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POPSCENE November 11/22

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MASSIVE TALENT CAGE IN

MASSIVE TALENT CAGE IN BESTFORM THE UNDECLARED WAR GROSSBRITANNIEN WIRD GEHACKT FILM-TIPP Über Nicolas Cages schauspielerisches Talent wurde schon oft gelästert. Es gibt dazu zahlreiche Memes in den sozialen Netzwerken. Jetzt darf er alle Kritiker abstrafen. In „Massive Talent“ (Originaltitel: „The Unbearable Weight Of Massive Talent“) zeigt er all jenen, was er drauf hat - und das beinhaltet Selbstironie. Die Drehbuchautoren Kevin Etten und Tom Gormican (letzterer führte Regie) schrieben diese irre Story, in der Cage sich selbst spielt: einen strauchelnden, müden Schauspieler, der nach einem letzten Engagement aufhören will. Er soll nur auf Mallorca Ehrengast auf der Geburtstagsfeier des Milliardärs und Cage-Fans Javi Gutierrez (Pedro Pascal) zugegen sein. Klingt easy, ist es aber nicht. Cage gerät in eine CIA-Ermittlung und soll helfen, den Anführer eines Kartells dingfest zu machen und eine Entführung aufzuklären. Daraus entwickelt sich eine Mischung aus Buddy-Komödie und Actionfilm, in der Cage ein ums andere Mal sein Image karikiert und sich selbst auf die Schippe nimmt. Diesen scheinbar lockeren Umgang mit dem eigenen Ruf, der stünde vielen (Hollywood-)SchauspielerInnen gut zu Gesicht. Großartiger Film. „Massive Talent“ (LEONINE Studios) Text: Kai Florian Becker | Bild: LEONINE Studios 38 TIPPS FILM-TIPP Sie zählt nicht zu den groß beworbenen Serien, aber die britische Produktion „The Undeclared War“, die auf der Insel von Channel 4 ausgestrahlt wurde, ist sehr zu empfehlen. Sie umfasst nur sechs Folgen und kann bequem in einem Rutsch verschlungen werden. Was auch an der spannenden Geschichte um einen Hackerangriff auf Großbritannien liegt. Die Studentin Saara Parvin (Hannah Khalique-Brown) beginnt gerade ein Praktikum beim Government Communications Headquarters (GCHQ), der britischen Regierungskommunikationszentrale, als ein Hackerangriff das Internet auf der Insel lahmlegt. Sie entdeckt im Code der Malware prompt eine zweite Attacke, kann aber nicht verhindern, dass die Regierung die GCHQ und deren Chefs, Danny Patrick (Simon Pegg) und David Neal (Alex Jennings), in die Mangel nimmt. Denn es bleibt nicht bei dem Internetausfall. Dass Parvin als junge Studentin eine talentierte Code- Expertin ist, ist glaubhaft. Dass sie - ohne zu viel zu verraten - in vielfacher Weise in diesen Hack verwickelt ist, ist ein Hauch zu viel. Was „The Undeclared War“ nicht weniger sehenswert macht. Übrigens sollen Hackerexperten bei der Serie mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. „The Undeclared War“ (WOW) Text: Kai Florian Becker | Bild: Peacock

DIE MEERJUNGFRAU VON BLACK CONCH ÜBER FREMD- UND SELBSTBESTIMMUNG BUCH-TIPP „Ganz gewiss nicht die Meerjungfrau, die Sie kennen“, urteilt Margaret Atwood über den mehrfach ausgezeichneten Roman „Die Meerjungfrau von Black Conch“ von Monique Roffey. Darin greift die Autorin aus Trinidad den Mythos der Meerjungfrau auf und erzählt ihn auf poetischeleichte, aber zugleich eindringlich-schmerzvolle Art neu. Vor der exotischen Kulisse der Karibik entsteht dabei ein tiefgreifendes Bild über Rassismus und Eifersucht, die Jahrhunderte überdauern. Sprachlich ist der Roman durchaus gewöhnungsbedürftig – nicht ohne Grund, wie im Nachwort der Übersetzerin deutlich wird: Sind es doch gerade Besonderheiten des Trinidadian English, die die Kolonialgeschichte widerspiegeln. Wie immer ist die Geschichte über die Meerfrau Aycayia auch eine Erzählung über die Liebe, denn Fischer David ist der schönen Fremden verfallen, seit er sie erblickt hat. Doch kann er sie retten? Und muss sie überhaupt gerettet werden? Ja, es ist eine andere Art Meerjungfrau, die wir hier kennenlernen – eines aber hat „Die Meerjungfrau von Black Conch“ mit der „lille havfrue“ von Andersen gemeinsam: Beide Geschichten könnten einem das Herz brechen. tropen, 257 Seiten, gebunden ISBN 978-3608505221 Text: Tanja Karmann | Cover: Verlag 39 BERND BEGEMANN GIB MIR EINE ZWÖLFTE CHANCE - AUSGEWÄHLTE SONGTEXTE BUCH-TIPP Bernd Begemann. Unabhängiges Pop- Genie. Der 60ährige Hamburger Komponist, Sänger und Gitarrist Bernd Begemann ist ein Allround-Entertainer. Mit seiner ersten Band Die Antwort nahm er die sogenannte ´Hamburger Schule´ bereits in den späten 1980er Jahren vorweg. Das große Lob was Bernd für seine Alben erhält (Solo, Duo, mit Band Die Befreiung) lässt sich Eins-zu-eins auf seine Konzerte übertragen. Zwei bis drei Stunden spielt er immer. Singt. Erzählt. Begeistert. Das Booking (Amadis) läuft immer und ganzjährig. Bernd spielt im Theater, im Club, Open Air, in der Bar nebenan oder auch gern auf Deiner Hochzeit. Und pünktlich zu seinem runden Geburtstag erscheint in der Ventil-Verlag-Reihe „Ausgewählte Songtexte“ eine Ausgabe mit 100 Songtexten von ihm: „Gib mir eine zwölfte Chance“. „Ich bin besessen davon, ein Beobachter zu sein“ sagte er einmal über sich selbst und so sind seine Texte präzise Beobachtungen des bundesdeutschen Alltags. Begemann schafft es in den wenigen für einen Liedtext zur Verfügung stehenden Zeilen ein ebenso präzises wie mitfühlendes, erklärendes und vor allem unterhaltsames Bild der Gesellschaft zu erschaffen. 224 Seiten, Broschur, farbig ISBN 978-3-95575-185-2 Text: Frank Keil | Bild: Ventil Verlag TIPPS

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