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POPSCENE November 11/2019

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KORNELIUS FLOWERS GRUFF

KORNELIUS FLOWERS GRUFF RHYS 2. Album des Ex-The Shanes-Manns Walisischer Indiepop MUSIK-TIPP Kornelius Flowers, früher in den Diensten der Polka-Punker The Shanes, legt mit „Persona Non Grata“ sein zweites eigenes Album vor. Mit Polka hat sein aktueller Sound nichts mehr gemein. Flowers, der von der deutschen Ausgabe des „Rolling Stone“ mal als der „Tom Petty von Trier“ bezeichnet wurde, widmet sich dem Rock’n’Roll, dem Singer-Songwriter-Genre, dem Folk-Punk und dem Country. Erstmals weiß er eine eingespielte Band hinter sich, mit der er das Album in seiner Heimatstadt komponiert und aufgenommen und auf seinem eigenen Label Sumo Rex herausgebracht hat. Der Tom Petty-Vergleich kommt einem auch bei diesem Album immer wieder in den Sinn. „Persona Non Grata“ ist ein gutes Rock-Album geworden, auf dem Flowers geschickt mit den gängigen Zutaten der oben genannten (Sub)genres hantiert. Die CD-Ausgabe enthält übrigens sechs Bonussongs. Kornelius Flowers „Persona Non Grata“ (Broken Silence) Text: Peter Parker | Bild: Sumo Rex MUSIK-TIPP Wohl dem, der walisisch lesen und verstehen kann. Denn nur der weiß, dass der Songtitel „Ara Deg (ddaw’r awen)“ auf Deutsch „Langsam (kommt Inspiration)“ bzw. „Slowly (comes inspiration)“ auf Englisch lautet. Auf walisisch singt Gruff Rhys, bekannt als Frontmann der Super Furry Animals, nur zu gerne. Aktuelles Beispiel hierfür ist sein sechstes Soloalbum „Pang!“, das der südafrikanische Electro-Musiker DJ Muzi produziert und gemixt hat. Wobei auf „Pang!“ auch einige Verse auf Zulu zu finden sind. Musikalisch schlägt Rhys auf dem Album eine Brücke zwischen Electropop, Weltmusik und Folk, ohne dabei den für ihn typischen Sound aufzugeben. Seine Songs sind wunderschön und immer auch auf angenehme Art und Weise etwas spinnert - so wie „Bae Bae Bae“, „Taranau Mai“ oder „Ol Bys / Nodau Clust“. War auch nicht anders zu erwarten. Gruff Rhys „Pang!“ (Beggars Group/Indigo) Text: Peter Parker | Bild: Rough Trade

LIFE OF AGONY TURIN HORSE Fortsetzung ihres Debüts MUSIK-TIPP 26 Jahre nach ihrem phänomenalen Debütalbum „River Runs Red“ legen Life Of Agony den verspäteten konzeptionellen Nachfolger „The Sound Of Scars“ nach. In der Zwischenzeit hat sich bekanntlich einiges verändert: Hinter dem Schlagzeug sitzt nunmehr Veronica Bellino und Keith Caputo ist nach seinem Transgender-Outing längst zu Mina Caputo geworden. Auch die Musik der New Yorker hat sich gewandelt. Dennoch ist der Sound, der ihren Erstling ausmachte, noch präsent: siehe etwa den Ohrwurm „Lay Down“, laut Band eine „Hymne für Überlebende“. Apropos, „The Sound Of Scars“ knüpft inhaltlich dort an, wo „River Runs Red“ endete: beim Versuch des Protagonisten, sich das Leben zu nehmen. Hörte man am Ende des Debüts dessen Blut tropfen, so beginnt das aktuelle Album mit eben jenem Tropfen. Das Warten auf die Fortsetzung der Geschichte hat sich wirklich gelohnt. Life Of Agony wiederholen sich nicht und können qualitativ an alte Zeiten heranreichen. Life Of Agony „The Sound Of Scars“ (Universal Music) Text: Peter Parker | Bild: Napalm Records Düsterer Metal MUSIK-TIPP Vor vielen, vielen Jahren spielten Christian Leidinger (Gesang, Bass, Keyboard; auch: No Hope; Ex-B.Abuse), Uwe Kartes (Gitarre, Samples; auch: Killflavour) und Peter Holz (Schlagzeug; Ex-B.Abuse) zusammen bei Gravity - nachzuhören auf der 1994er EP „The Acceleration Of Gravity“. Doch die progressive Band löste sich irgendwann leider auf. Im Herbst 2017 fanden die Drei wieder zusammen, engagierten Gitarrist Volker Schirra (auch: Massive Punch) und erschufen Turin Horse, einen ungezähmten, wilden Rappen. Bereits Anfang 2018 veröffentlichten sie über Bandcamp die EP „Uncleared“, der in diesem Jahr das Album „Prohodna“ folgte. Das ist nun auf Vinyl erschienen (in schwarz und in golden!) und überzeugt mit einem düsteren, extremem wie energiegeladenem Sound, der sowohl Black Metal- als auch Sludge Metal-Einflüsse offenbart. Produziert und gemastert wurden die detailreichen, live eingespielten Songs von Charles Greywolf (Powerwolf). Das Ergebnis bläst einen weg! Turin Horse „Prohodna“ (Vinylaceton) Text: Peter Parker | Bild: Vinylaceton

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