schlagzeug) die Band Maffai gegründet. Nach einer in Eigenregie veröffentlichten Vinylsingle ging es Schlag auf Schlag: eigene Konzerte, Supportshows für Love A, Vertrag bei einer renommierten Booking Agentur und schließlich der Plattenvertrag bei Kidnap Music, der Heimat von Pascow. „Unzufriedenheit für dich ein Statussymbol“, singt, nein, schreit Illig in dem hitverdächtigen „Tunnelblick“, einem Postpunk-Song mit Synthie-Begleitung und mit Sarah und Matti von Akne Kid Joe. Der Synthesizer ist fester Bestandteil in Maffais Klangbild - ebenso die Gitarre. Musikalisch bewegt sich die Band irgendwo in einer Schnittmenge zwischen Post-Punk, Indierock und 80er Pop. Maffai „Zen“ (Cargo Records) Text: Peter Parker | Bild: Kidnap Music MUSI-TIPP „Typisch Sedlmeir. Braucht nur 3 Dinge, um glücklich zu sein: Ein Bier, eine Frau mit Hund und kein Haus. Denn seine Heimat ist der Rock’n‘Roll.“ So hieß es in einer Pressemitteilung anlässlich der vorab veröffentlichten Single „Frau mit Hund“. Dieser folgte Ende September „Senioren gegen Faschismus“, das neue Studioalbum der Ein-Mann-Rock’n’Roll-Maschine Sedlmeir. Der Exil-Saarländer sieht im Älterwerden keinen Grund, ob der Veränderungen im Leben menschlich zu verbittern oder dem Faschismus zu verfallen. „Senioren aller Länder / holt die Stinkefinger raus / kein Bock mehr auf den Dreck / das Braune da muss weg“, singt er in den LoFi-Synthie-Trash-Rock’n‘Roll-Hit „Senioren gegen Faschismus“. Auf dem Album wird er gesanglich öfters von Mareike Hube alias Angel begleitet, die einen trefflichen Gegenpart zu seiner Stimme bildet und so zur Vielfalt der Songs beiträgt. Sedlmeir „Senioren Gegen Faschismus“ (Indigo) Text: Peter Parker | Bild: Weltgast

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