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POPSCENE November 11/22

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GENUSS EINE PERLE IM

GENUSS EINE PERLE IM WARNDT HOTEL-RESTAURANT WARNDTPERLE IN LUDWEILER Der Name ist gut gewählt. Der Ort, den Jörg Peters vor einigen Jahren von seinen Eltern übernommen und um eine wundervolle Sache erweitert hat, ist ein Perle – eine, die man im Warndt, also am Rand des Ballungsraums Saarbrücken, nicht zu finden geglaubt hätte, eine Warndtperle eben. So heißt das Hotel-Restaurant im Völklinger Stadtteil Ludweiler auch. Die Warndtperle ist ein Familienbetrieb. 1966 haben die Großeltern von Jörg Peters das Haus selbst gebaut. Ein großer Gastraum und zwei Hotelzimmer wurden dabei in das Gebäude integriert. 1971 wurde die erste Kegelbahn installiert, zwei Zimmer wurden eingerichtet. 1974 übernahmen dann die Eltern von Jörg Peters den Betrieb und erweiterten noch einmal: Es wurden zwei zusätzliche Kegelbahnen gebaut. Von den drei Kegelbahnen bestehen heute noch zwei. Das liegt daran, dass auch Jörg Peters, der das Hotel- Restaurant in dritter Generation führt Platz für Neues brauchte. Zehn Jahre lang hatte sich Jörg Peters bereits intensiv mit Whisky beschäftigt und seinen Gästen auch eine nicht nur für diesen Ort im Warndt beachtliche Auswahl angeboten. Im Februar 2012 „opferte“ er dann eine der Kegelbahnen und eröffnete den PJ’s Whisky-Shop. Bereits drei Jahre zuvor hat sich in der Warndtperle ein „zwangloser“ Club gegründet: die Whiskyfreunde Ludweiler/Warndt. „Gemeinsam mit dem Whiskyclub 26 organisieren wir seit 2015 Whiskyreisen nach Schottland, Messebesuche und Kurztrips zu deutschen Brennereien oder befreundeten Händlern und Clubs“, erzählt Jörg Peters. Zu den Whisky- Tastings in der Warndtperle sind allerdings nicht nur Club-Mitglieder willkommen. Und Jörg Peters bringt sein Wissen auch nach Saarbrücken: Er gestaltet Tastings in der BakerStreet im Hirsch. Seit September 2019 ist das Hotel-Restaurant außerdem offiziell eine „Kilchoman Comraich Bar“. Jörg Peters schwärmt von diesem „noch jungen, aber kräftigen und ausgewogenen Islay Single Malts“ und freut sich, dass er als besonderer Partner der schottischen Destillerie auch sehr seltene Abfüllungen bekommt. In der Küche der Warndtperle liegt der Schwerpunkte „auf klassischer deutscher Küche mit leckeren Schmorgerichten und vor allem der Verarbeitung regionaler Produkte“, erklärt der gelernte Koch Jörg Peters sein Konzept. Er versuche möglichst viele Produkte von umliegenden Jägern, Betrieben und Bauern zu erhalten. Damit sei auch die Qualität der angebotenen Speisen gewährleistet – passend zum hochwertigen Whisky. Text: Katharina Rolshausen Foto: Warndtperle www.warndtperle.de www.pjswhiskyshop.de GENUSS

GENUSS GLÜCKSKEKS DIE EXTRAPORTION LEBENSWEISHEIT Jetzt ist eine gute Zeit, etwas Neues zu beginnen. Heiterkeit und Frohsinn sind die Sonne, unter der alles gedeiht. Du wirst großen Reichtum erlangen. Wenn Du Dein Herz öffnest, wird das Glück darin wohnen. Lachen wird Dein Leben verlängern. In Glückskeksen, die man in asiatischen Restaurants nach dem Essen oder zusammen mit der Rechnung erhält, findet man eine Extraportion Lebensweisheit. Ob die Gäste die kurzen Texte auf den schmalen Zetteln ernstnehmen oder nicht, eins fällt auf: Kaum jemand isst den Glückskeks auf. Das in der Regel industriell hergestellte Süßgebäck gibt kulinarisch nicht allzu viel her. Trotzdem ist es sehr beliebt, vermutlich, weil es so etwas wie ein Überraschungsei ist: Das kauft auch niemand wegen der Schokolade, sondern wegen des ungewissen, also mit etwas Spannung ummantelten Inhalts. Die landläufige Vorstellung, dass man mit dem Glückskeks Weisheit aus dem Reich der Mitte serviert bekommt, ist falsch. Denn die Ursprungsidee stammt wohl aus Japan und nicht aus China. Nach Deutschland gekommen ist der Glückskeks über einen Umweg: An der amerikanischen Westküste ist er erstmals in der Form, die wir heute kennen, aufgetaucht. Ein japanischer Einwanderer, der sein Glück in San Francisco suchte, soll das philosophische Gebäck aus seiner Heimat dort erstmals verteilt haben. Aber wie so 27 oft bei kleinen Dingen, die es zu großer Popularität schaffen, beanspruchen mehrere Familien die Urheberschaft für sich. In den USA und Europa ist der Glückskeks längst eine Massenware. Ein amerikanischer Hersteller pflegt sogar eine Datenbank, in der bisher rund 15.000 Sprüche gespeichert sein sollen. Vor einigen Jahren verkaufte Nico Semsrott, Kabarettist, Slam-Poet und seit 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments, erfolgreich „Unglückskekse“. Aktuell sind im Handel schwarzhumorige „Pechkekse“ erhältlich, die „dunklen Zwillinge der Glückskekse“. Eine Alternative zum Industrieprodukt, das in den Restaurants gereicht wird, ist der selbst hergestellte Glückskeks. Auf vielen Backrezepte- Seiten im Internet findet man Anleitungen zum Glückskeks-Backen. Da wird dann neben Mehl und Zucker mit Eiern, Butter, Vanille und anderen Zutaten gearbeitet. Für die eingebackenen Botschaften wird fettabweisendes Papier und lebensmittelechte Farbe empfohlen. Diese persönlichen Glückskekse bieten neben der Möglichkeit der individuellen Spruchauswahl und der Qualität der Zutaten, auch den Vorteil, dass sie ohne Folienverpackung auskommen. Längst gibt es auch eine Online-Variante, also die Extraportion Lebensweisheit per Mausklick. Text: Katharina Rolshausen Foto: Pixabay GENUSS

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