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DEVIL MAY CARE Quo

DEVIL MAY CARE Quo vadis, Menschheit? MUSIK-TIPP Auf ihrem dritten Album „Divine Tragedy“ blickt die Post-Hardcore/Metal-Band Devil May Care auf die verschiedenen Akte menschlicher Selbstzerstörung - gemeint ist die Zerstörung ihrer selbst und die der Umwelt. Die Band legt die Finger in die vielen Wunden, die die Menschen in den vergangenen Jahren offenbart haben. Diese machen (immer wieder) Fehler, die nicht neu sind; aus diesen zu lernen, scheint aber eine unüberwindbare Hürde zu sein. Wen wundert es, dass die Würzburger ihre aktuellen Beobachtungen daher mit einem In-your-face- Sound untermalt haben. Die Songs sind zumeist hart, energiegeladen und druckvoll. In „Into The Abyss“ beispielweise klingen Devil May Care tatsächlich ein bisschen wie System Of Down auf Speed. Es gibt aber auch ruhige Momente auf „Divine Tragedy“: in Form der Ballade „New Old Life“ oder wenn in dem ansonsten wirbelsturmartigen „Delirium“ Rapper Johannes „Jojo“ Gauch von den Post-Hardcore-Newcomern Sperling das Mikrofon an sich nimmt. Weitere Gastauftritte gibt es von Like Pacific, Rising Insane und Venues. Devil May Care „Divine Tragedy“ (Uncle M) devilmaycare.band Text: Kai Florian Becker | Bild: Uncle M 38 LITTLE SIMZ Britain’s Finest MUSIK-TIPP Wer Little Simz noch nicht auf seinem Radar hatte, sollte dies spätestens jetzt, da ihr Album „Sometimes I Might Be Introvert“ erschienen ist, nachholen. Die 27-jährige Rapperin, die gebürtig Simbiatu Abisola Abiola Ajikawo heißt, hat seit 2014 zahlreiche EPs und nun ihr viertes Album veröffentlicht. „Sometimes I Might Be Introvert“ ist die optimal abgestimmte Mixtur aus HipHop, Grime, Soul, R’n’B, Electro und Klassik. Little Simz hantiert mit Leichtigkeit und hohem Selbstbewusstsein mit diesen Genres. Unterstützt wird sie gesanglich lediglich von der Newcomerin Cleo Sol, dem in London lebenden nigerianischen Musical-Darsteller Obongjayar und in den Interludes von „The Crown“-Darstellerin Emma Corrin (Prinzessin Diana). Produziert hat die Songs ein gewisser Inflo, mit dem Little Simz schon länger zusammenarbeitet. Im Verbund haben sie ein unglaublich spannendes, facettenreiches Album erschaffen, das die Messlatte im internationalen HipHop sehr hochgelegt hat. Long live the queen Little Simz! Little Simz „Sometimes I Might Be Introvert“ (AWAL) | littlesimz.com Text: Kai Florian Becker | Bild: Age 101 TIPPS

MARTERIA Marteria macht jetzt Pop MUSIK-TIPP Marteria hat immer mal wieder mit Pop kokettiert. Diesmal hat der Rostocker Rapper ein ganzes Pop-Album aufgenommen. Wenn schon, denn schon. Auf „5. Dimension“ treffen Marteria-Fans dennoch auf alte Bekannte von ihm: Miss Platnum, mit dem er im Verbund mit Yasha anno 2012 den Überhit „Lila Wolken“ veröffentlichte. Sie hat mit Hacki einen Gastauftritt in dem lässig bouncenden „Loft & Liebe“; Yasha wiederum ist in „Interstellar“ und in der vorab veröffentlichten Single „Love, Peace & Happiness“ (auch mit ÄTNA) zu hören. Letztere ist eine „Hymne für die Nacht“, wie es heißt. Für die Umsetzung seiner Popideen setzte Marteria auf die Electro- Produzenten DJ Koze und Siriusmo sowie seine langjährigen Weggefährten The Krauts, denen die Aufgabe anvertraut wurde, dass der Sprung vom Rap zum Pop nicht unüberwindlich für seine Fans werden würde. Gerappt wird auf „5. Dimension“ übrigens auch: in „Traffic“ oder im Ausklang, dem Ende einer hörbar zehrenden Popclubparty namens „6:30 (Good Night)“. Vielleicht macht Marteria als nächstes ja wieder ein reines Rap-Album. Marteria „5. Dimension“ (Sony Music) marteria.com Text: Kai Florian Becker | Bild: Four Music 39 NICK CAVE & THE BAD SEEDS Schätze aus dem Archiv MUSIK-TIPP 2005 veröffentlichten Nick Cave & The Bad Seeds die Retrospektive „B-Sides & Rarities“. Just wurde „B-Sides & Rarities Part II“, Rares und Unveröffentlichtes veröffentlicht. Der erste Teil des zweiten Teils enthält u.a. „Free To Walk“, ein Duett von Cave und Debbie Harry vom Jeffrey Lee Pierce- Tributalbum „We Are Only Riders“ (2011) und das großartige „Push The Sky Away“ in einer bis dato unveröffentlichten Live-Orchester-Version. Auch die Ballade „Avalanche“ tritt hier erstmals an die Öffentlichkeit. Im zweiten Teil gibt es nur Unveröffentlichtes - darunter die Ballade „Earthlings“, die während der Aufnahmen zum Studioalbum „Ghosteen“ (2019) entstanden war. Wer solche Schätze in seinem Archiv schlummern hat, der muss sich wahrlich keine Sorgen machen. Cave selbst sagt, die 2005er Retrospektive sei das einzige Album, das er sich gerne anhören würde. „Es wirkt entspannter, stellenweise sogar ein bisschen unsinnig, aber es hat durchweg schöne Songs. (...) B-Sides & Rarities Part II‘ setzt diese seltsame und schöne Sammlung verlorener Songs von The Bad Seeds fort“. Danke dafür! Nick Cave & The Bad Seeds „ B-Sides & Rarities Part II“ (BMG) nickcave.com Text: Kai Florian Becker | Bild: Mute TIPPS

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