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POPSCENE Juli 07/2020

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BOB DYLAN Neues

BOB DYLAN Neues Studiomaterial MUSIK-TIPP Das 39. Studioalbum der 79-jährigen Ikone Bob Dylan heißt tatsächlich „Rough And Rowdy Ways“ und nicht wie anfangs irrtümlich gelesen „Rough And Rowdy Days“. Hätte ja zu diesen turbulenten Zeiten passen können, in denen aufgrund Trump, Corona und den „Rassenunruhen“ in den USA die schockierenden Nachrichten nicht abzureißen drohen. Acht Jahre, ergo seit „Tempest“, mussten seine treuen Fans auf ein Album mit neuen Songs warten. Zusammen mit seiner Backing-Band und Gästen (etwa Fiona Apple und Blake Mills) hat Dylan zehn Songs mit einer Gesamtlaufzeit von 70 Minuten eingespielt. Der erste Anschein trügt auch hier: Die Songs mögen entspannt und beruhigend wirken, aber die Texte haben es durchaus in sich: „I can feel the bones beneath my skin and they’re trembling with rage / I’ll make your wife a widow, you’ll never see middle age”, singt er beispielsweise in „Crossing The Rubicon“. Dylan beweist aber auch Humor, wenn er in „My Own Version Of You“ singt: „I'll take the Scarface Pacino and The Godfather Brando/Mix 'em up in a tank, and get a robot commando“. CRO-MAGS Gelungenes Comeback MUSIK-TIPP 20 Jahre nach ihrem fünften Album „Revenge“ ist die New York-Hardcore-Band Cro- Mags mit einem neuen Album zurück. Zumindest die eine der beiden Bands. Denn Bassist Harley Flanagan auf der einen und Sänger John Joseph und Schlagzeuger Mackie Jayson auf der anderen Seite haben bezüglich des Namensrechts nach langen Streitereien eine Einigung erzielen können: Flanagan darf als Cro-Mags weitermachen und Joseph und Jayson dürfen nun den Namen Cro-Mags „JM“ benutzen. Cro-Mags bestehen neben Sänger/Bassist Flanagan aktuell aus Gitarrist Gabby Abularach, dem legendären früheren Suicidal Tendencies-Gitarristen Rocky George und Schlagzeuger Garry Sullivan. Sie alle waren bereits in der Vergangenheit mehrfach Teil der Band, bei der sich das Besetzungskarrussel öfters dreht. Mal gespannt, wie lange diese Besetzung hält. Das gemeinsam eingespielte Comeback-Album ist jedenfalls keine Enttäuschung. Flanagans Cro- Mags haben nix verlernt. Und wer George schon zu S.T.-Zeiten liebte, wird seinen Gitarrenstil hier definitiv wiedererkennen. Bob Dylan „Rough And Rowdy Ways“ (Sony Music) Text: Kai Florian Becker | Bild: Columbia Records 32 Cro-Mags „In The Beginning“ (Warner) Text: Kai Florian Becker | Bild: Arising Empire TIPPS

FRIENDS OF GAS Zwischen Verzückung und Verstörung MUSIK-TIPP Ihr Label Staatsakt beschreibt ihren Sound als eine Mischung aus „Faust-Nord und Faust-Süd, zwischen Captain Beefhearts Magic Band, Kim Gordon und Lydia Lunch. Zwischen Slint und Unwound. Hier reitet GG Allin auf einem Crazy Horse“. Das trifft es irgendwie, hört man sich das zweite Album der MünchnerInnen an. „Kein Wetter“, produziert von Olaf O.P.A.L. (The Notwist), ist vollgestopft mit leidenschaftlichen, intensiven Songs. Das Tüpfelchen auf dem i ist die betörend-heisere Stimme von Nina Walser, in der eine unglaubliche Spannung und Emotionalität steckt. Auf der einen Seite lärmen Friends Of Gas wunderschön und geradeaus nach vorne wie in der Auskopplung „Blaiberg“. Auf der anderen Seite ist der letzte Song „Selber Keine“ ein vor sich hin mäandernder, mit Krachausbrüchen zersetzter Jam, der sich über knapp zehn Minuten erstreckt. Die Balance zwischen Verzückung und Verstörung gelingt Friends Of Gas mit Bravour. Live zu erleben sind sie am 13.11. in der Sparte 4 in Saarbrücken. Friends Of Gas „Kein Wetter“ (Bertus/Zebralution) Text: Kai Florian Becker | Bild: Staatsakt 33 JENNY BETH Solo der Savages-Frontfrau MUSIK-TIPP Mit der Londoner All-Girl-Post-Punk- Band Savages veröffentlichte Jenny Beth bereits zwei beeindruckende Alben: „Silence Yourself“ (2013) und das unfassbar gute „Adore Life“ (2016). Zudem hat die gebürtige Französin, die eigentlich Camille Berthomier heißt, mit ihrem Lebenspartner Nicolas Congé alias Johnny Hostile das Duo John & Jehn und mit diesem zwei Alben veröffentlicht. Neben einigen anderen Projekten (etwa einer Radiosendung auf Beats 1) hat sie in den vergangenen Monaten mit ihrem Freund, Romy Madley Croft (The xx) und den Produzenten Atticus Ross und Flood an ihrem Solodebüt „To Love Is To Live“ gearbeitet. Es ist ein persönliches Album geworden, wie Beth gestand. Musikalisch ist vom Savages-Post-Punk kaum noch etwas übriggeblieben. Die Songs sind stilistisch nicht wirklich zu greifen und verarbeiten unterschiedliche Einflüsse von Spoken Word (Cillian Murphy im Interlude „A Place Above“), Industrial („I’m The Man“), Atmo-Avantgarde („The Rooms“), etwas Savages („Heroine“), Melancholie („The French Countryside“) und Krach („How Could You“). Jenny Beth „To Love Is To Live“ (Universal Music) Text: Kai Florian Becker | Bild: Caroline TIPPS

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