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POPSCENE Juli 07/17

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Erscheint am 07.07. Bereits erschienen. DCVDNS LIFE Meister der Überzeichnung MUSIK-TIPP Übergroße NASA-Jacke, Sonnenbrille mit drei Gläsern und eine selbstbewusste Geste. DCVDNS ist zurück, nein, „Der erste tighte Wei$$e“ ist zurück. Denn so heißt das neue Album des saarländischen Rappers. Dessen Titel ist eine Referenz an Taktlo$$, der sich mal als „Der letzte tighte Nigga“ bezeichnet hatte. DCVDNS nimmt auf seinem neuen Opus kein Blatt vor den Mund. Wenn er nicht Kraftausdrücke oder Geschlechtsteilbezeichnungen in den Mund nimmt (siehe „Internationaler Pimp“ oder „Goldene Rolex Am Schwanz“), dann strotz er nur so vor Selbstbewusstsein - wie beispielsweise im Titelsong, in dem es heißt: „Wer denkt, die Erde sei eine Scheibe und macht bergeweise Scheine? / Es ist I C H – der erste tighte Wei$$e!“. Er ist ein Meister der Überzeichnung. Es ist auch immer wieder beeindruckend, mit welcher Geschwindigkeit die Worte aus seinem Mund schießen. Man muss sich schon gehörig anstrengen, um beim Mithören mitzukommen - von Mitrappen kann kaum die Rede sein. DCVDNS „Der Erste Tighte Wei$$e“ (Universal) fb.com/DCVDN5/ Text: Peter Parker | Bild: Urban Musik zur Zeit MUSIK-TIPP Life stammen aus dem englischen Hull und schicken sich an, das Genre Punkrock zu bereichern. Grund ist ihr fantastisches Debütalbum, das sie mal so mir-nichts-dir-nichts „Popular Music“ getauft haben. So als wäre es eine Art musikalische Enzyklopädie für die aktuelle Musik. Andererseits möchte man Mez Sanders- Green, Mick Sanders, Loz Etheridge und Stewart Baxter von Herzen wünschen, dass ihre Musik alsbald populär ist. So wie man es vor einiger Zeit auch Palma Violets wünschte - was leider nicht ganz eintrat. Hierzulande kennt diese großartige Indie/Garage-Band keine Sau. Life jedenfalls setzen alles daran, einen nachhaltigeren Eindruck zu hinterlassen. Ihre Songs stecken voller Energie, Verve, Konsumkritik und Wut aus dem Kreise der englischen Arbeiterklasse, ohne dabei Punk-Klischees zu bedienen („Ba Ba Ba“). Das „Album sei aus der Psyche von jedem entstanden, der erkennen kann, dass er gefickt wird und dass es eine Menge Leute gibt, die gefickt werden“. Musik zur Zeit, sozusagen. Dennoch finden Life auch ruhige Töne („Beautiful Skint“). Life „Popular Music” (Cargo), lifeband.co.uk Text: Peter Parker | Bild: Afghan Moon

Bereits erschienen. Bereits erschienen. (SANDY) ALEX G Erstmals nicht allein MUSIK-TIPP Alexander Giannascoli war Alex G und ist jetzt (Sandy) Alex G. Er macht seit Jahren Indie-LoFi-Rock, den er erst selbst veröffentlichte und dann über die Indielabels Lucky Number und Domino. Im letzten Jahr wurde ihm die große Ehre zuteil, auf Frank Oceans beiden Werken „Blonde“ und „Endless“ Gitarre zu spielen. Nachdem er selbst nie Gäste auf seinen Alben wollte, sah er plötzlich, dass es auch mit Gästen durchaus funktionieren kann. Daher bat er seine Livemusiker Samuel Acchione (Gitarre) und John Heywood (Bass) sowie Colin Acchione (Bass) und Molly Germer (Violine, Gesang) ins Studio, um ihn zu unterstützen. Das Ergebnis ist vielschichtige Easy Listening/LoFi-Musik mit Folk-, Pop-, Postrock- und Indietronic-Anleihen. Manchmal fühlt man sich ob der Fülle an Einflüssen etwas überfordert. Zudem gewinnt man den Eindruck, dass es den MusikerInnen im Studio ähnlich erging, da die Songs nicht ganz ausdefiniert erscheinen und ihnen etwas mehr Feinarbeit und besser ausgearbeitete Konturen gut getan hätten. (Sandy) Alex G „Rocket” (Rough Trade) sandyalexg.com/ Text: Peter Parker | Bild: Domino BEFORE THE FLOOD Bedrückende Doku FILM-TIPP Wie schlimm ist es um unser Klima bestellt? Wie weit ist der Klimawandel bereits fortgestritten? Was hat dieser für Konsequenzen und Auswirkungen auf das Ökosystem der Erde? Leonardo DiCaprio, seit 2014 UN-Friedensbotschafter, geht diesen Fragen in der National Geographic-Dokumentation „Before The Flood“ nach. Dafür reiste er über den Globus, traf sich mit Experten und sah mit eigenen Augen, was der Klimawandel bereits angerichtet hat: wie das Eis in der Arktis schmilzt und wie maßlos der Regenwald abgeholzt wird. Begleitet wurde er auf seinen Reisen von Produzent und Regisseur Fisher Stevens, der als Schauspieler selbst schon mehrfach vor der Kamera stand („The Grand Budapest Hotel“, „Hail, Caesar!“). Ihr Film wirft auch einen Blick auf die vielen Klimawandel- Leugner, denen es allerdings aufgrund der vielen Naturkatastrophen weltweit am gesunden Menschenverstand zu fehlen scheint. Anders kann man es nicht ausdrücken. „Before The Flood“ ist ein bedrückender Film mit atmosphärisch passender Musik von Trent Reznor (Nine Inch Nails), Atticus Ross, Gustavo Santaolalla und Mogwai. „Before The Flood“ (20th Century Fox) beforetheflood.com Text: Peter Parker | Bild: National Geographic

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