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vor 3 Jahren

POPSCENE Juni 06/17

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...FASZINIERT Faber, der eigentlich Julian Pollina heißt, ist die Stimme, die schon Sophie Hunger begeisterte. Ein Schweizer, der mit besonders ehrlichen, starken und authentischen Texten fasziniert. Seine rauchige, kratzige Stimme reißt mit und lädt zum Nachdenken ein. Am 7. Juli erscheint sein Album „Sei ein Faber im Wind“. Wie bist du zur Musik gekommen und was hat Sophie Hunger damit zu tun? Ich wusste schon immer, dass ich Musik machen möchte. Ich spielte auf Hochzeiten, Geburtstagen und gab kleinere Konzerte. Wirklich geholfen hat mir aber im Vorprogramm von Sophie Hunger auftreten zu dürfen. Auf einem Konzert habe ich sie gesehen, meinen Mut zusammengenommen und gefragt, ob ich ihr mal was vorsingen dürfe. Ich durfte und wurde von ihr eingeladen mit auf Tour zu gehen. Im Juli erscheint dein Album „Sei ein Faber im Wind“. Was war die Inspiration dafür? Mein neues Album ist definitiv kein Konzeptalbum. Es gibt keinen roten Faden, der sich durch die Platte zieht. Das Album musste nicht in irgendeinen Rahmen passen, sondern ist eher eine Sammlung an Songs, die ich über die Jahre geschrieben haben. Natürlich gibt es einen Bogen, aber eben kein Konzept, das mir vorgab, wie das Album auszusehen hat. Zuvor sind von dir schon „Alles gut“ und „Abstinenz“ erschienen. Wie hat sich deine Musik über die letzten Jahre hin entwickelt? Natürlich habe ich eine Entwicklung durchgemacht, aber meine Musik hat immer noch denselben Groove, denselben Ursprung und denselben Hintergedanken. Was den Aufnahmeprozess betrifft, war es schon eine ziemliche Entwicklung. Das Album ist viel produzierter. Früher haben wir vor allem live aufgenommen. Du singst zum Beispiel „Bleib dir nicht treu“. Andere Künstler besingen gerne diese Lebensweisheiten. Was motiviert dich das einfach mal in Frage zu Stellen und umzudrehen? Diese Kalendersprüche haben was, aber irgendwie sind sie ja auch pathetisch und unwahr. Ich glaube, daher kam bei mir auch der Wunsch diese Sprüche umzudrehen und einfach mehr Sinn zu erzeugen. Ich mag Songtexte, bei denen man nicht direkt weiß, woran man ist. Ein Text ist richtig gut, wenn er mehr aussagt, als ich selbst weiß. Wenn jemand meine Songs hört und da was drin sieht, was ich nicht sehe, dann weiß ich, dass der Text gelungen ist. Deine Stimme wird oft als kratzig, rauchig und rau beschrieben. Wie bekommt man so eine Stimme? An meiner Stimme muss ich nächtelang arbeiten. Viel Rauchen, viel Trinken und sehr wenig Schlaf helfen mir dabei. Interview: Jana Bohlmann Bilder: Stefan Braunbarth Garage Saarbrücken, Samstag, 4. November, 19 Uhr fabersingt.com

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