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POPSCENE Oktober 10/17

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34 INTERVIEW SION HILL

34 INTERVIEW SION HILL MUSIK DIE SEELE HAT

AUSNAHME TALENT AUS IRLAND KOMMT NACH SAARBRÜCKEN Ein Mann. Eine Gitarre. Mehr braucht Sion Hill nicht, um sein Publikum mit seiner tiefgründigen Musik zu begeistern. Folk, Pop, Country, Blues… mit dem jungen Iren steht die Zeit einfach still. Seine erste Single schlug ein wie eine Bombe. aktuell tourt er mit seinem ersten Album “Elephant” durch Europa. Du bist dem Land der Musik, Irland, geboren. Wie hat das deine Musik beeinflusst? Irland ist sicherlich ein magischer Platz für Musik. Da gab es jeden Abend Livemusik in meiner Heimatstadt und ich hatte so viele Freunde, die Gitarre spielen oder singen konnten. Von daher hatte ich immer Jemanden mit dem ich jammen und “Sing alongs” in den Pubs machen konnte. Ich denke mein Stil wurde extrem beeinflusst durch Geschichtenerzähler und Songwriter wie Glen Hansard, Christy Moore, Phil Lynott, Paddy casey, Damien Rice... einfach durch die Idee eine Geschichte zu erzählen und einen Hintergedanken zu dem Song zu haben und mit der Menge zu interagieren. Es gibt heutzutage so viele Songs die nichts von all dem haben, vorallem in der Popmusik. Ich möchte das ändern. Dein neues Album heißt “Elephant”, was ist die Idee hinter diesem Namen? Ich habe es nach einem Obdachlosen in Berlin benannt, der mir immer beim Spielen in den Straßen zuschaute. Aber er hatte nie Geld, also gab er mir Dosen mit Carlsberg Elephant Beer. Die Idee war, das jeder seinen Platz hat, jeder eine Stimme hat und der Elefant im Raum ist die Person, die nicht eingeladen ist. Derjenige, der keine Stimme bekommt und von der Gesellschaft ausgeschlossen wird. Aber niemand will das zugeben. Ich glaube jeder sollte willkommen sein, deshalb möchte ich mich für die kleinen Leute einsetzen, die keine Chance haben sich zu äußern. Kannst du beschreiben wie ein Song entsteht? Es ist immer unterschiedlich. Manchmal schreibe ich zuerst die Lyrics, manchmal singe ich eine Melodie unter der Dusche. Das Wichtigste ist, den Song einzufangen, wenn du ihn zum ersten Mal fühlst. Also wenn ich ausgehe und mir fällt etwas ein, schnappe ich mir ein Stück Papier und schreibe es auf, oder singe mir mit Voice Notes etwas aufs Handys. Wenn ich dann wieder einen klaren Kopf habe, schaue ich mir es an und hoffe, dass es gut war... oder halt nur Betrunkener Mist!! Wo siehst du dich in 10 Jahren? Wenn sich die karibischen Inseln hoffentlich wieder erholt haben… dort beim surfen, schwimmen, mit irgendeinem Job und musikspielend in den Bars vor Ort. Interview: Jasmin Zinßmeister Bild: Michael Sessinghaus Mauerpfeiffer Saarbrücken, 26. Oktober, 19 Uhr sionhill.world

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