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POPSCENE Juni 06/21

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künstlerisch gesucht,

künstlerisch gesucht, aber alles immer selber geschrieben. Am Ende der Tour zum dritten Album habe ich dann gemerkt, dass ich künstlerisch stillstehe und den Produktionsprozess für das kommende Album ändern muss. Und da kommen Peter Brugger (Sportfreunde Stiller), Nicholas Müller (Jupiter Jones), Henning Wehland (H-Blockx) und Christian Neander (Selig) ins Spiel? Genau. Fenster auf und frische Luft rein. Ich wollte mich als Songwriter technisch öffnen um mich künstlerisch weiterzuentwickeln. Mit Peter verbindet mich eine langjährige Freundschaft, seit ich vor meinem Debüt schon im Vorprogramm der Sportfreunde Stiller aufgetreten bin. Die anderen Drei habe ich über meinen Produzenten Kiko Masbaum kennengelernt, der unter anderem mit Max Giesinger, Stefanie Heinzmann und Unheilig Erfolge feiern konnte. Insgesamt haben wir über zwanzig Songs geschrieben, von denen es dann 12 auf das Album „Der Oanzige“ geschafft haben. Zwei hitverdächtige Titel des Albums wurden bereits 2020 ausgekoppelt, „Dahoam (Wo es seids)“ und „Über´n Berg“. Zu beiden wurden auch sehenswerte Videos gedreht. Ja, der Musikclip zu „Dahoam (Wo es seids)“ besteht aus eingesendeten Filmchen meiner Fans zum Thema Heimat während des Lockdowns. Und „Über´n Berg“ konnte ich glücklicherweise mit Stefan Dettl/La Brass Banda verwirklichen, denn ich bin absoluter Fan von ihnen. Auf ihre Südtiroler Heimat beziehen sich auch Frei.Wild immer wieder, eine kontrovers diskutierte Deutschrock-Band, die wie Du aus Brixen kommt und mit dem AlpenFlair-Festival jährlich das größte Festival Südtirols veranstaltet. Kennst Du Mitglieder der Band persönlich und wurdest Du schon für das AlpenFlair angefragt? Ich stehe für die einladende, multikulturelle Vielfalt Südtirols. Ich kenne Sänger Philipp Burger und er hatte mich angefragt, ich habe aber abgelehnt. 10 Hast Du ein Lieblingsstück auf dem neuen Album? Eher zwei. „Adrenalin“, weil es stellvertretend für den neuen Max von Milland steht und „Genau deswegen“ aufgrund der nachhaltigen Botschaft des Titels. Für die Covergestaltung hast Du auf den Südtiroler Künstler Kurt Moser zurückgegriffen, einen außergewöhnlichen Fotografen. Was hat es damit auf sich? Mit ´Lightcatcher´ betreiben er und Projektpartnerin Barbara Holzknecht eine ganz spezielle Ambrotypie-Fotografie, die auf die Anfänge der Fotografie im 19. Jahrhundert zurückgeht. Kurt arbeitet mit einer über 100 Jahre alten Kamera, die Fotos werden von Hand entwickelt und der Prozess lässt nur eine Aufnahme pro Tag zu. Das Album-Cover ist sozusagen ´der oanzige´ Shot, eine Art Seelen-Foto. (lightcatcher.it) Für die anstehenden Live-Auftritte bist Du ja wieder mit Deiner Band unterwegs. Wer gehört dazu? Die Besetzung: Klavier, Gitarre, Bass, Schlagzeug, ein Multi-Instrumentalist (Akkordeon, Blasinstrumente) und ich als Sänger/Gitarrist. Meine Vielschichtigkeit entfaltet sich vor allem bei Live-Konzerten. Dabei ist die Interaktion zwischen mir, der Band und dem Publikum ganz wichtig. Für November sind erste Shows in Österreich und Südtirol gebucht. Und darauf freuen wir uns alle sehr. Text: Frank Keil | Bilder: Sebastian Riepp TITEL maxvonmilland.com

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