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POPSCENE Juni 06/17

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BETH HART 22 Street

BETH HART 22 Street Termine Food // Anzeige Festival // Anzeige ANTILOPEN GANG WECHSELHAFTE KARRIERE ERNST UND ALBERN Unberechenbarkeit war bislang das Markenzeichen der 43-jährigen, in Los Angeles geborenen Musikerin Beth Hart. Ihre Alben zitierten gerne mehrere Genres, ihr Gesang wechselte unterdessen zwischen expressiv und sanft. Und ihre Karriere glich einer Berg- und Talfahrt. Bereits 1993 debütierte sie mit „Beth Hart And The Oceans Of Soul“; bis dato hat sie erst neun Soloalben veröffentlicht - das jüngste ist „Fire On The Floor“ vom Oktober 2016. Dazu gesellen sich drei Gemeinschaftswerke mit Joe Bonamassa: „Don‘t Explain“ (2011), „Seesaw“ (2013) und „Live In Amsterdam“ (2014). Auf „Don’t Explain“ veredelte ihre markante Stimme zehn Coversongs, im Original u.a. von Etta James, Aretha Franklin und Bill Withers. Der Produzent Kevin Shirley schwärmte seinerzeit über Hart: „Beth hat eine sehr starke Stimme, ähnlich wie Janis Joplin. Außerdem hat sie eine Menge Etta James in sich.“ Jetzt kommt sie mit „Fire On The Floor“ auf Tour, dessen Songs sie noch vor „Better Than Home“ (2015) schrieb. Den Atelier, Luxemburg Dienstag, 11. Juli, ab 19 Uhr bethhart.com Im Januar veröffentlichte die Antilopen Gang ihr aktuelles Album „Anarchie und Alltag“ und bewies darauf, dass ihr Herz außer für HipHop auch für Punk schlägt. Die Gang lässt letzteres am Ende des Songs „Hilfe“ und in „Baggersee“, in dessen Verlauf sie eine Atombombe auf Deutschland werfen und den Krater fluten wollen, durchblicken. Ansonsten bleiben Koljah, Panik Panzer und Danger Dan auf ihrem dritten Album dem HipHop treu. Sie verbinden linkspolitisches Denken mit Humor. Nachdem in „Pizza“ die Terroranschläge in Brüssel und Paris und das Aufstreben rechter Parteien in Europa beklagt wurden, singen sie im Refrain: „Oh, ich glaube fest daran, dass uns Pizza retten kann / Sie verbindet diese Welt, Baby, lass uns Pizza bestellen / Oh, ich glaube fest daran, dass uns Pizza retten kann / Jeder Revolutionär braucht nur Pizza und Gewehr“. Ihr Humor driftet zugegebenermaßen auch ins Alberne ab. Andererseits bringen sie auf raffinierte Weise das Schicksal der Flüchtlinge in einem nachdenklich stimmenden Song über den außerirdischen Sitcom-Helden ALF unter. Den Atelier, Luxemburg Samstag, 9. Dezember, ab 19 Uhr antilopengang.de Text: Peter Parker | Bilder: Mona Nord, Robert Eikelpoth

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