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BLICK ÜBER DEN

BLICK ÜBER DEN TELLERRAND LUCAS CRANACH DER ÄLTERE UND HANS KEMMER MEISTERMALER ZWISCHEN RENAISSANCE UND REFORMATION 18 BLICK ÜBER DEN TELLERRAND

St. Annen-Museum in Lübeck Das St. Annen-Museum (ab 1915) bildet mit der Kunsthalle St. Annen seit 2013 das Lübecker Museumsquartier mit Museumsshop und Kunstcafé. Es befindet sich in den Gebäuden des ehemaligen St. Annen-Klosters (seit 1502) neben der Synagoge (2021 wiedereröffnet) und unweit der Kirche St. Aegidien in der südöstlichen Lübecker Altstadt. Während die moderne Kunsthalle zeitgenössische Kunst nach 1945 präsentiert, gehört hochwertige Sakrale Kunst des Mittelalters (Danziger Textilschätze, größte Anzahl von Flügelaltären Deutschlands, u.a. Passionsaltar von Hans Memling, Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts) zum Sammlungsschwerpunkt des atmosphärischen Museums. Der Multimediaraum verbindet die verschiedenartigen Bereiche des Museumsquartiers und erlaubt einen virtuellen Gang durch sieben Jahrhunderte Kunst und Kultur. Ausstellung „Cranach - Kemmer - Lübeck“ Zwei Meistermaler in der Hansestadt Mit Lucas Cranach dem Älteren (42 Exponate in der Ausstellung) und Hans Kemmer (460. Todestag) werden zwei Meistermaler im St. Annen-Museum weltweit erstmalig zusammen präsentiert, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Während Cranach in unzähligen Ausstellungen und Publikationen gefeiert wird, ist Kemmer 19 selbst in seiner Heimatstadt Lübeck, in der er bis zu seinem Tod 1561 (Grab in der Katharinenkirche) wirkte, kaum noch jemandem ein Begriff. Dabei gilt der ´Cranach von Lübeck´, der um 1495-1500 geboren wurde, als bedeutendster Maler der Stadt in Zeiten der Reformation. In der Werkstatt Lucas Cranachs in Wittenberg erhielt Kemmer während seiner Gesellenzeit wichtige Impulse. Cranach war erfolgreicher Malerunternehmer und schwor seine Mitarbeiter auf einen allgemein verbindlichen Stil ein. Kemmer, der ca. 1522 nach Lübeck zurückkehrte, war hervorragend vernetzt und erhielt große Aufträge, die ihm zu Wohlstand und Ruhm verhalfen. Noch heute findet man viele Spuren des Malers und seiner Kundschaft in Lübeck. Mit ausgewählten kostbaren Beispielen sind auch Kemmers Kollegen in der Ausstellung mit insgesamt 64 Werken aus Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Dänemark, Österreich, Polen und den USA vertreten. Die Ausstellung „Cranach – Kemmer- Lübeck“ stellt Lehrer (u.a. „Gesetz und Gnade“, „Das Urteil des Paris“) und Schüler (u.a. „Christus als Salvator Mundi mit zwei Stiftern“, „Die Liebesgabe“) im Dialog gegenüber und zeigt den tiefgreifenden Wandel im Leben der Menschen und in der Kunst auf dem Weg vom Mittelalter in die frühe Neuzeit. In diesem Zusammenhang ist auch die außergewöhnliche BLICK ÜBER DEN TELLERRAND

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