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POPSCENE Mai 05/2020

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Video im E-Paper MIA DAS

Video im E-Paper MIA DAS ALTE UND DAS NEUE

Im März erschien mit „Limbo“ ihr mittlerweile siebtes Album in der 23jährigen Bandgeschichte. Eine musikalische Standortbestimmung der besonderen Art, die aufgrund zahlreicher Veränderungen ihre Zeit brauchte. Zusammen mit Sängerin Mieze und ihren drei männlichen Mitstreitern Andy, Gunnar und Robert begeben wir uns auf Spurensuche. Inwiefern hat die aktuelle Corona-Krise auch MiA. betroffen, als Privatpersonen und als Künstler? Was hat euch am meisten Probleme bereitet? Als erstes sind wir unabhängig von unserem Job genauso wie jede*r andere auch, als Eltern, als Kinder und Enkelkinder von dieser Krise betroffen. Wir sorgen uns um Angehörige und versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten für unsere Familien, Freunde und Nachbarn da zu sein. Mal ist da Überforderung und Frust, aber auch ungewisse Zuversicht kommt hin und wieder zum Vorschein. Insgesamt sind wir der Meinung, dass wir diese Krise kollektiv und nur mit Respekt, Verantwortungsbewusstsein und Solidarität gegenüber den Schwachen in unserer Gesellschaft überstehen. Es geht darum einen Hashtag wie #leavenoonebehind in unseren Alltag zu überführen. Die Veröffentlichung unseres Albums „Limbo“ am 27.03. wurde von Corona voll erwischt. Wir haben ein paar Wochen vorher darüber diskutiert, die Veröffentlichung zu verschieben, fühlten uns damit aber trotz aller unguten Vorahnungen extrem unwohl. Dass wir unser Album, an welchem wir fast zwei Jahre intensiv gearbeitet haben, weder gebührend feiern, noch promoten, bewerben oder live aufführen können, war uns Anfang März noch nicht bewusst. Wir konnten auch nicht ahnen, dass es zunächst auch nicht möglich sein wird, dieses Album in physischer Form zu erhalten. Die Arbeit im großen Tonträger-Zentrallager in Atton (F) wurde ab Mitte März vom Lockdown gestoppt. Alle vorbestellten Exemplare waren bis Ende April eingeschlossen und online Bestellungen waren unmöglich. Wir hatten mit dem neuen Album im Gepäck etwa 50-60 Konzerte in 2020 geplant – all dies liegt nun für unbestimmte Zeit auf Eis. Wir wollen und werden alles nachholen, 5 die Frage ist nur: Wann? Um es auf den Punkt zu bringen: Ja, wir sind in unserer Existenz bedroht, und zwar nicht nur wir, sondern weite Teile der Kunst – und Kulturschaffenden in diesem Land, inklusive aller Anrainer (Veranstalter, Clubs, Technikverleiher, Theater, selbstständige Freelancer in diesen Bereichen, pi pa po). MiA. wurden bereits 1997 gegründet, seit 2011 ist die Besetzung unverändert. Neue Mitglieder bringen meistens neue Ideen in das Bandgefüge ein, ist eine lange Konstanz daher eher Fluch oder Segen? Keine Ahnung, wir arbeiten mit dem, was wir haben. Insgesamt entdecken wir auch nach so langer Zeit noch neue Eigenarten, Macken und liebens- oder weniger liebenswerte Eigenschaften an uns. Damit sind wir voll ausgelastet. Insofern: Segen! Was hat euch nach einer längeren Auszeit zwischen 2016 bis 2019 bewogen das neue Album „Limbo“ zu schreiben und aufzunehmen. Hattet ihr genug von Soloaktivitäten und Gastbeiträgen? Wie habt ihr euch für „Limbo“ motiviert? Die Motivation an diesem Album zu arbeiten kam vor allem mit der Beantwortung einiger grundsätzlicher Fragestellungen im Vorfeld dieses Projekts. Wir haben uns offen und ehrlich gefragt, ob, und wenn ja, wofür wir ein neues Album machen wollen. Ist es reine Verwaltungsroutine, weil es mal wieder Zeit wird oder haben wir konkrete Erwartungen und Wünsche? Im Zuge dieser Diskussionen haben wir gemerkt, dass wir noch mindestens eine Rechnung mit uns offen haben, dass es genug Songs und Ideen gibt, die wir noch nicht umgesetzt haben und dass so ein Album die nächste Möglichkeit ist, all unsere Unterschiedlichkeiten anzunehmen und ein MiA.-Ding draus zu drehen. TITEL

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