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POPSCENE Mai 05/21

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CANNIBAL CORPSE Mit

CANNIBAL CORPSE Mit „neuem“ Gitarristen MUSIK-TIPP Von 1997 an war der ehemalige Nevermore-Gitarrist Pat O’Brien bei Cannibal Corpse aktiv. Vor einigen Monaten ging er von Bord und wurde durch Erik Rutan, bekannt von Morbid Angel, Ripping Corpse und Hate Eternal, ersetzt. Der hatte zuvor schon zwei Jahre als Livegitarrist ausgeholfen. In der neuen Formation gingen Cannibal Corpse ins Studio, um ihr 15. Album „Violence Unimagined“ einzuspielen. Rutan konnte nicht nur drei Songs inklusive des jeweiligen Textes beisteuern, wie beim Gros der Cannibal Corpse-Alben seit 2006 saß er zudem auf dem Stuhl des Produzenten. Gründungsmitglied und Bassist Alex Webster kommentiert Rutans Anteil an „Violence Unimagined“ wie folgt: „Ich denke, der auffälligste Unterschied auf dieser Platte wird der Einstieg von Erik in die Band sein. Sein Songwriting und sein Gitarrenspiel haben etwas Neues hinzugefügt, und ich denke, sein musikalischer Stil hat sich sehr gut in unseren integriert“. Neben den wahnwitzigen Gitarrenriffs fällt auch wieder das Schlagzeugspiel von Mitgründer Mazurkiewicz positiv auf, das nicht nur im Albumhöhepunkt „Inhumane Harvest“ beeindruckt. Cannibal Corpse „Violence Unimagined“ (Sony Music) cannibalcorpse.net Text: Kai Florian Becker | Bild: Metal Blade 36 GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR In Bestform MUSIK-TIPP Musik sollte die Seele berühren, unter die Haut gehen - ganz gleich aus welcher Ecke des Musikkosmos sie stammt. Diese Aufgabe meistert das kanadische Kollektiv Godspeed You! Black Emperor - mit Unterbrechungen - seit 1994 mit Bravour. Für ihr neues Album „G_d's Pee at State's End!“ haben die Instrumental-Postrocker vier ausufernde Songs aufgenommen - zwei um 20 Minuten und zwei um sechs Minuten lang. So kommt es auch, dass die Vinylausgabe aus einer 12-Inch und einer 10-Inch besteht. Wie ihre schottischen Kollegen von Mogwai enttäuschen GY!BE nie, touchieren aber im direkten Vergleich nie den elektronischen Bereich. Hier dominiert der Rock in psychedelischer, repetitiver und fast schon halluzinierender Bestform. Man nehme etwa den Auftaktsong „A Military Alphabet...“, dessen kompletter Titel mehrere Zeilen füllen würde. Die Musik kriecht aus der Stille hervor, richtet sich auf und erfüllt nach und nach den gesamten Raum. Erstaunlich, wie sie es immer wieder hinbekommen, ihre Fans so unendlich glücklich zu machen. „G_d’s Pee AT STATE’S END!“ (Cargo Records) godspeedyoublackemperor.bandcamp.com Text: Kai Florian Becker | Bild: Constellation Records TIPPS

LANA DEL REY Immer noch faszinierend MUSIK-TIPP Eigentlich hätte das neue Lana Del Rey-Album schon im September des letzten Jahres erscheinen sollen - Corona halt. Die Musik entschädigt fürs Warten. „Chemtrails Over The Country Club“ bietet viel Abwechslung: „Tulsa Jesus Freak“ mit seinen dahingehauchten Textzeilen kratzt am Electropop, „Wild At Heart“ ist eine XXL- Folkballade, in „Dark But Just A Game“ erklingen wuchtig-dumpfe Beats und „Dance Til We Die“ beginnt harmlos und wird immer vielschichtiger und experimenteller. Da wären noch zwei weitere Besonderheiten: Die mit ihrem damaligen Songwriting-Partner Rick Nowels entstandene Akustikballade „Yosemite“ hätte ursprünglich schon auf ihrem 2017er Album „Lust For Life“ enthalten sein sollen. Doch sie war damals laut Del Rey zu „fröhlich“. Erstaunlich, wie sie fröhlich definiert... „For Free“ ist ein Joni Mitchell-Cover. Das Original ist auf Mitchells Album „Ladies Of The Canyon“ (1970) zu finden. Del Rey hat den Song zusammen mit den Singer-Songwriterinnen Zella Day und Natalie Laura Mering alias Weyes Blood aufgenommen. Kene Frage, Del Rey fasziniert immer noch. Lana Del Rey „Chemtrails Over The Country Club“ (Universal Music) lanadelrey.com Text: Kai Florian Becker | Bild: Urban 37 LASERSHARK Münsteraner Debütanten MUSIK-TIPP In Münster haben anno 2017 (Ex-) Mitglieder von Idle Class, Goodbye Fairground, Swan Songs, Grim Goat und Notions das Quintett Lasershark gegründet. Auf eine selbstbetitelte EP (2018) folgt jetzt auf dem Indielabel Midsummer Records das Debütalbum „A ____ Guide On How To Fuck Things Up“. Angepriesen werden Lasershark als Hardcore/Punk/Metal-Band. Das passt, denn vom Hardcore entlehnen sie sich die Kompromisslosigkeit („The Tenth Decay“) und die Singalong-Texte („Defined By Kleingartenverein“, „We Are The Pestilence“) und paaren diese mit der sich durch alle Songs ziehenden Rotzigkeit des Punks und (Thrash) Metal-Riffs („Refused Are Fuckin‘ Snitches“). Dass sie Spaß an der Sache haben und sich nicht zu ernst nehmen, deuten nicht nur die Songtitel, sondern auch der Albumtitel, das Artwork (knallroter Gartenzwerg mit Benzinkanister in einer Kleingartenparzelle) und das Video zur Auskopplung „A Skeleton Walks Into A Bar“ an. Lasershark „A ____ Guide On How To Fuck Things Up“ (Cargo Records) lasersharkms.bandcamp.com Text: Kai Florian Becker | Bild: Midsummer Records TIPPS

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