Swipe dich durch unsere kostenlosen E-Guides und erlebe Deine Region!
Neben POPSCENE findest du hier interessante Broschüren, Leseproben, Magazine aus den Bereichen Tourismus, Kultur, Unterhaltung - multimedial, angereichert mit Fotos, fesselnden Videos und unterhaltsamen Audioclips, für einen faszinierenden Überblick über unsere Region.

Den POPSCENE E-Paper Kiosk gibt es jetzt auch als App! ANDROID
Du möchtest ein virtuelles Fach in unserem E-Paper Kiosk buchen? Hier lang!
Aufrufe
vor 3 Jahren

POPSCENE Juni 06/17

  • Text
  • Juni
  • Redaktion
  • Album
  • Saarland
  • Juli
  • Musik
  • Festival
  • August
  • Chilly
  • Luxemburg
  • Popscene
Das total umsonste Popkulturmagazin.

4 TITEL CELTIC PUNK ROCK

4 TITEL CELTIC PUNK ROCK AUS LOS ANGELES Folk-Rock oder Folk-Punk bezeichnet den Mix aus traditioneller Folklore mit stilistischen Elementen des Rock und Punk. Bekannt wurde das Genre vor allem durch den sogenannten Irish Folk-Punk, dem in den 1980er Jahren Bands wie The Pogues und The Men They Couldn´t Hang zu Weltruhm verhalfen. Dieses Subgenre hat sich im Laufe der Jahre beständig weiterentwickelt und heute gehören neben den Dropkick Murphys und The Real McKenzies vor allem Flooging Molly zu den Aushängeschildern einer international stark gewachsenen und etablierten Szene. Sechs Jahre nach ihrem Erfolgsalbum „Speed Of Darkness“, melden sich Flogging Molly mit dem neuen Studioalbum „Life Is Good“ zurück. Frontmann Dave King stand der Popscene für ein mitternächtliches Gespräch darüber zur Verfügung. „Life Is Good“ und so viel verrät der Titel bereits, wirkt optimistischer als der Vorgänger, welche Gründe gibt es dafür? „Speed Of Darkness“ entstand in Detroit, damals wirkte die Stimmung um uns herum weit weniger positiv, als wir sie beim Songwriting für „Life Is Good“ empfunden haben. Da lag so eine Art neuer Optimismus in der Luft, den ich als Songwriter aufgegriffen habe und diesen will ich mit den neuen Stücken auch in Richtung Publikum transportieren. Dabei ist es ganz unterschiedlich, wie ein Stück entsteht, manchmal ist erst der Text da, manchmal erst die Musik, oft entwickelt sich beides gleichzeitig. Wichtig ist, ich kann mich immer zu 100% auf die Band hinter mir verlassen. Das soziale und politische Bewusstsein, das Flogging Mollys Musik antreibt, war nie offensichtlicher als heute. Ich will weiterhin sorgfältig gefertigte, erlebte Geschichten erzählen und mit wilden, wagemutigen Arrangements kombinieren. Wir alle leben, erleben und haben dabei die unterschiedlichsten Gefühle. Die Lyrics werden daher auch immer Teil des Booklets sein. Letzendlich schreibe ich die Texte für mich. Aber wenn sie bei den Fans etwas bewirken und es mir ermöglichen, dass was ich liebe, nämlich zu reisen und Musik zu machen, weiterzuführen, bin ich weiterhin sehr dankbar.

Viele Songs handeln von Exil, Rebellion, Kampf und Geschichte. Sicher ist es nicht ganz einfach dabei den ein oder anderen Favoriten zu nennen, kannst Du es zumindest versuchen? Vor allem „Life Is Good“, den ich meiner verstorbenen Mutter gewidmet habe. Meine Frau Bridget (Violine, Flöte) und ich saßen kurz vor ihrem Tod an ihrem Bett und sie gab mir mit auf den Weg: „Enjoy Life“ und dies beherzige ich seitdem jeden Tag. Dann „Reptiles (We Woke Up)“, da ich dort zum ersten Mal überhaupt meine Gitarre ganz anders einsetze. Und „Crushed (Hostile Nations)“, dass sich trotz seiner oder gerade wegen seiner Einfachheit mit Sicherheit zu einem Live-Renner entwickeln wird. Der Titel hat einfach etwas Episches. Aber natürlich freue ich mich darauf ältere Titel in Europa zu präsentieren, die Fans dort waren immer gute Zuhörer, die auch tüchtig feiern können. Und im Sommer sicher zusammen mit uns das 20jährige Bandjubiläum… Szenenwechsel. Seit 2015 gibt es die ´Salty Dog Cruise´ zum St. Patrick´s Day, eine spezielle Kreuzfahrt mit Flogging Molly als Headliner. Was verbirgt sich dahinter? Dies ist in der Tat etwas ganz besonderes für die Band und die Fans. Da bleibt genügend Zeit für persönliche Gespräche. Und so ganz nebenbei wählen Flooging Molly ihre Lieblingsgruppen aus, die auf dem Kreuzfahrtschiff auftreten. 2017 ging es von Miami auf die Bahamas und zurück, dabei waren u.a. NOFX und Less Than Jake. Und 2018 geht es wieder auf das Wasser: Und so machen Flogging Molly da weiter, wo sie 1997 angefangen haben: „In Irland geht man in einen Pub, um sich zu unterhalten“, erklärt King. „Genau das machen wir jeden Abend auf der Bühne: In den Pub gehen und Geschichten austauschen.“ Mit Pathos und Leidenschaft, voller Energie! Interview: Frank Keil Bild: Band Artefact Festival, Straßburg (F), Sonntag, 25. Juni floggingmolly.com

E-Paper Kiosk "Erlebe Deine Region"

POPSCENE - Das total umsonste Popkulturmagazin

POPSCENE News