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POPSCENE Juni 06/18

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#gesundesexualität

#gesundesexualität #WELCOMETOURANUS | TEIL 1 Diesen Monat möchte ich über anale Berührung informieren. Denn nur wenige sexuelle Praktiken sind so sehr gleichermaßen mit Tabus belegt, wie weit verbreitet. Fast jeder mag es bzw. tut es – kaum einer redet drüber – noch weniger kennen sich aus. Dem verschaffen wir nun etwas Abhilfe. Wenn du es geschafft hast, dir seit der Kleinkindzeit deinen Anus als erogene Zone zu erhalten, dann möchte ich dich herzlich beglückwünschen. Tatsächlich wurde es den meisten aberzogen, diese Körperstelle als lustvolle Zone wahrzunehmen. Völlige überzogene Vorstellungen von Hygiene, Tabus, Angst vor dem Schwulsein und ein generelles „Ih-bäh“ haben uns von unserem Anus abgeschnitten. Die gute Nachricht lautet hier wie generell in der Somatik: Dein Körper kann es ganz schnell wieder lernen deinen Anus und anale Berührung als erregend und stimulierend zu empfinden. Hier geht es besonders leicht, denn die Nervenendendichte ist am Anus eine der höchsten am menschlichen Körper – d.h. wir haben die Möglichkeit hier viel und detailliert zu spüren. Mmmmmmh...! Aber zunächst zur Anatomie: Dein Anus besteht aus zwei runden Ringmuskeln, den Sphinktermuskeln. Einer liegt außen, der andere liegt etwa 1 bis 1,5 cm weit innen. Dazwischen ist ein kleiner Korridor. Beide Sphinkter reagieren völlig unterschiedlich. Der äußere ist willentlich zu steuern. Du kannst ihn zusammenkneifen und lernen, ihn so zu entspannen, dass er von allein öffnet. Der innere dagegen ist direkt nicht willentlich zu steuern. Er reagiert auf Anspannung und auf Berührung – natürlicherweise auf Berührung von innen. Wenn du nämlich ganz dringend auf Klo musst, spürst du das am inneren Sphinkter. Dieser öffnet dann ganz automatisch und du kneifst mit dem äußeren bewusst gesteuert zusammen, bis du auf dem Klo bist. Andererseits öffnet der innere Sphinkter nicht bei hoher Anspannung. Wenn dein Tonus wegen Unwohlsein oder Unruhe zu hoch ist, geht gar nichts. Dies hat den einfachen Grund, dass wir Menschen nicht in der Aktivität Stuhl lassen. Die Folge ist, dass es vielen Menschen schwer fällt „groß“ zu machen, wenn sie nicht zuhause sind. In Teil 2 erkläre ich euch, wie man den Hintereingang am besten nimmt. Über den Autor Dr. Rouven Gehr ist Kulturanthropologe und Sexological Bodyworker und arbeitet als Paartherapeut und Sexualtrainer in Saarbrücken. Potentialentfaltung und Erfüllung in Beziehung, Persönlichkeit und Sexualität. beziehungsschule.net | facebook.com/beziehungsmanagement

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