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POPSCENE Juli 07/21

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DEAD PIXELS Zwei

DEAD PIXELS Zwei verschiedene Leben/Welten SERIEN-TIPP Wenn die Geschehnisse in dem fiktiven Computer-Rollenspiel „Kingdom Scrolls“ wichtiger sind als das reale Leben... das erleben die drei Freunde Meg (Alexa Davies), Nicky (Will Merrick) und Usman (Sargon Yelda) in „Dead Pixels“, einer britischen Sitcom aus dem Jahr 2019. Die erste Staffel umfasst sechs Folgen à 25 Minuten und zeigt, wie sie versuchen, zwischen realer und virtueller Welt klarzukommen. Wobei ihnen das in dem Spiel deutlich besser gelingt. Dort treten sie selbstbewusst und stark auf; abseits davon offenbaren sie einige soziale Schwächen. Das ist aber nichts im Vergleich zum tollpatschigen, kindischen Russell (David Mumeni), dem Neuen auf Megs Arbeit, der sich mit aller Macht mit ihr anfreunden und Teil ihrer Gaming-Gang werden will. In eine verschworene Gemeinschaft reinzukommen, das erweist sich erwartungsgemäß als schwierig. Während die Protagonisten zwei verschiedene Leben führen - eins in der realen und das andere in der Spielewelt -, sehen die Zuschauer auch zwei Arten von Serien: eine klassische Sitcom und eine Animationsserie. „Dead Pixels: Staffel 1“ (Polyband) Text: Kai Florian Becker | Bild: BBC 42 HUSS Erste Staffel des „Irene Huss“-Ablegers FILM-TIPP „Huss - Verbrechen Am Fjord“, der Ableger der schwedischen TV-Serie „Irene Huss, Kripo Göteborg“, könnte eine weitere qualitative hochwertige skandinavische Krimiserie sein. Aber dann bogen die Drehbuchautoren Jörgen Bergmark, Peter Lindblom und Stefan Thunberg irgendwo falsch ab und hatten die Idee, noch einen ganzen Aktenschrank voller Klischees in die Stories einzuarbeiten. Gewalt gegen Verdächtige, Misstrauen und Machtmissbrauch unter den Kollegen, Chauvinismus, gefälschte (oder absichtlich geschönte) Einsatzprotokolle, Blauäugigkeit, Sex mit einem Kollegen und eine Polizeianwärterin, die ein Gewaltopfer heimlich und spontan bei sich einquartiert. Die Liste der Klischees, allein basierend auf den ersten beiden Folgen, ist absurd lang. Weniger wäre durchaus mehr gewesen. So muss die Hauptakteurin Katarina Huss (Karin Franz Körlof), Tochter der erfahrenen Polizisten Irene Huss (Kajsa Ernst), zwischen all diesen Klischees und Fettnäpfchen hektisch hin und her balancieren und hat gar keine Zeit, das anzuwenden, was sie hoffentlich auf der Polizeischule gelernt hat. „Huss: Staffel 1“ (edel:motion) Text: Kai Florian Becker | Bild: ZDF TIPPS

MINARI Wo wir Wurzeln schlagen FILM-TIPP Als Jacob Yi und seine Frau Monica mit ihren Kindern Anne und David aus Südkorea nach Amerika immigrieren, leben sie zunächst in Kalifornien, wo die Eltern in einer Geflügelfabrik ein mageres Einkommen verdienen. Jacob will jedoch mehr für seine Familie und träumt von einer eigenen Farm. Die Familie zieht deshalb nach Arkansas und lebt fortan in einem Wohnwagen, dessen Vorbesitzer jedoch an dem Versuch, das Land zu bewirtschaften, scheiterte. Doch Neuanfänge sind immer eine Herausforderung und herauszufinden, was das Beste für die Familie ist, geschweige denn eine 50-Hektar-Farm zu gründen, um koreanisches Obst und Gemüse anzubauen und zu verkaufen, ist leichter gesagt als getan. Aber inmitten von aufrichtigen Versprechungen, kulturellem Unbehagen, flüchtigen Hoffnungen und der allgegenwärtigen Bedrohung durch ein finanzielles Desaster ist Jacob überzeugt, dass er ihr eigenes Stückchen Eden in der reichhaltigen, dunklen Erde von Arkansas gefunden hat. Regie: Lee Isaac Chung. „Minari – Wo wir Wurzeln schlagen“ kommt am 15.07. in die Kinos. Genre: Drama Text: Antonia Weber | Bild: Josh Ethan Johnson/ Prokino/ A24 43 GAZA MON AMOUR Phallus und die Liebe FILM-TIPP Gaza, heute. Der sechzigjährige Fischer Issa lebt im Hafen von Gaza und ist heimlich in die geschiedene Schneiderin Siham verliebt, die gemeinsam mit ihrer Tochter Leila auf dem Markt arbeitet. Als er eines Tages in seinen Fischernetzen eine antike Phallusstatue des griechischen Gottes Apollo entdeckt, versteckt Issa sie zunächst, da er nicht weiß, was er mit diesem geheimnisvollen und mächtigen Schatz anfangen soll. Doch tief in seinem Inneren spürt er, dass diese Entdeckung sein Leben für immer verändern wird. Seltsamerweise beginnt sein Selbstvertrauen zu wachsen und schließlich beschließt er, sich Siham zu nähern und sie endlich anzusprechen. Als die Hamas die Existenz dieses mysteriösen Fundes entdeckt, beginnen für Issa die Probleme. Wird es ihm gelingen, Siham seine Liebe zu gestehen? Regie: Arab Nasser, Tarzan Nasser „Gaza mon Amour“ kommt am 22.07. in die Kinos. Genre: Komödie, Drama Text: Antonia Weber | Bild: 2021 Alamodefilm TIPPS

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