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CARMELO LO PORTO FÜR

CARMELO LO PORTO FÜR DIE DEMOKRATISIERUNG DES KUNSTMARKTS 22 HEIMATMELODIEN

Mit Ever Ever Music ist der gebürtige Saarländer Carmelo Lo Porto bereits als Manager, Labelchef und Editionär tätig. Jetzt ist er auch noch CEO von NIFTEE, einem Auktionshaus für NFTs (Non-Fungible Tokens). Wir wollten von ihm wissen, was es mit NIF- TEE auf sich hat. Carmelo, kannst du kurz erklären, was das genau ein NFT ist? Vielen stehen bei diesem Thema riesengroße Fragezeichen auf die Stirn geschrieben. Im Grunde genommen handelt es sich um digitale Unikate - Dokumente, Bilder, Videos, Musik, was auch immer. Diese werden über die Blockchain verifiziert und abgesichert, so dass diese auch nur ein Mal existieren, und letztlich auch konserviert. (Blockchain ist eine Kette von Blöcken mit drei Bestandteilen: Daten, einem Hash, ergo einem digitalen Fingerabdruck, und dem Hash des Vorgängerblocks. - der Verf.) Wie und warum kam es zur Gründung Deines NFT-Auktionshauses? Das geschieht sicherlich nicht aus einer Bierlaune heraus oder von heute auf morgen. Das ist beides richtig. Wie viele andere war ich letztes Jahr im Homeoffice, während mein Sohn im Homeschooling war. Er durfte da zum ersten Mal mit den Spielen Fortnite und GTA ins sogenannte Metaverse eintreten, sprich in die Onlinewelt, in der digitale Güter eine Rolle spielen. Zu der Zeit kam in den USA das Thema NFT ganz groß raus. Da haben wir uns überlegt, wie wir das in Europa cool machen können - nicht mit einem rein technischen Ansatz, sondern aus der popkulturellen Ecke kommend und mit einem liebenden Auge für die Popkultur. So kam es zu NIFTEE. sehr wichtig, denn wir sind kein Marktplatz, sondern ein Aktionshaus - das erste in Europa für handkuratierte, exklusive NFT-Kunst. Die Auktion von Cro ist schon ein historischer Moment, weil es die ersten NFT-Auktionen sind, die in Deutschland stattfinden. Deswegen war das für uns insgesamt ein sehr aufregender Moment und ein sehr geiles Gefühl. Der Kunst- und der Finanzmarkt gehen Hand in Hand, wenn es um hochpreisige Kunst geht. Kritiker sehen in NFT-Versteigerungen reine Geldmacherei. Wie begegnest Du dieser Kritik? Ich glaube, es gibt Menschen, die haben generell ein Problem damit, wenn mit Kunst Geld verdient wird. (lacht) NFTs sind nichts anderes wie die anderen Kunstwerke, nur dass sie digitaler Natur sind. Das Ganze ist natürlich auch ein Business. Die Frage ist aber, wie fair, transparent und dezentral man dieses steuern kann. Sieht man sich die Galerielandschaft an und dass ganz wenige Player darüber entscheiden, was Kunst ist und was nicht, wird es nun viel Bewegung und eine Demokratisierung des Kunstmarkts geben. Text: Kai Florian Becker | Bild: Layoutist NIFTEE.EU Das komplette Interview hört ihr unter radio.popscene.club in der Novemberausgabe von „Tipps4Hits“ (jeweils samstags um 17 Uhr). In der ersten Oktoberhälfte starteten die ersten Auktionen mit den Masken des Rappers Cro. Wie lief es an? Mega. (lacht) Es war alles sehr aufregend, weil wir einige Monate dran gearbeitet hatten. Wir haben mit Cro und seinen Masken die Popikonen überhaupt. Das war uns auch 23 HEIMATMELODIEN

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