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POPSCENE März 03/18

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4 TITEL GLASHAUS SOUL

4 TITEL GLASHAUS SOUL MADE IN GERMANY

Mit Songs wie „Wenn das Liebe ist“ und „Haltet die Welt an“ wurde das Trio aus Lead-Sängerin Cassandra Steen, Rapper und Songwriter Moses Pelham und Komponist Martin Haas zum Inbegriff des deutschen Souls. Auch auf ihrem neuen Album „Kraft“ vermischen sich Steens glasklare Stimme und Pelhams tiefgründige Texte zu dem unverkennbaren, gefühlvollen Sound, der das Trio ausmacht. Nach einer ausverkauften Tournee im Januar legen GLASHAUS jetzt mit einer Zusatztour nach und kommen auch ins Saarland. Popscene sprach vorab mit Moses Pelham. Zwölf Jahre lang war Pause bei GLASHAUS. Wie war es für euch, nach so langer Zeit wieder zusammen zu spielen? Wir haben zwischendurch ja schon hier und da zusammen Musik gemacht. Martin und ich haben auch für Cassandra Solostücke produziert und Cassandra hat zwischendurch für meine eigenen Produktionen gesungen. Als Cassandra dann 2014 für die Aufnahmen von Xaviers „Nicht von dieser Welt 2“ bei uns im Studio war und wir uns entschlossen, wieder ein gemeinsames Album zu machen, fühlte sich das einfach richtig und vertraut an. Ihr habt in der Zwischenzeit alle an eurer Solokarriere gefeilt und euch als Musiker ‚weiterentwickelt‘. Hat sich die Musik von GLASHAUS dadurch verändert? Ich denke, wir sind alle besser geworden in dem, was wir tun, und können uns unseren Stücken jetzt ganz anders unterordnen. Nach drei gemeinsamen Alben haben wir ein intuitives Gefühl dafür, wie sich ein GLASHAUS-Album anhören muss. Wenn man ein Playback hört, weiß man direkt, ob das GLASHAUS ist oder nicht, aber wir haben jetzt nicht bewusst versucht, an dem neuen Album etwas anders zu machen. Charakteristisch für GLASHAUS sind ja vor allem auch die großen Gefühle, die ihr in die Texte packt. Gehen euch die Songs bei einer Live-Performance persönlich nah? Ja, natürlich. Gerade in der kleinen, sehr intimen Besetzung, in der wir auf dieser Tour spielen, ist das eine hochpersönliche Sache. Das ist ja gerade das Tolle an einer Tour, dass alles im Hier und Jetzt passiert und entweder du bist dabei oder nicht. Eure Songs waren von Anfang auf Deutsch. Habt ihr mal mit dem Gedanken gespielt, englische Texte zu schreiben? Nein. Ich käme überhaupt nicht auf die Idee, Texte auf Englisch zu schreiben. GLASHAUS steht ja gerade für Transparenz und Verständlichkeit und da gehört es einfach dazu, dass unsere Texte auf Deutsch sind. Außerdem kann man sich in seiner eigenen Sprache viel detaillierter ausdrücken und sich viel besser öffnen als in irgendeiner Fremdsprache. Eure Tour heißt „GLASHAUS live & akustisch“. Spielt ihr nur Stücke von eurem neuen Album? Nein, wir spielen natürlich auch alte Songs. Unsere Konzerte sind immer so eine Art Zeitreise. Wenn wir Stücke von 2001 spielen, dann haben die Menschen im Publikum und auch wir selbst ganz bestimmte Erinnerungen, die wir damit verbinden. Das ist auch für uns das Schöne an den Konzerten. Die Fans waren sichtlich erfreut über das neue Album, die Konzerte der offiziellen Tour waren sehr schnell ausverkauft. Wird es in Zukunft wieder mehr von GLASHAUS geben? Die Frage kann ich so nicht beantworten. Im Moment spielt sich bei uns alles ganz organisch und natürlich ab, ohne dass wir groß planen. Diese Freiheit würde ich gern beibehalten. Text: Laura Bohrer, Bild: Katja Kuhl Theater am Ring, Saarlouis Donnerstag 8. März, 20 Uhr imglashaus.de

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