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GENUSS SPARERIBS DAS

GENUSS SPARERIBS DAS HIGHLIGHT JEDER GRILLPARTY 22 Dass ein Schwenker im Saarland sowohl die Bezeichnung für ein Grillgerät, marinierten Schweinenacken und den Grillmeister oder die Grillmeisterin ist, ist unbestritten. Zwar wird die Schwenktradition vielerorts noch aufrechterhalten, doch längst haben auch Kugel- und Gasgrills Einzug in die heimischen Gärten, Terrassen und Balkone gehalten. Selbst Barbecue-Smoker und andere Hightech- Geräte sind im Einsatz. Ein Wandel ist auch beim Grillgut zu beobachten, auf dem Rost ist Vielfalt gefragt, nicht nur um Vegetarier und Veganer zufriedenzustellen. Beliebt bei Groß und Klein sind Spareribs. Innen zart, außen knusprig, lecker gewürzt, mit saftigem Fleisch, das vom Knochen fällt – das Highlight jeder Grillparty! Die Zubereitung von Spareribs gilt als hohe Kunst. Vorschläge für Rubmischungen zum Trockenmarinieren und Marinaden-Rezepte gibt es ebenso viele wie Tipps und Anleitungen fürs Grillen. Meist klappt es nicht beim ersten Anlauf. Aber auch hier macht Übung den Meister – und auch hier spielt die Qualität der Zutaten eine wichtige Rolle. Wer beim Metzger seines Vertrauens Spareribs, darunter versteht man den Rohschnitt der Rippchen aus dem Schweinebauch inklusive der Knorpelteile, einkauft, sollte ihn bitten, die zähe Silberhaut (Rippenfell) am Knochen zu entfernen. Pro Person rechnet man mit einem Strang. Beim Marinieren gibt es die Flüssig- und die Trockenfraktionen. Erstere setzen auf würzige Marinaden, die neben Gewürzen auch Ahornsirup, Honig, Ketchup, Apfelsaft, Alkohol sowie Barbecue-, Soja- oder Worcestersauce enthalten. Klassisch amerikanisch verwendet man für Spareribs einen Rub, eine Gewürzmischung, die es in vielen Varianten gibt. Beliebte Zutaten für den „Zauberstaub“: Salz, schwarzer Pfeffer, brauner Zucker, Paprikapulver, Senfpulver, Knoblauchpulver, Cayennepfeffer, Chilipulver und Kreuzkümmel. Die Rippenstränge werden großzügig damit eingerieben. Die anschließende Ruhezeit beträgt vier bis acht Stunden. Für Spareribs gibt es viele verschiedene Arten der Zubereitung. Populär ist die „3-2-1-Methode“, bei der sie erst drei Stunden bei indirekter Hitze „low and slow“ gegart werden. Räucherholz-Chunks auf den Briketts sorgen zudem auf Wunsch für Raucharoma. Anschließend werden die Rippchen zwei Stunden zusammen mit etwas Wasser, Apfelsaft oder Bier in Pergament gewickelt gedämpft. Zum Schluss kommen sie noch einmal für eine Stunde auf den indirekten Bereich des Grills, wo sie regelmäßig mit einer BBQ-Sauce eingepinselt werden, damit sie ihren Glanz und ihre aromatische Kruste erhalten. Andere Methoden starten mit dem Kochen der Rippenstränge, verzichten auf das Einwickeln in Pergament oder setzen auf fünf Stunden im Rauch und eine Stunde mit indirekter Hitze. Auch hier empfiehlt es sich zu experimentieren, um das eigene „ultimative“ Spareribs-Rezept zu finden. Text: Katharina Rolshausen | Bild: Pixabay/RitaE GENUSS

GENUSS URCOOK ONLINE EINEN KOCH FÜR ZUHAUSE MIETEN Corona hat in mehreren Lockdowns unter anderem die Gastronomie schwer gebeutelt. In der Krise sind aber auch neue Ideen entstanden und gleich verwirklicht worden. Die Idee mit den Mitköchen zum Beispiel, erklärt Nouredine Benaissa, Geschäftsführer von UrCook. Plötzlich sei es nicht mehr möglich gewesen, einfach ins Restaurant zu gehen. Und Köche hätten gemerkt, dass sie zwar hohe Fixkosten haben, aber keine Einnahmen mehr. Die Lieferdienste begannen zu boomen, erinnert sich Venoth Nagarajah, einer der Geschäftsführer der „The House of Intelligence GmbH“, die UrCook Starthilfe geleistet hat. Anders als bei Lieferdiensten werden von den zurzeit 20 Köchen, die man über die UrCook- Plattform buchen kann, die Speisen frisch vor Ort zubereitet. Der Koch bringt die Zutaten mit, bereitet sie zu, serviert das Essen und räumt am Ende wieder auf. Auf der Internetseite stellen die Köche sich und ihre Menüs vor. Von Nouredine Benaissa gibt es zum Beispiel Shakshuka, Paella und Fruchtlasagne. Patrick Schillo bereitet Zanderfilet, geschmorte Kalbsbäckchen mit Sellerie-Püree und Rosmarin-Crème Brûlée zu. Das 5-Gang-Menü von Maxwell Omini: Lauchspeckquiche, Linsengemüse mit Rucola, Kürbiscremesuppe, Rinderfilet sowie Zweierlei von Schokolade und Himbeersorbet Bisher ist das Ganze allerdings lediglich eine saarländische Erfolgsgeschichte. Das will das 23 junge Unternehmen ändern. Ende vergangenen Jahres hat man eine Zusammenarbeit mit „Suga Agency“ verkündet. Die Essener Firma kümmert sich unter anderem um Brand- und Reichweitenoptimierung. Nun ist die Kölner Onlinemarketing-Agentur PMI bei UrCook als Gesellschafter eingestiegen, teilt Venoth Nagarajah mit. „In ein oder zwei Monaten ist dann auch endlich die App fertig. Dann sind wir deutschlandweit, ja wahrscheinlich sogar international am Start“, sagt er. Investoren, die mit einer halben Million Euro oder mehr einsteigen wollen, seien herzlich willkommen. Jörg Krusekamp von der „Suga Agency“ gab sich bereits Ende vergangenen Jahres zuversichtlich, dass das Konzept funktioniert: „Die Leute mögen Luxus. Dazu gehört es auch, sich mal einen Koch zu mieten. So etwas war ja bisher nur für Firmenfeiern möglich. Viele Menschen haben tolle Küchen zuhause, nutzen die aber nie. Früher war ein eigener Koch in so einer Küche nur etwas für Reiche. Jetzt nicht mehr.“ Text: Katharina Rolshausen | Bild: UrCook UR-COOK.COM GENUSS

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