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POPSCENE Juli 07/2020

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LIAM GALLAGHER MTV

LIAM GALLAGHER MTV Unplugged MUSIK-TIPP Der alte Provokateur Liam Gallagher ist in den letzten Monaten „etwas“ ruhiger geworden, leise aber nicht. Er reißt noch das Maul auf, wenn ihm danach ist. Wer ihn dabei nicht zu ernst nimmt, hat sicherlich stetig seinen Spaß. An Unterhaltungswert mangelt es ihm keinesfalls. Auch musikalisch unterhaltet Liam Gallagher ganz gut. Seinem im September veröffentlichten zweiten Soloalbum „Why Me? Why Not.“ ließ er im vergangenen Monat das Livealbum „MTV Unplugged (Live At Hull City Hall)“ folgen. Das wurde im Sommer des letzten Jahres u.a. mit dem ehemaligen Oasis- Gitarristen Bonehead, drei Background-Sängerinnen und dem 24-köpfigen Urban Soul Orchestra aufgenommen. Er selbst sagte über die Show: „Ich fühlte mich geehrt, für den legendären Showcase ‚MTV Unplugged’ zu performen.“ Oh ja, das hat der Hörer bei den zehn Songs, zu denen neben seinem persönlichen Lieblingssololied „Once“ auch die Oasis-Nummern „Cast No Shadow“, „Champagne Supernova“, „Sad Song“ („Definitely Maybe“ -Bonustracks), „Some Might Say“ und „Stand By Me“ zählen. Stark! Dennoch wäre es an der Zeit, die Gallagher-Dickköpfe würden sich wieder vertragen. Liam Gallagher „MTV Unplugged (Live At Hull City Hall)“ (Warner) Text: Kai Florian Becker | Bild: Warner 34 TRAINER Lokales Geschepper MUSIK-TIPP Wenn der Trainer spricht, haben alle anderen den Rand zu halten! Eine gute Metapher für das Debütalbum des Saarbrücker Noiserock- Quartetts Trainer. Hier haben Christoph (früher Mental Tearing After 9, aktuell auch Ex-Nerven), Diede (Ex-Karcher, auch Zesura), Martin (Ex-Karcher, Ex-Chandler) und Fabsman (Ex-2Bad, auch Steakknife) für gemeinsames Lärmen zusammengefunden. Wer mit den US-Indielabels Dischord, Quartertstick und Touch & Go vertraut ist, der sollte der jungen Band aus „alten“ Herren definitiv sein Gehör schenken. Trainer verstehen es, Noiserock mit Haken und einer guten Portion an Melodien zu versehen. Manche Songs mögen ob ihrer Vertracktheit nicht gleich ins Ohr gehen, aber wer sich ihr eindrucksvolles Debüt öfters anhört, entdeckt die vielen Melodien, die sich hinter dem polternden Schlagzeugspiel von Fabsman und den abgehackten Gitarrenriffs von Christoph und Martin - Bass gibt es nicht! - verbergen. Diede wiederum ist genau der richtige Mann, dessen charismatischer Gesang die wilde Musik seiner Mitakteure einzufangen weiß und zu einem runden Ganzen macht. Krachige Liebe für diese Platte! Trainer „Athletic Statics“ (Broken Silence) Text: Kai Florian Becker | Bild: Fidel Bastro TIPPS

AMPARO SÁNCHEZ Autobiografischer Soundtrack MUSIK-TIPP Die spanische Sängerin Ampáro Sanchez, ehemalige Frontfrau der Mestizo-Band Amparanoia und eng mit Manu Chao befreundet, hat 2014 einen autobiografischen Roman veröffentlicht, der schonungslos von ihrer Jugend (frühe Schwangerschaft, häusliche Gewalt) in den späten 1980er Jahren/frühen 1990er Jahren in der Provinz Granada erzählt. Mit dem gleichnamigen Album „La Nina y el Lobo“ erscheint jetzt verspätet ein 10 Stücke umfassender Soundtrack dazu. Die Idee dazu setzte sie 2019 nach der Rückkehr in ihre alte Heimat mit ehemaligen Weggefährten aus der Flamenco-Szene um. Neun der zehn Songs auf ihrem vierten Soloalbum sind Coverversionen, darunter „Mala Vida“ der französischen Kult-Band Mano Negra, deren Frontmann Manu Chao war. Das bisher unveröffentlichte Stück „Veneno“ ist eine Eigenkomposition der Sängerin/Songwriterin, die sich seit Jahren vehement für Frauenrechte einsetzt. So machen ihre eigenen Erlebnisse hoffentlich auch anderen Mut für ein selbstbestimmtes Leben. Amparo Sánchez „La Nina y el Lobo“ (Mamita Records/Galileo) Text: Frank Keil | Bild: PR 35 LEXSOUL DANCEMACHINE Tallin groovt MUSIK-TIPP Kaum zu glauben, aber das Sextett um Sänger/Frontmann Robert Linna stammt aus Estland. Denn ihre nahezu perfekte Mischung aus Funk & Soul lässt eher auf die USA deuten. Für das dritte Album „Lexplosion II“ hat man sich zumindest mit dem amerikanischen Gitarristen Cory Wong und dem brasilianischen Percussionisten Luiz Black verstärkt. Nach wie vor kombiniert die Band verschiedene Stile wie Funk, Soul, Disco und House zwischen „Basics feat. Luiz Black“ und Supersoul“ zu ihrem ganz eigenen Konzept. Für das schöne Geigensolo auf der ersten Singleauskopplung „Nu Reality“ ist der Este Liis Lutsoja zuständig. „Money feat. Cory Womg“ dagegen ist ein echter Tanzflächenfüller. Design, Album Cover und Portraits stammen von der Digitalkünstlerin Estookin. Sämtliche Eigenkompositionen mit Retro-Touch brauchen angloamerikanische Vergleiche nicht zu scheuen. „Wir sind doch nur aus Estland“ scheint hier und jetzt mit „Lexplosion II“ eher Gütesiegel als Entschuldigung zu sein. Leider scheint es ja mit Auftritten außerhalb ihrer Heimat derzeit schwer zu werden. Lexsoul Dancemachine „Lexplosion II“ (Funk Embassy/Kudos) Text: Frank Keil | Bild: PR TIPPS

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