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Video im E-Paper KAT

Video im E-Paper KAT FRANKIE GEREIFTE SONGWRITERIN MIT EIGENSINN 4 TITEL

Mitte Mai veröffentlicht die 43jährige Songwriterin, Gitarristin und Sängerin Kat Frankie ihr neues Album „Shiny Things“. Die Australierin aus Sydney, die seit dem Dezember 2014 in Berlin lebt und arbeitet, hat vorab mit dem titelgebenden Stück und „The Sea“ zwei Singles herausgebracht. Das Album ist die Arbeit einer gewachsenen Beobachterin, einer einfühlsamen Denkerin und einer wütenden Erzählerin. Ihre umfangreiche Diskografie, die bis in das Jahr 2003 zurückgeht, wird damit um ein bedeutendes Werk reicher. Hat die vielfältige australische Musikszene in Deiner Entwicklung ihre Spuren hinterlassen? Und wurde aus Berlin eine zweite Heimat? Ja, das würde ich sagen. Es gibt da australische Wurzeln und Einflüsse, die bis heute vorhanden sind. Vor allem hinsichtlich von Balladen und dem Genre Folk. Und auch Berlin beeinflusst mich seit meiner Ankunft, schon alleine wegen der hohen Dichte an KünstlerInnen um mich herum. Würdest Du zustimmen, Deine Musik als einen Mix aus Pop, Folk und Indie-Sounds zu bezeichnen? Das weiß ich nicht so genau, vor allem das Genre Indie-Musik hat sich stark verändert. Eine wirklich schwierige Frage für mich. Vor „Shiny Things“ hast Du bereits vier Alben veröffentlicht. Zuletzt erschien das hochgelobte Werk „Bad Behaviour“ im Jahr 2018 auf Grönland Records, einem Label das 1999 von Herbert Grönemeyer gegründet wurde. Wo reiht sich „Shiny Things“ zwischen dem Debüt „Pocketknife“ (2007) und „Bad Behaviour“ ein? Es ist eine Art Reifeprozess, der aktuell in meinem besten Werk „Shiny Things“ seinen Höhepunkt findet. Ich habe heute einfach mehr Fähigkeiten und Erfahrungen, die ich für den einzelnen Song aber auch reduzieren kann. Grönland Records lassen mir dabei große musikalische Freiheiten. Es freut mich, dass wir die Zusammenarbeit fortsetzen, denn ihnen geht es auch nicht nur um großen Erfolg, sondern um gute Kunst. 5 Die Texte der neun Stücke reflektieren inhaltlich Dein Leben und das Leben um Dich herum. Mit einer Art positiver Melancholie. Waren andere MusikerInnen an der Entstehung beteiligt? Produziert habe ich das Album alleine, aber ich habe einige FreundInnen eingeladen, daran mitzuwirken. Zum Beispile Fama M´Boup auf „Love“ und Kenichi & The Sun auf „Road Movie“. Reflexion ist mir wichtiger denn je, deshalb habe ich mich entschieden, auch erstmalig meine Songtexte im Booklet abzudrucken. Für einige der Stücke habe ich wirklich lange gebraucht, unterschiedliche Versionen ausprobiert. Ich bin keine Künstlerin, die in kurzer Zeit ein Album einspielt, ich brauche immer verhältnismäßig lange für die Produktion. Also inhaltlich nicht nur reine Unterhaltung, sondern Botschaften. Mehr Infotainment, aber keine Politik? Infotainment hat im Englischen so einen ´dreckigen´ Beigeschmack, das trifft es irgendwie nicht. Mehr eine Unterhaltung, ein Dialog über die Bedingungen unseres Zusammenlebens als Individuen und als Gemeinschaft und der eigenen Bedeutung darin. Hast Du einen Lieblingstitel auf dem Album, oder fällt die Auswahl da so kurz nach Fertigstellung der LP/CD schwer? Wahrscheinlich „Shiny Things“, das in punkto Arrangements und Produktion wirklich gelungen ist. Wir haben dazu auch ein opulentes Musikvideo gedreht. Spielt in der Romantik und überzeugt durch aufwendige Bilder und Kostüme. Bisher war ich an Musikvideos nicht sonderlich interessiert. Dann würde ich noch „The Sea“ nennen. Es ist die zweite Singleauskoppelung, hat nicht so gezündet wie erwartet. Aber im Live-Set vor Publikum ist der Titel ein absoluter Renner, das hat uns wirklich überrascht. Aktuell habe ich je nach Bühne und Ort drei unterschiedliche Besetzungen, auf die ich zurückgreife. Nach Covid-19 muss man so flexibel wie möglich sein. TITEL

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