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POPSCENE Mai 05/18

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8 TITEL WIRTZ DIE

8 TITEL WIRTZ DIE FÜNFTE DIMENSION Daniel Wirtz schreibt und singt mit dem aktuellen Album „Die Fünfte Dimension“ die charismatischen Geschichten aus seinem Leben fort. Seine DIY-Attitüde ist seit über zehn Jahren erfolgreich, nicht zuletzt weil er der Rockmusik auch live stets treu geblieben ist. Zeit für ein Gespräch, bevor der Frankfurter wieder in Deutschland unterwegs ist. Im Anschluss an Deine Karriere mit Sub7Even hast Du Deine musikalische Laufbahn als Solokünstler mit deutschsprachigen Stücken fortgesetzt, dafür aber wieder eine Band zusammengestellt. Welche der damaligen Musiker begleiten Dich heute noch? Man muss sagen, dass wir – Matthias Hoffmann, die zweite Hälfte von WIRTZ – musikalisch alles selbst ausbaldowern und uns dann fürs Studio die passenden Cracks holen, die unsere Ideen dann hochkarätig einnageln und noch ein bisschen was draufsetzen. Die Band existiert vor allem live – und das nunmehr im elften Jahr quasi unverändert. Ich kann mit einigem Stolz sagen, dass von den drei Jungs, die damals bei den ersten WIRTZ-Konzerten mit mir auf die Bühne gegangen sind nur einer auf der kommenden Tour nicht dabei sein wird. Und das nicht, weil wir uns nicht mehr leiden können, sondern weil er so ein großartiger Musiker ist, dass er noch andere Verpflichtungen hat und es für unsere Tour einfach terminlich diesmal nicht gepasst hat. Matthias ist 50% von WIRTZ, zusammen sind wir mehr als die Summe der einzelnen Teile. Matthias hat mich damals bestärkt, das Ding auf Deutsch durchzuziehen und zaubert Album für Album Dinger aus dem Hut, auf die ich nie kommen würde. Also: Ja, Matthias ist in jeder Hinsicht genauso WIRTZ, wie ich – nur, dass er nicht mit auf der Bühne steht. Geht es Dir mit dem Album nur um Entertainment oder kommst Du als Songwriter/Sänger auch einer gesellschaftlichen Aufgabe nach, eine Art von Infotainment zu bieten? Natürlich hat man als Musiker, der ein paar Menschen erreichen kann, einen Auftrag, mehr abzuliefern, als nur „lalala“. Es ist ein Privileg, dass es Leute gibt, die einem zuhören. Ich bin allerdings kein Freund davon, irgendwelche großen Themen in drei Minuten zu verhandeln und gleich noch den Weltfrieden herbei zu singen. Das kann ich nicht. Meine Songs sind eine Art Selbsttherapie, ich versuche, mich dadurch an ein paar kleine Dinge zu erinnern, die ich selbst beeinflussen kann – und derer ich mir immer bewusst sein will. Es geht darum, nichts als selbstverständlich und Gott gegeben hinzunehmen. Es geht darum, mich daran zu erinnern, an mir zu arbeiten und manche Fehler nicht zweimal zu machen. Wenn sich jemand darin wiederfindet, darf er sich die Songs gerne schnappen und sie für sich selbst benutzen. Ich merke bei jedem Konzert, dass es offensichtlich ganz vielen Leuten so geht, wie mir und die ihre Gedanken noch nicht in Worte fassen konnten. Dass sie ihre Gedanken in meinen Worten wiederfinden, ist ein großartiges Gefühl und das schweißt uns alle zusammen. Wohin geht die musikalische Reise vom Künstler Wirtz 2018, was steht schwerpunktmäßig auf dem Programm? Und wie und wo entspannt der private Mensch Wirtz? Jetzt steht erstmal die Tour an, auf die wir uns wahnsinnig freuen. Ein neues Album auf die Reise zu schicken, das direkte Feedback von den Leuten zu kriegen, das ist schon immer etwas ganz Besonderes. Entspannen? Das steht jetzt erstmal nicht mehr an. (lacht) Aber viel mehr positive Energie als in den kommenden Wochen und während der Festivalsaison kann man auch gar nicht mehr tanken. Text: Frank Keil | Bild: PR Garage, Saarbrücken Donnerstag, 03. Mai, 20.00 Uhr wirtzmusik.de

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